Neuigkeiten

29. Oktober 2021 - auf Spurensuche

Heute Morgen trafen sich die 15 Maxi Kinder um 7:00 Uhr zur Morgenwanderung. Im Rahmen des Projektes "heimische Waldtiere" wollten sie auf Spurensuche gehen. Leise bewegten sich die Mädchen und Jungen durch die dunklen Morgenstunden und spitzten die Ohren. Mit einer speziellen Taschenlampe leuchteten sie über die Felder und Wiesen. Aber, wie verhext: kein Hase und kein Reh zu sehen, noch nicht einmal ein Igel oder ein Kaninchen. Auf dem Rückweg hatten die Maxis dann doch etwas Glück, auch wenn sie keine Waldiere sahen. Inzwischen waren aber die Ponies aufgewacht, ein Hund "ging Gassi", eine Fledermaus suchte die ersten Insekten und der Habicht erwischte eine Maus. Zum Abschluss beobachteten die Kinder den Sonnenaufgang. Es war eine stimmungsvolle Morgenwanderung.


Oktober 2021 - Heimische Waldtiere und heimische Laubbäume

Ein Projekt für alle Sinne. In diesen Herbstferien haben die Mädchen und Jungen viele interessante Informationen über unsere heimischen Waldtiere, ihr Lebensumfeld, ihre Nahrung und ihr Verhalten erfahren. Wie fühlen sich die Tierfelle an, wie riechen sie, welche Tiergeräusche hören wir in der Natur und haben wir das Glück frühmorgens oder in der Abenddämmerung Reh, Hase, Fuchs und Eule zu sehen?


15. Oktober 2021 - Herbstfest

Am Freitag trafen sich viele KiTa-Familien - unter Einhaltung aller geltenden Coronaregeln - zum Herbstfest in der KiTa. Auf dem Außengelände erkundeten die Kinder mit ihren Eltern den Naturlehrpfad, bastelten Vogelfutterglocken und Windmühlen, hatten Spaß an verschiedenen Naturspielen und freuten sich über die vielen leckeren Muffins. Zum Glück schien nach dem verregneten Vormittag die Sonne, so dass alle Aktionen stattfinden konnten. Eine besondere Überraschung war für alle Gäste der Besuch der "Rollenden Waldschule". Hier konnten die Mädchen und Jungen unsere heimischen Waldtiere (präpariert) bestaunen und viel Wissenswertes über die Lebensgewohnheiten von Hasen, Füchsen, Marder, Dachse und Raubvögel erfahren.

Nach gut 1 1/2 Jahren Corona besuchten viele Familien zum erstenmal wieder die KiTa-Innenräume. Hierzu gab es für jede Familie eine feste Besuchszeit. In der Turnhalle lief eine Diaschow mit vielen Fotos, die die Kinder im KiTa-Alltag bei Spiel und Sport, beim Basteln und Malen und bei Gottesdiensten und besonderen Aktionen zeigten.

Es war ein tolles Fest!


1. Oktober 2021 - Erntedankfest

Heute Morgen haben die Mädchen und Jungen der KiTa St. Barbara mit den Mitarbeiterinnen Gott Dank gesagt. Dank für die reichhaltige Ernte. Äpfel, Birnen, Weintrauben, Nüsse, Pflaumen, Bananen und vieles mehr haben die Kinder zur Wortgottesfeier mitgebracht und zur Gabenbereitung auf den "Altar" gelegt. Viel Freude hatten die Kinder bei den gemeinsamen Liedern, Tänzen und Gebeten rund um das Thema Ernte-Dank-Fest.

22. September 2021 - WELT KINDER TAG

Gebete der KiTa-Kinder zum Weltkindertag, angeleht an die Kinderrechte

Guter Gott, wir freuen uns darüber, dass wir Rechte haben und mitbestimmen dürfen.

Lieber Gott wir bitten Dich, dass es allen Kindern immer gut geht und die Sonne scheint.

Lieber Gott, Danke dass alle Kinder Zeit zum Spielen haben und dass sie schön spielen.

Lieber Gott, Danke dass Kinder Eltern haben, die auf sie aufpassen und dass kein Kind geschlagen wird.

Wir wünschen und, dass Kinder sagen, was sie denken und die Eltern sollen ihnen zuhören.

Guten Gott. Wir danken dir, dass wir einen Arzt haben und zum Arzt gehen können.

Danke, lieber Gott, dass wir in die Schule gehen dürfen und viel lernen.

Lieber Gott, es soll für alle Kinder schön sein, in der Kita und in der Schule, so wie Gott es will.

Danke Gott, dass wir Eltern haben dürfen, die sagen, was wir machen sollen, die uns Geschichten vorlesen, die uns zur KiTa bringen, die für uns kochen und mit uns spielen.

Durch den Krieg können viele Menschen verletzt werden. Guter Gott, bitte lass den Krieg aufhören.

Wir wollen für andere Kinder bitten, dass sie genug Geld bekommen, dass sie zum Arzt gehen können und dass es ein Krankenhaus gibt.

Wenn die Kinder arbeiten müssen, können sie nicht spielen und sich nicht mit Freunden treffen.

Darum bitten wir dich, dass die Kinder nicht mehr arbeiten müssen und sich verletzen.

Wir danken dir, dass du uns eine gute Welt gemacht hast.


24. September 2021 - Teamtag mit Swin-Golf

Einen erlebnisreichen Tag mit viel Bewegung verbrachten die Mitarbeiterinnen beim Swin-Golf. Nach einigen Übungsschlägen ging es zu den 18 Bahnen auf dem weiten Spielfeld. Der Abschlag klappte prima, aber die Flugweiten der Bälle waren noch nicht optimal. Nichtsdestotrotz gelangten alle Bälle mit 6 bis 18 Schlägen in die 30 cm großen Löcher. Zum Abschluss des Tages trafen sich die Mitarbeiterinnen im angrenzenden Restaurant der Straußenfarm.


-


-


- Jahreszeitencafé Herbst

Drei Tage, vom 21. September bis zum 23. September, besuchten die Mädchen und Jungen zum Frühstück das Jahreszeitencafé Herbst. Hier war alles "in Orange": die Dekoration und die Lebensmittel. Auch die Kinder und die Mitarbeiterinnen waren orangefarben gekleidet.


10. September 2021 - Wir feiern heut´ ein Fest...

und kommen hier zusammen.
Wir feiern heut ein Fest,
weil Gott uns alle liebt.
Herein, herein! Wir laden alle ein.
Herein, herein! Wir laden alle ein.

In diesem Sinne planen und gestalten die KiTa-Kinder das KiTa-Jahr 2021 / 2022. In den letzten zwei Jahren gab es Coronabedingt nur sehr wenige gemeinsame Feste und Festtage hier in der KiTa. Kirchenfeste, Jahreszeitenfeste und persönliche Festtage wie Geburtstage, Taufen und Namenstage konnten oft nur im engsten Familienkreis gefeiert werden. Wir freuen uns und sind glücklich, dass nun wieder - unter Einhaltung der aktuellen Hygienebedingungen - gefeiert, gesungen, getanzt und Wortgottesdienste hier in der KiTa geplant werden können.


19. September 2021 - Herbstwanderung BaldeneySteig

Das war ein schöner Sonntagvormittag. Ca. 70 Personen - Kinder, Eltern und Mitarbeiterinnen der KiTa St. Barbara - nahmen am Charitylauf der Sparkasse Essen teil. Sechs Kilometer wanderten sie entlang des Baldeneysees über den BaldeneySteig von Kupferdreh bis Haus Scheppen. Der Wanderweg führte durch Wälder, über Wiesen und Felder und vorbei an urigen Bauernhöfen. Tolle Ausblicke inklusive. Für den Rückweg stand die Hespertalbahn bereit.

Mit dem Charitylauf wird das KiTa Projekt „Kinder kochen mit – Guten Appetit“ unterstützt. Für jeden gewanderten Kilometer spendet die Sparkasse Essen 1 €. Insgesamt kamen 294 € zusammen.


26. Juli 2021 - Haus der kleinen Forscher

Haus der kleinen Forscher - BMBF

Guten Tag Kath. Kindergarten St. Barbara,

wir gratulieren Ihnen zur Zertifizierung als "Haus der kleinen Forscher" und möchten Ihnen mitteilen, dass wir die Produktion Ihrer Plakette und Urkunde veranlasst haben.


16. Juli 2021 - Forscherregal

Für die jungen Forscherinnen und Forscher gibt es nun in der KiTa ein Forscherregal. Hier stehen freizugänglich viele Materialien, die zum Forschen und Entdecken motivieren. Das Regal wurde nach den Wünschen der KiTa von der NEUEN ARBEIT gebaut. Das Regal Marke KRONENKREUZ besteht aus recyceltem Holz. KRONENKREUZ ist eine eingetragene Marke der NEUEN ARBEIT der Diakonie in Essen und wurde 2016 gegründet.


15. Juli 2021 - LebensLauf - Sponsorenlauf

Der diesjährige LebensLauf der KiTa Kinder von St. Barbara wurde spontan auf Grund der Wetterlage neu organisiert. Die Mädchen und Jungen konnten nicht wie geplant die 6,5 Kilometer lange Wanderstrecke durch Byfang wandern. Es waren zu große Bedenken, ob nicht auch hier die starken Regenfälle zu Erdrutschen führen könnten. So wurde kurzerhand der Boltzplatz für den LebensLauf genutzt. Begeistert liefen die Kinder Runde um Runde; denn ihnen war klar: Je mehr Runden sie laufen, umso mehr Geld sammeln sie für das Patenprojekt der KiTa.

Auf Wunsch der Kinder nahm "Djury", unser KiTa-Hund, auch am LebensLauf teil und motivierte die Kinder zusätzlich. So fiel es bei der ein´ oder anderen Runde den Kindern leichter mit Djury an der Leine zu laufen. Zum Schluss der Runde konnte die Läuferin oder der Läufer zwei Striche bei der Zählung machen denn schließlich waren ja vier Pfoten mitgelaufen.

Seit vielen Jahren unterstützen die KiTa-Familien und die Erzieherinnen mit dem LebensLauf / Sponsorenlauf die Afrika-Hilfe-Stiftung. In diesem Jahr kamen bisher ca. 1200 € zusammen.

Die Kita nimmt weitere Spendengelder gerne entgegen. Am Donnerstag, 22. 07. 2021, übergeben die Mädchen und Jungen das Geld an Johannes Küpperfahrenberg (Afrika-Hilfe-Stiftung).


Freitag, 2. Juli 2021 - Johnny Mauser, Franz von Hahn und der Dicke Waldemar verabschieden sich.

Fast zwei Jahre haben die drei Freunde uns hier in der KiTa begleitet und viele tolle Sachen mit uns erlebt. Nun ist die KiTa-Zeit für die drei Freunde vorüber. Zum Abschluss haben Johnny Mauser, Franz von Hahn und der Dicke Waldemar die Kinder zu einem Spielefest eingeladen. Die Mädchen und Jungen hatten an diesem Vormittag Zeit, an verschiedenen Stationen noch einmal alle Spiele auszuprobieren, die in den letzten Wochen gebastelt wurden. Zwischendurch konnten die Kinder zum Frühstück und Mittagessen ins Sommer Jahreszeiten gelb gehen.


-


-


29. Juni 2021 - Fußballfieber

Nach wochenlangem Training war heute, am 29. Juni, das große St. Barbara Fußball-Finale. Die besten Fußballspieler der Essener KiTa am Pothsberg trafen sich auf dem Boltzplatz zur Austragung des Endspiels. Passend zur Europameisterschaft spielten sie begeistert mit ihren Teams um den Sieg. Nach wochenlangem Training war heute, am 29. Juni, das große St. Barbara Fußball-Finale. Die besten Fußballspieler der Essener KiTa am Pothsberg trafen sich auf dem Boltzplatz zur Austragung des Endspiels. Passend zur Europameisterschaft spielten sie begeistert mit ihren Teams um den Sieg. Es wurden zwei Halbzeiten von jeweils 15 Minuten gespielt. Deutschland II im grünen Trikot gewann 6:0 gegen Deutschland I im gelben Trikot. Begeistert verfolgten die Zuschauerinnen und Zuschauer das Spielgeschehen. Zur Siegerehrung wurde die deutsche Nationalhymne gespielt und die Spieler erhielten ihre Urkunden. Das war ein tolles Spiel.


Juni 2021 - Mini-Kläranlage

Über zwei Wochen hat sich eine Projektgruppe von 25 Mädchen und Jungen in der KiTa mit dem Thema "Wasser" beschäftigt. Wofür benötigen wir Wasser? Wo finden wir Wasser? Was erlebt ein Regentropfen auf seiner Reise? Was passiert, wenn kein Wasser mehr aus dem Wasserhahn kommt? Was schwimmt - was geht unter? Für die jungen Forscherinnen und Forscher war am Ende klar, dass Wasser lebenswichtig ist, dass es aufwändig ist, Wasser so zu klären, dass frisches Trinkwasser zur Verfügung steht und dass wir ressourcenschonend mit diesem Element umgehen sollten. Abschließend wurde Schmutzwasser gesiebt und mehrfach durch Steine, Kies, Sand, Watte und Kaffeefilter gefiltert bis "klares" Wasser im Eimer zu sehen war. Leider immer noch klein Trinkwasser.


Juni 2021 - Warum ist Brandschutzerziehung so wichtig?

Ein Feuerwehrmann der Freiwilligen Feuerwehr Byfang sagt dazu: "Das oberste Ziel ist es, die Zahl der brandtoten Kinder zu senken. Bei der Altersgruppe der Kindergartenkinder (3 bis 6 Jahren) muss man jedoch bedenken, dass aufgrund der geringen Lebenserfahrung so gut wie kein Handlungsspielraum gegeben ist; d.h. die Kinder sind nicht oft oder noch nie in einer Situation (wie Brandfall) gewesen, aus der sie Erfahrungswerte mitbringen. Hier setzt die Brandschutzerziehung ein. Die Kinder sammeln ihre eigenen Erfahrungen, und da Erfahrung etwas mit Gefahr zu tun hat, ist es wichtig, dass das Risiko so klein wie möglich gehalten wird. Durch aktives Ausprobieren und Üben erwerben die Kinder eine größere Handlungskompetenz und damit eine größere Handlungssicherheit. Die natürliche Neugierde der Kinder zu befriedigen und ihnen Hilfestellung anzubieten, trägt zu ihrer positiven Entwicklung und zur Verhütung von Verletzungen und Schäden bei. Denn da, wo Gefahren lauern, immer nur Verbote auszusprechen, machen diese Dinge nur noch geheimnisvoller und interessanter und sie werden bei der erstbesten Gelegenheit ausprobiert. (Kinder spielen unbeaufsichtigt mit Feuer).

Der oberste Grundsatz in der Brandschutzerziehung lautet bei allen Kindern: Die Verantwortung (für die Hilfsaktion) darf (soll) sofort auf den nächsten Erwachsenen übertragen werden."


Juni 2021 - Brandschutzerziehung in der KiTa


Juni 2021 - Yoga macht Spaß

Das wissen jetzt die Maxis, die an sechs Vormittagen mit den drei Freunden Johnny Mauser, Franz von Hahn und dem Dicken Waldemar verschiedene Yogaübungen kennengelernt haben. Die Yogaübungen waren eingebunden in eine phantasievolle Geschichte. Sonne, Hund, Katze, Baum, Erde … wecken Assoziationen, die zur Nachahmung anregen. Während die Kinder auf der Matte über die lustigen Namen und Verrenkungen kichern und ganz stolz sind, wenn sie sie hinkriegen, wird für körperliche und geistige Ausgeglichenheit gesorgt. Die Wirkung der Übungen tritt bei Kindern wesentlich schneller als bei Erwachsenen ein, da sie ein kleineres Herz-Kreislauf-System haben. Die einzelnen Stellungen beim Kinderyoga werden zwar kürzer gehalten, dafür aber öfter wiederholt. Auch die Entspannungsphasen fallen beim Yoga für Kinder kürzer aus als bei Erwachsenen, da sie sich einfach schneller erholen.

Vor einigen Wochen haben auch schon andere Kindergruppen an dem Yogakurs teilgenommen.


15.06.2021 - Barfuß statt Plattfuß

Dieser schöne Sommertag bietet sich an, den Kindern viele Möglichkeiten zu geben, im Freien barfuß zu laufen: ob über die Wiese, durch Sand oder über Tannenzapfen. Und es macht viel Spaß Perlen mit den Zehen zu sortieren, Buchstaben, Zahlen, Formen mit Seilchen zu legen, auf einer Schnur zu balancieren und unterschiedliche Materialien zu fühlen. Wenn Kinder barfuß laufen, müssen die Muskeln in den Füßen die kleinen Unebenheiten ausgleichen. Das trainiert und stärkt die Fußmuskeln. Bei einer untrainierten Fußmuskulatur senkt sich das Fußgewölbe, es kann zu Senk-, Spreiz- oder Plattfüßen kommen. Deshalb gibt es nichts Besseres für die Füße als barfuß zu Laufen.


Mai und Juni 2021 - Hundeprojekt mit Therapiehündin Djury

Fast zwei Wochen haben sich die 10 Maxi-Kinder und Sonja Knop (Erzieherin) sich mit dem Thema Hund beschäftigt. In der ersten Woche wurde viel über den Hund gelernt: die Körperteile des Hundes, seine Sinne und sein Wesen, seine Körpersprache und Signale. Es gab reichlich Gesprächsanlässe bei denen die Kinder von ihren Erlebnissen und Erfahrungen im Umgang mit Hunden – eigene Hunde oder fremde Hunde – berichteten. Unterschiedliche Medien wie Bilderbücher, kleine Filme, Spiele, Poster, Kalenderblätter usw. vermittelten umfangreiche Sachinformationen. Mit diesem Wissen und Verständnis für das Verhalten eines Hundes wurden die Mädchen und Jungen auf den Besuch der Therapiehündin Djury vorbereitet. Die Kinder bereiteten den Mehrzweckraum für die Golden Retriever Hündin vor. Es gab für Djury eine Ruhezone und einen Spielbereich, eine Hunde-Pflegestation und einen Platz für den Fress- und Trinknapf. Absprachen und Regeln wurden festgelegt. Als die Therapiehündin Djury endlich kam, waren die Kinder alle sehr gespannt und verhielten sich so wie abgesprochen: ruhig, abwartend und beobachtend. Ganz unterschiedlich näherten sich die Kinder – unter guter beobachtender Begleitung ihrer Erzieherin – dem Hund, sicher und kompetent oder zurückhaltend und schüchtern. Es war schon sehr interessant zu beobachten, wie unterschiedlich die Mädchen und Jungen mit Djury spielten und sich mit ihr beschäftigten, sie durch einen kleinen Bewegungsparcours führten, sie streichelten, bürsteten und ihre Körperteile unter die Lupe nahmen. Hier wurden besonders das Gebiss und Pfoten mit den Schwimmhäuten zwischen den Zehen untersucht.

Sonja Knop hat mit ihrer Hündin Djury im November 2014 eine qualifizierte Ausbildung zum Mensch-Hund Therapieteam absolviert. Für dieses Projekt gestatte der Träger eine Ausnahmeregelung.


10. Mai 2021 - Zur Begrüßung am Montagmorgen

Gottes Bund mit Noah

Wenn ich Wolken am Himmel aufziehen lasse und der Regenbogen darin erscheint, dann werde ich an meinen Bund denken, den ich mit Mensch und Tier geschlossen habe: Nie wieder eine so große Flut! Nie wieder soll alles Leben auf diese Weise vernichtet werden! Ja«, sagte Gott, »diese Zusage gilt für alle Zeiten, der Regenbogen ist das Erinnerungszeichen. Wenn er zu sehen ist, werde ich daran denken.«


-


29. April 2021 - Spiele im Freien

Im Rahmen des aktuellen Themas Recycling und Upcycling haben die Mädchen und Jungen Verpackungen, Schachteln, Kartons, Tetrapackungen und wiederverwertbare Materialien auf dem „Reyclinghof Müllhausen“ gesammelt und sortiert. Schnell haben die Kinder erkannt, dass viele Materialien wiederverwertet werden können. So werden unterschiedlichste Spiele aus kostenlosem Material gebastelt: Wettspiele, Geschicklichkeits- und Legespiele, Gruppenspiele, Wurf- und Fangspiele. Und das Beste ist, alle diese Spiele können im Freien hergestellt werden und eignen sich hervorragend für das Spiel auf dem Außengelände. Es entstehen anregende Lernumgebungen, die Selbstbildungsprozesse zulassen und fördern, die stets erweitert werden durch ergänzendes Material, durch Spielideen der Kinder oder Impulse seitens der Erzieherinnen. So wird Coronabedingt das Außengelände immer mehr zu Bildungsräumen mit strukturellen Anordnungen. Wir Erzieherinnen beobachten, dass gerade das Spiel im Freien den Mädchen und Jungen viele Möglichkeiten bietet, ihren individuellen Bedürfnissen nachzugehen und sich bestmöglich in vielen Bildungsbereichen zu entfalten. Das betrifft die jungen Kinder von zwei Jahren ebenso wie die Maxis, die jetzt kurz vor der Einschulung sind.


24. April 2021 - Sonnenblumen


24. April 2021 - Seedballs


23. April 2021 - Pfarrei St. Josef Ruhrhalbinsel sichert zukunftsfähige Bildungsarbeit in Essen-Byfang

In der katholischen Kindertageseinrichtung „St. Barbara“ werden in den kommenden Monaten im Rahmen einer umfangreichen Modernisierung Umbaumaßnahmen angestoßen, die die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit des Gebäudes sicherstellen. Die Pfarrei St. Josef Ruhrhalbinsel stärkt die Kindertageseinrichtungen des KiTa Zweckverbandes als Bildungseinrichtungen und pastorale Orte, indem sie die Strukturqualität vor Ort verbessert und neue Plätze schafft.

Wände einreißen, Böden verlegen, Möbel aufbauen: In der aktuell zweigruppigen Kindertageseinrichtung am Pothsberg in Essen-Byfang wird es ab Montag spannend. Die KiTa wird im Zuge eines Modernisierungsprojektes ausgebaut und saniert. Eine Wohnung im benachbarten Gebäude wird mithilfe eines Durchbruchs direkt an die Einrichtung angeschlossen und als Gruppenraum nutzbar gemacht. Nach Abschluss der Baumaßnahmen verfügt die Kindertageseinrichtung über alle drei Gruppentypen: In der zusätzlich errichteten Gruppe sollen zehn Kinder im Alter von unter drei Jahren betreut werden. Pfarrer Gereon Alter freut sich auf das anstehende Projekt und den Mehrwert für Essen-Byfang. „Wir möchten uns im Zuge des Projektes für moderne Bildungsarbeit einsetzen und die strukturelle Qualität im Sozialraum verbessern“, erklärt er begeistert.
Für die Kinder ist der Umbau ihrer KiTa ein aufregender Prozess, den sie interessiert verfolgen und begleiten werden. Die Sanierung erfolgt parallel zum regulären KiTa-Betrieb, sodass sich auch die pädagogischen Fachkräfte rege mit Ideen und Anregungen beteiligen können. „Schon jetzt bin ich vom Bildungsangebot der KiTa St. Barbara begeistert, die pädagogischen Fachkräfte sind überaus engagiert und leisten wertvolle Bildungsarbeit“, berichtet Geschäftsführerin Mirja Wolfs. „Wir sind sehr dankbar, dass die Pfarrei die Bildungsarbeit in unseren KiTas so wertschätzend anerkennt und im Austausch mit uns und den Mitarbeitenden vor Ort den Modernisierungsprozess umsetzt“, betont sie weiter. Nachdem die Pfarrei den Umbauprozess der angrenzenden Wohnung abgeschlossen hat, folgt die Qualifizierung des Bestandsgebäudes.

Die Maßnahmen ergeben sich vor dem Hintergrund der Weiterentwicklung von Kindertageseinrichtungen als Bildungseinrichtungen. Damit die Bildungsarbeit in den KiTas auf hohem Niveau stattfinden kann, benötigen Kinder eine anregende Lernumgebung und klar strukturierte Räume, die Selbstbildungsprozesse entstehen lassen. Um dieses Ziel zu erreichen und die pädagogische Arbeit nachhaltig weiterzuentwickeln, müssen die Gebäude als Bildungsorte entsprechende Qualitätsstandards aufweisen. Räume werden nicht länger nur funktional genutzt, sondern für die pädagogische Arbeit erlebbar gemacht. Durch Bildungsräume und deren strukturelle Anordnung können die Kinder im Alltag ihren individuellen Bedürfnissen nachgehen und sich bestmöglich entfalten.
Bereits seit zwei Jahren wird im KiTa Zweckverband unter dem Titel „KiTa 4.0“ an der Zukunftsfähigkeit gearbeitet. In den Bereichen Konzeption und Pädagogik, Personal, Immobilien und Finanzen werden Veränderungsprozesse eingeleitet und zukunftsorientierte Projekte etabliert. Die Modernisierung der Gebäude stellt dabei einen wichtigen Meilenstein dar.

Der Zweckverband Katholische Tageseinrichtungen für Kinder im Bistum Essen, kurz KiTa Zweckverband, ist einer der größten freien Träger von Kindertageseinrichtungen in Deutschland mit Sitz in Essen. In rund 260 Einrichtungen in den Städten, Kreisen und Kommunen des Ruhrbistums bietet der Verband ca. 16.000 Plätze für Kinder im Alter von vier Monaten bis zum Schuleintritt an.


05. April 2021 - Frohe Ostern und eine wunderschöne Frühlingszeit!


-


05. März 2021 - Pico-Bello-SauberZauber

Auch in diesem Jahr beteiligte sich die KiTa St. Barbara in Kooperation mit der Freiwilligen Feuerwehr Byfang an der Müllsammelaktion der Stadt Essen. Viele Erwachsene und Kinder machten mit. Coronabedingt sammelten die Familien einzeln an den Straßen, Wegen und rund um die Kirchen St. Barbara und St. Mariä Geburt den Müll und Unrat. Unglaublich, was da alles zusammen kam. Zum Abschluss gab es als kleines Dankeschön für alle kleinen und großen Helferinnen und Helfer ein "Würstchen im Brötchen To Go". Jetzt kann der Frühling kommen, frisch geputzt und gereinigt ist die Umwelt hier vor Ort.


25. Februar 2021 - Die drei Freunde und Müllmo, das Müllmonster

Recyclinghof Müllhausen

Franz von Hahn, Johnny Mauser und der Dicke Waldemar lungern in der Scheune herum. Was können sie heute unternehmen? „Ich weiß, was wir machen!“, ruft Johnny Mauser. „Wir räumen mal die Scheune auf. Hier gibt es so viele Sachen, die wir nicht mehr brauchen.“ Da der Dicke Waldemar und Franz von Hahn nichts Besseres zu tun haben, machen sie sofort mit. Und sofort legen die drei los. Was meint ihr, was sie alles finden? Einen alten Treckerreifen, den kaputten Rasenmäher, einen Stapel Altpapier, Blechdosen mit rostigen Schrauben, leere Batterien, einen Sack mit Altkleidern, eine Kiste mit leeren Glasflaschen und Marmeladengläsern, einen kaputten Wecker und ein altes Bügeleisen, Restfarbe vom Scheunentoranstrich und einen gelben Sack mit Plastikmüll. Mittags sind die drei Freunde erschöpft. Ein riesiger Berg Müll ist zusammen gekommen. Dabei ist auch viel Müll, den die Müllabfuhr nicht mitnimmt. „Ui, ist da viel zusammengekommen,“ grunzt der Dicke Waldemar. „was machen wir damit?“ „Wir sortieren und bringen alles zum Recyclinghof Müllhausen“, antwortet Johnny Mauser. „Wartet mal“, kräht Franz von Hahn. „Ich habe letzte Woche in der Zeitung einen Bericht über den Recyclinghof gelesen Ich glaube, da stand etwas von einem Müllmonster und einem Müllexperten. Bestimmt liegt die Zeitung noch bei dem Altpapier.“ Franz von Hahn durchsucht das Altpapier und findet tatsächlich die Zeitung von Dienstag 16. Februar 2021. Franz von Hahn liest vor:

Aktueller Bericht über das Müllmonster Müllmo und dem Müllexperten Ebelin.

In der letzten Woche wurde auf einem Müllberg von Müllhausen das kleine Müllmonster Müllmo entdeckt. Es ist wild und feurig und hüpft den ganzen Tag über die riesigen stinkenden Müllberge. Es hat einen sehr kräftigen Magen und ist stets hungrig. Es frisst nur zu gerne alte Autoreifen, Kompottdosen und Plastikflaschen. Die Müllberge werden immer größer. Soviel kann das Müllmonster nicht fressen. Gestern wurde weiter beobachtet, dass Ebelin, der Müllexperte nach Müllhausen kam. Der Müllexperte berichtet: „Ich staunte nicht schlecht, als ich die riesigen Abfallhaufen sah. Und ich entdeckte in einem kaputten Eimer voller alter Schrauben Müllmo, das Müllmonster. Es nahm dort ein Bad. Das schien ihm gut zu tun. Nachdem es sich mit einem Lumpentuch trocken gerubbelt hatte, hockte es sich zu mir. Ich erklärte dem Müllmonster Müllmo: Ich bin Experte für die richtige Mülltrennung. Ich habe den Auftrag, hier in Müllhausen diese riesigen Müllberge zu sortieren. Dann können viele alte Sachen recycelt werden, das heißt: man kann sie wiederverwenden. Ja, aus alten Sachen werden wieder Neue hergestellt. Alles wird noch einmal verwendet. Dann werden die Müllberge kleiner und unsere Umwelt wird geschont. Ab dem nächsten Monat werden hier jede Woche Kurse stattfinden, bei denen viel Wissenswertes zum Thema Müll, Mülltrennung, Wiederverwertung vermittelt wird.“ Johnny Mauser und der Dicke Waldemar hören gespannt zu. „Das ist ja sehr interessant. Stehen in der Zeitung schon die neuen Kurstermine? Ich würde gerne mal mitmachen“, fragt Johnny Mause? Franz von Hahn liest vor: „Der nächste Kurs beginnt am Montag 01.03.2021.“

Darauf freuen sich die drei Freunde schon jetzt.


15. Februar 2021 - Aschermittwoch - Lifestream

In diesem Jahr gab es leider keine Wort-Gottes-Feier in der KiTa oder in der Kirche. Aber alle Kinder und Eltern konnten über Microsoft teams an einer virtuellen Wort-Gottes-Feier teilnehmen

Gebet

Guter Gott, wir haben die Fastenzeit begonnen. Hilf uns, dass wir die Fastenzeit gut nützen, um dir wieder ein wenig näher zu kommen. Du hast uns alle lieb. Mit dir können wir immer sprechen – dir können wir alles anvertrauen – was uns froh macht und was uns ärgert oder traurig macht. Das ist ein großes Geschenk. Doch leider vergessen wir dein Geschenk oft und denken gar nicht an dich. Hilf uns, in der Fastenzeit oft an dich zu denken. Hilf uns, freundlich, aufmerksam und hilfsbereit zu anderen zu sein; denn das willst du von uns. Du nimmst uns an, so wie wir sind. Lass uns spüren, dass du immer bei uns bist. Begleite uns auf dem Weg durch die Fastenzeit.

Amen


15. Februar 2021 - Karneval

Viel Spaß hatten die drei Freunde Franz von Hahn, Johnny Mauser und der Dicke Waldemar bei der virtuellen Karnvalsfeier mit Schlappi, dem kleinen Krokodil, dem roten Pferd und dem Zauberer Morgenstern mit seiner reizenden Assistentin Sonnenschein. Zu Hause konnten Kinder und Eltern ab 11:11 Uhr mitmachen und beim Ententanz, Maccarena, Fliegerlied, Wackelblues und Tschtschuwa mittanzen.


-


-


-


-


2. und 3. Januar 2021 - Herzliche Einladung ins Jahreszeitencafé Winter weiß


Janaur 2021 - Der Dicke Waldemar im Schnee


18. Janaur 2021 - Was ist los im Bauch vom Dicken Waldemar?

heißt das Projekt, das die KiTa St. Barbara jetzt für 2021 plant. Hierbei handelt es sich um ein umfassendes Bildungsprojekt zum Thema „Gesunde Ernährung“. Mit dem Gesundheitsprojekt lernen die Kinder die wichtigsten Ernährungsbausteine kennen: Familie Kohlehydrat, Frau Fett und Herrn Fett, das Tröpfchen, die Zuckerbande, die Geschwister Eiweiß und die Freunde Vitamine. Es wird auf vielfältige Weise erarbeitet, wie eine gute, ausgewogene Ernährung aussieht, was die Gesundheit damit zu tun hat und wie der Zusammenhang zwischen Ernährung und Bewegung ist. Situationsorientiert, und wenn die aktuelle Situation es wieder zulässt, sollen viele praktische Aktivitäten in der KiTa stattfinden: Frühstückszubereitung, Kochen und Backen. Darüber hinaus kommen die neuen Medien: Bücher, Filme, Ernährungswaage und Ernährungsbausteine, die die KiTa über www.gut-fuer-essen.de erhalten hat, zum Einsatz. In dieser Zeit werden die drei Freunde die Mädchen und Jungen weiter begleiten und mit ihnen ausprobieren, experimentieren, kochen, backen, forschen und lernen.

Idee und Praxis angelehnt an das Bilderbuch „Was ist los in Gustavs Bauch?“ von Ulla Davids und Petra Weickgenannt.


- Wir sind die Freunde Vitamine

Sie sind lebenswichtig für uns. Darum müssen wir sie auch täglich essen oder trinken. Es gibt 13 Vitamine bekannt. Vitamin C zum Beispiel ist wichtig für unsere Abwehrkräfte. Es steckt zum Beispiel in Obst und Gemüse.


18. Janaur 2021 - Ich bin Tröpfchen

Unser Blut besteht zu einem großen Teil aus Wasser und fließt durch alle Teile unseres Körpers. Damit werden alle wichtigen Ernährungsbausteine zu den Organen und Körperteilen transportiert.


18. Janaur 2021 - Wir sind die Geschwister Eiweiß

Eiweiß findest du zum Beispiel in Fleisch, Fisch, Milch, Käse oder Eiern. Eiweiß liefert wichtiges Baumaterial für unseren Körper, etwa für die Zellen in Muskeln und Blut. Körperzellen erneuern sich ständig, darum brauchen wir auch täglich Eiweiß.


18. Janaur 2021 - Wir sind die Zuckerbande

Zucker steckt in Süßigkeiten, aber auch versteckt in Ketchup, Kinderjoghurt und Limonade. Etwas Zucker schadet nicht.

Zähne putzen nicht vergessen.


18. Janaur 2021 - Wir sind Frau Fett und Herr Fett

Butter auf dem Brot oder Nudeln mit Öl – mit Fett schmecken viele Dinge besser. Fette sind für den Geschmack vieler Speisen verantwortlich. Doch Fett hat auch andere Aufgaben: Es liefert unseine Menge Energie. Und ohne Fett könnte unser Körper mit einigen lebenswichtigen Vitaminen gar nichts anfangen.


18. Janaur 2021 - Wir sind die Familie Kohlehydrat

Sie sind die wichtigen Energielieferanten für uns Menschen. Von allen Bausteinen essen wir davon am meisten. Wir finden sie etwa in Getreide, Obst, Gemüse und Kartoffeln.


01. Januar 2021 - 2021 - was bringt das Neue Jahr?


25. Dezember 2020 - Weihnachten

Eine wunderschöne Zeit.
Eine Zeit für einen Rückblick.
Eine Zeit für den Augenblick.
Eine Zeit für einen Blick in die Zukunft.
Die Zeit für ein Danke.

In diesem Sinne wünschen wir schöne Weihnachtstage und senden herzliche Grüße von der KiTa.


Dezember 2020 - Dank an "Kinderkram" - Bücherspende für KiTa-Bücherei


-


-


-


13. Dezember 2020 -

Nun ist der dritte Adventssonntag fast um. Franz von Hahn, Johnny Mauser und der Dicke Waldemar gehen noch eine kleine Runde durch das Dorf. Sie sind ganz begeistert von den vielen hübschen Adventsfenstern. Überall bleiben sie stehen und bestaunen die vielen Bilder: Leuchtende Häuser, kleine Eulen, der Nikolaus, drei Wichtel, ein Sternenmädchen und ein Schattenbild von ihnen.

Franz von Hahn sagt: „Schaut, wie liebevoll alles dekoriert ist. Morgen Abend wandern wir wieder zum Dorf. Vielleicht gibt es neue Adventsfenster?“ Johnny Mauser piepst. „Ich komme gerne mit. Aber heute bin ich so erschöpft. Dicker Waldemar, könntest du mich zurücktragen?“ „Gerne, gerne,“ grunz der Dicke Waldemar- „Komm auf meine Schulter und dann geht´s heimwärts nach Mullewapp.“


-


12.Dezember 2020 - Abendspaziergang mit Johnny Mauser, Franz von Hahn und dem Dicken Waldemar .

Leider, leider ist es jetzt wieder so, dass die drei Freunde möglichst wenig Mullewapp und Umgebung verlassen sollen. Franz von Hahn kräht: „ Das ist ja alles sehr traurig, nun ist der Coronavirus doch so verbreitet, dass man besser wenig unterwegs ist.“ Und Johnny Mauser ergänzt: „Ja, das stimmt. Keiner hätte gedacht, dass es kurz vor Weihnachten so schlimm wird. Was sollen wir nun den ganzen Tag machen?“ Der dicke Waldemar liegt noch gemütlich im Stroh, aber plötzlich springt er auf: „Ich habe eine Idee. Hier in Mullewapp und im Dorf haben doch viele Familien ihre Fenster so hübsch dekoriert. Wir könnten ja nun mal öfter einen Spaziergang machen und uns die Fenster anschauen. Was haltet ihr davon?“ Johnny Mauser denkt scharf nach. Dann piepst er: „Ja, das ist eine gute Idee. Wir drei wohnen ja hier zusammen in Mullewapp und wir werden sicherlich auf unseren Spaziergängen nur wenige treffen. Vielleicht sind mal die Familien mit den KiTa Kindern unterwegs. Aber da können wir im Freien gut Abstand halten.“ Franz von Hahn rutscht aufgeregt auf seiner Stange hin und her. „Stellt euch vor: Gestern Abend habe ich doch drei Figuren gesehen, die hier unterwegs waren. Ich konnte sie nicht erkennen und hatte erst etwas Angst. Aber jetzt glaube ich, dass waren drei Kinder aus dem Dorf, die einen schönen Abendspaziergang gemacht haben.“


11. Dezember 2020 - Johnny Mausers Traum vom kleinen Engel

Es ist kurz vor Weihnachten. Johnny Mauser hat heute Nacht besonders gut geschlafen. Gestern war ein anstrengender Tag. Die drei Freunde waren im Wald und hatten einen Tannenbaum geschlagen. Das hat ziemlich lange gedauert, weil Johnny Mauser den ersten Baum zu groß fand, der Dicke Waldemar den zweiten Baum zu dünn und der dritte Baum gefiel Franz von Hahn nicht: Der war krumm gewachsen. So ging es hin und her. Als es schon fast dunkel war, kam die weise Eule Schuhu geflogen und landete auf einem mittelgroßen, schön gewachsenen, geraden Tannenbaum. „Das ist unser Baum“, piepste Johnny Mauser. „Er hat genau die richtige Größe.“ „Ja, und gerade ist er auch“, krähte Franz von Hahn. „Und wie schön er gewachsen ist!“ grunzte der Dicke Waldemar. So beschlossen alle drei: Den Tannenbaum nehmen wir. Sie fällten den Baum und trugen ihn gemeinsam huckepack nach Mullewapp. Schuhu, die Eule ließ sich ein Stück mittragen, dann verabschiedete sie sich, breitete ihre großen Flügel aus und schwebte in die dunkle Nacht. Als die drei Freunde endlich in Mulewapp ankamen, waren sie recht erschöpft und fielen sofort in einen tiefen Schlaf.

Und in dieser Nacht hat Johnny Mauser einen aufregenden Weihnachtstraum.

Der kleine Weihnachtsengel darf in diesem Jahr zum ersten Mal auf die Erde fliegen. Er freut sich sehr und hat große Pläne. Er will mit den Kindern Weihnachtslieder singen, Plätzchen backen und Geschichten erzählen. Der kleine Weihnachtsengel fliegt über Mullewapp und besucht eine Familie, die beim Kerzenschein sitzt und sich unterhält. Der kleine Engel gesellt sich dazu. Aber ach, keiner sieht ihn, keiner hört ihn. Der kleine Engel wird ganz traurig. Was soll er tun? Vielleicht sollte er die großen Weihnachtsengel um Rat fragen? Der kleine Weihnachtsengel macht sich auf den Weg und sieht auf einmal drunten zwei Lichter blitzen. Was ist denn das? Adventslichter mitten im Wald? Der kleine Weihnachtsengel will es genau wissen und fliegt auf die Lichter zu. Und was sieht er? Die Eule Schuhu. Das Licht, das er gesehen hat, war der Mondschein, der sich in den Augen der Eule spiegelte. „Uhu, uhu“, macht Schuhu. „Komm nur näher, kleiner Weihnachtsengel, ich tu dir nichts.“ Der kleine Engel setzt sich zur Eule und fragt erstaunt: „Du kannst ich sehen?“ „Warum sollte ich dich nicht sehen können“, fragt Schuhu. „Weil die Menschen mich nicht sehen und hören.“ „Die Menschen sehen vieles nicht“, bemerkt Schuhu. „Nun bist wohl ganz traurig?“ Der kleine Engel nickt: „Jal, „aber woher weißt du das?“ Schuhu erklärt: „Viele kommen zu mir, wenn sie traurig sind oder wenn sie einen Rat brauchen. Nun erzähle noch einmal, was dich bedrückt.“ Schuhu schließt die Augen und hört gut zu. Der kleine Weihnachtsengel sagt: „Weißt du, dass ich unsichtbar bin, mag ja noch angehen, aber ich weiß noch nicht einmal, ob die Menschen gespürt haben, dass ich da bin. Und ich bin mir auch gar nicht sicher, ob sie überhaupt wissen, dass es mich gibt.“ Schuhu nickt, sie kann den kleinen Weihnachtsengel gut verstehen, aber in diesem außergewöhnlichen Fall kann sie keinen Rat geben.

Doch es gibt da noch andere, die sich die Sorgen und Nöte des kleinen Weihnachtsengel anhören. Das sind die Wichtel, die in den Wurzeln des Baumes schon halb im Winterschlaf liegen. Aufgeregt springen sie auf. „Wir müssen dem kleinen Weihnachtsengel helfen, wir müssen den Menschen zeigen, wie Weihnachtsengel aussehen.“ „Und wie wollt ihr das anstellen?“ fragt Schuhu. Die Wichtel lachen: „Das ist doch ganz einfach. Hier im Wald gibt es viel Wurzelholz. Daraus basteln wir kleine Weihnachtsengel als Weihnachtsbaumschmuck. Was an ihrem Weihnachtsbaum hängt, das sehen die Menschen sehr wohl. So können sie sich vorstellen, wie Weihnachtsengel aussehen.“

Johnny Mauser wird aus seinem Traum gerissen. Franz von Hahn kräht so laut er kann. Es ist schon sechs Uhr und die Tiere müssen geweckt werden. Johnny Mauser reibt sich die Augen und denkt an seinen Traum. Beim Frühstück erzählt er seinen Freuden davon und der Dicke Waldemar sagt: „Ich habe eine Idee, Hinter der Scheune liegt doch noch soviel altes Holz. Daraus können wir auch Weihnachtsengel basteln und an unseren schönen Weihnachtsbaum hängen.“ Franz von Hahn und Johnny Mauser sind begeistert und nach dem Frühstück legen sie gleich los.


09. Dezember 2020 - Aufregung im Hühnerstall

Aufregung im Hühnerstall

Heute Morgen weckt Franz von Hahn seine Freunde schon besonders früh. Er ist ziemlich aufgeregt und macht sich Sorgen um seine Hühner. Warum denn bloß, fragen sich seine beiden Freunde. Franz von Hahn erzählt es den beiden: „Jetzt wo der Winter da ist und es immer kälter wird, finden die Tiere im Wald nicht immer genug zu fressen und kommen zu den Bauernhöfen, in der Hoffnung, dass sie dort etwas zu fressen finden. Und besonders hungrig ist immer der schlaue Fuchs. Aber er darf doch nicht unsere Hühner stehlen. Was sollen wir bloß tun, um sie zu beschützen?“ Jetzt sind Johnny Mauser und der dicke Waldemar tatsächlich auch ein bisschen besorgt und denken angestrengt über eine Lösung nach. Plötzlich erinnert sich der Dicke Waldemar an seinen schwedischen Cousin. Sein Name ist Tjockare Gustav und der lebt auch auf einem Bauernhof und kennt das mit den hungrigen Füchsen. Aber in Schweden gibt es kleine Wichtel, die bewachen die Bauernhöfe und deren Bewohner. Und wie das genau passiert, das erzählt der dicke Waldemar jetzt seinen Freunden:

Im Wald lebt der Fuchs. Wenn es Abend wird, kommt er aus seinem Bau. Wo gibt es etwas zu essen für einen hungrigen Fuchs? Er weiß es. Schleiche leise, ganz leise, Mikkel, zu dem Hof, wo die Menschen wohnen. Hell ist es in dieser Nacht! Die Sterne scheinen und der Schnee leuchtet weiß. Schleiche Mikkel, schleiche leise, damit keiner dich sieht. Wer sollte mich sehen? Gewiss, aus den Fenstern scheint Licht und es sind Menschen in den Stuben, aber keiner schaut hinaus und sieht einen hungrigen Fuchs durch den Schnee schleichen. Doch, Mikkel, es gibt einen auf dem Hof, der dich sieht, aber das weißt du nicht. Es ist Tomte, der Nacht für Nacht auf leisen Sohlen umhergeht und wacht. Drinnen im Haus spielen Kinder. Bald werden sie schlafen. Sie wissen nichts von einem Fuchs und von Tomte draußen im Schnee. Sie sind glücklich, weil heute Weihnachten ist und weil sie einen Weihnachtsbaum haben. Und sie wollen so lange wie möglich spielen, bis sie ins Bett gehen müssen. Der Fuchs huscht hinüber zum Kuhstall. Bestimmt gibt es hier etwas zu fressen für einen hungrigen Fuchs. Schleiche, Mikkel, schleiche leise, damit keiner dich hört. Hier ist es dunkel, hier ist es still. Die Kühe schlafen. Was kümmert eine Kuh sich schon um einen Fuchs? Aber die Mäuse im Kuhstall sind wach. Hallo Mikkel, komm und fang uns, wenn du kannst! Wir haben ein Loch im Boden, ein richtig feines Schlupfloch. Frag nur die Katze, die kann es dir sagen. Komm, komm, komm Mikkel, komm und fang uns doch, wenn du kannst! Wer macht sich schon etwas aus Mäusen? Da gibt es anderes, was besser schmeckt. Nehmt euch in Acht, ihr Hühner, jetzt komme ich! Zu Hilfe, der Fuchs kommt, zu Hilfe, zu Hilfe! Da knirschen die Schritte im Schnee. Die Hühner hören sie und der Fuchs hört sie. Wer schleicht draußen umher? Es ist der alte Tomte, der in der Nacht über diesen Hof wacht. Hast du Angst bekommen, Mikkel? Hast du Tomte vorhin gesehen, als er auf leisen Sohlen zwischen den Häusern umhertappte? Ein alter Tomte weiß, wie hungrig ein Fuchs sein Kann. Aber die Hühner von diesem Hof darf niemand stehlen, verstehst du, Mikkel? Hühner? sagte der Fuchs. Wer will denn Hühner stehlen? Derjenige, der seine hungrige Schnauze eben in den Stall gesteckt hat, sagte Tomte. Solange ich hier bin und über den Hof wache, sitzt jedes Huhn sicher und geborgen auf der Stange. Aber ein alter Tomte weiß, dass ein Fuchs sehr hungrig sein kann. Hier hast du Grütze, alter Freund. Jeden Abend stellen die Kinder eine Schüsselmit Grütze in den Hof. Sie haben Tomte niemals gesehen, aber sie wissen, dass er da ist. Deshalb füllen sie jeden Abend seine Schlüssel mit Grütze. Das schmeckt gut. Iss nur Mikkel, ich will gern meine Grütze mit dir teilen. Wenn es sein muss, jede Nacht. Aber lass unsere Hühner in Ruhe. Das lässt sich hören, sagt der Fuchs. Vielen Dank für die Einladung. Satt und zufrieden ist der Fuchs. Jetzt geht er nach Hause in den Wald. Wie ist es hell in dieser Nacht und wie ist es still in dieser Nacht – es ist eine Nacht für Füchse und Tomte. Die Menschen schlafen in ihren Stuben. Aber über dem Waldsaum steht schon der Morgenstern.

Kaum hat der Dicke Waldemar zu Ende erzählt flattert Franz von Hahn schon voller Energie Richtung Küche, was für eine tolle Lösung der alte Tomte da hat. Einfach den Fuchs zum Essen einladen, und ihm damit eine Freude machen. Und vor allen Dingen seinen Hunger stillen!

Während Franz von Hahn schon mit den Töpfen klappert, um für den hungrigen Fuchs Grütze zu kochen, überlegen Johnny Mauser und der Dicke Waldemar, dass der Wichtel Tomte sie an die Weihnachtswichtel erinnert. Die machen doch auch immer unsichtbare Überraschungen. Richtig, die skandinavischen Wichtel erinnern an unseren Wichtelbrauch: Jemand anderem eine Freude bereiten, das wollen die drei Freunde auch für sich, unsichtbare Freudenschenker sein. Und schon holen sie Tonpapier und Schere, schneiden drei Sterne aus, schreiben ihren Namen drauf und ziehen versteckt ihren Wichtelstern.

In wenigen Tagen ist Weihnachten, da wollen sie sich gegenseitig beschenken.


30. November 2020 - Winterspaziergang

Heute, bei blauem Himmel und eisiger Kälte, waren die Mädchen der KiTa hier in Byfang unterwegs. Sie besuchten diesen Esel, der hier mit seinen Freunden auf einer Weide in der Nähe der KiTa „wohnt“. Anlass für diesen Ausflug war die Geschichte vom kleinen Esel Aaron, der Maria und Josef nach Bethlehem begleitete.


27. November 2020 - Adventszeit in Mullewapp

Hui, ist das heute kalt und ungemütlich. Franz von Hahn hat alle Tiere geweckt und der Tag soll seinen Lauf nehmen. Aber kein Tier hat so richtig Lust, aufzustehen. Der Wind pfeift um die Ecke und der Regen prasselt auf das Scheunendach. Johnny Mauser ist noch nicht aus seinem Mauseloch hervorgekrochen und der Dicke Waldemar liegt noch im kuscheligen Stroh. Franz von Hahn kräht noch einmal dreimal laut: Aufstehen, aufstehen, aufstehen! Der Tag beginnt.“ Der Dicke Waldemar dreht sich herum und reckt und streckt sich. „Im Heu ist es so kuschelig, lass mich in Ruhe, Franz von Hahn.“ Inzwischen hat Franz von Hahn Kakao gekocht, Körner und Brotreste zusammengesucht und Käsestückchen bereitgelegt. Dann hat er noch einen kleinen Kerzenrest gefunden. Die Kerze steht nun in einem hohen alten Glas in der Mitte der Scheune und verbreitet ein warmes Licht. Der Kerzenschein fällt bis ins Mauseloch und kitzelt Johnny Mauser an der Nase. Auch der feine Duft vom warmen Kakao zieht durch den Stall, sogar bis ins Mauseloch. Da wird Johnny Mauser wach und tappt neugierig aus dem Mauseloch. „Oh“, ruft er, „ist das aber gemütlich hier. Was ist denn heute los?“ Auch der Dicke Waldemar ist inzwischen aufgestanden und hat sich sogar schon die Pfoten und die Schweineöhrchen gewaschen. Franz von Hahn fragt die Freunde: „Habt ihr denn gar nicht daran gedacht, dass nun die Adventszeit beginnt? Schaut mal ich habe doch schon alles ein bisschen adventlich geschmückt. Hier ist der Tannenzweig mit dem Kerzenlicht und dort am Fenster habe ich einige Faltsterne geklebt. Und da hinten in der Ecke liegt noch der große Adventskranz.“ Johnny Mauser und der dicke Waldemar sind beeindruckt und Johnny Mauser piepst: „Franz von Hahn, das ist aber eine schöne Überraschung. Das hast du alles hübsch vorbereitet. Vielen Dank – aber jetzt habe ich Hunger.“ Und schnell tippelt er zu seinem Frühstückplatz. Der Dicke Waldemar setzt sich dazu und Franz von Hahn verteilt den Kakao. Die drei Freunde genießen den ruhigen Morgen in der Scheune, egal ob es draußen stürmt oder regnet. Der Dicke Waldemar sagt: „Das wünsche ich mir jetzt jeden Morgen, Franz von Hahn.“ Franz von Hahn überlegt: „Ja gut, das mache ich, ich bin ja immer früh auf. Aber was könnt ihr zu jeden Morgen übernehmen?“ Johnny Mauser überlegt: „Ich habe in meinem Mauseloch eine Liederkiste. Da könnte ich jeden Morgen einige Lieder heraussuchen.“ Franz von Hahn und Johnny Mauser nicken und schauen den Dicken Waldemar erwartungsvoll an. Der Dicke Waldemar räuspert sich und grunzt: „Ich habe noch einen Adventkalender, den könnte ich holen. In diesem Adventskalender wird die Geschichte vom kleinen Esel Aaron erzählt, der Maria und Josef auf ihrem Weg nach Bethlehem begleitet.“ „Das hört sich gut an. Diese Geschichte möchten wir kennenlernen“, piepst Johnny Mauser und Franz von Hahn ergänzt: „Ja, jeden Morgen lesen wir etwas vor, bis Maria und Josef mit dem Esel Aaron am Heiligen Abend in Bethlehem ankommen.“


25. November 2020 - Fußallmanschaft der KiTa St. Barbara beim wöchentlichen Training


-


-


-


20. November 2020 - soviel kostet eine OP in Ruanda

431 € sind für die Kinder in Ruanda von den KiTa Familien und Mitarbeiterinnen gespendet worde. Bea und Johannes Küpperfahrenberg sagen im Namen der Afrika-Hilfe-Stiftung herzlichen Dank.

http://afrika-hilfe-stiftung.de


-


-


11. November 2020 - Martinsfest

In diesem Jahr fand zum ersten Mal das Martinsfest ohne Eltern und Freunde, nur gestaltet von den KiTa-Kindern und Mitarbeiterinnen, statt.

An diesem Morgen kamen viele Mädchen und Jungen schon früh in die KiTa und zogen mit ihren selbst gebastelten Laternen über das Außengelände. An einigen Stationen wurden die Martinslieder gesungen. Anschließend war eine Openair Wort-Gottes-Feier, bei der die Maxi-Kinder und drei jüngere Kinder das Martinsspiel vorführten. Hier wurden noch einmal einige Martinslieder gesungen und zum Abschluss legten die Mädchen und Jungen ihre Spende für das Patenprojekt der KiTa – Afrika-Hilfe-Stiftung - in den Korb des Bettlers.

Es war ein beschaulicher Morgen und eine stimmungsvolle Wort-Gottes-Feier.

Eine besondere Überraschung waren noch die großen Martinsbrezel, die beim Frühstück gerecht geteilt wurden.


10. November 2020 - Spiel-Sport-Spaß


-


-


26. Oktober 2020 - Energiesammler - Schule Natur Gruga

Am 26. Oktober 2020 unternahmen die Maxi-Kinder eine Exkursion zur Gruga Schule Natur. Bei diesem Kursangebot wurden die Mädchen und Jungen kleine „Energiesammler“, die spielerisch Energie unterschiedlicher Herkunft sammelten. Dabei erlebten sie anschaulich: Energie ist überall. Sie ist alltäglich und erfahrbar. Durch das Spiel „Sonne und Erde“ wurden die Begriffe Sonne, Licht, Wärme und Energie sowie Schatten, Dunkelheit, Kälte und wenig Energie miteinander verknüpft und erfahrbar gemacht. Weitere Energiequellen wurden demonstriert und ansatzweise besprochen: Holz, Kohle, Gas, Öl und Benzin. Mit tollen Experimenten lernten sie einen ersten Bezug zu dem Begriff „regenerativ“ bzw. „erneuerbar“ herzustellen. Das war ein spannender Vormittag.


- Oktober 2020 - Herbstwerkstatt

Winterhotels für Marienkäfer. Kinder stellen aus Tontöpfen, Stroh und Obstnetzen einen Unterschlupf für die kleinen roten Insekten her.


8. Oktober 2020 - Fossiliejagd am Baldeneysee

Am Donnerstag Vormittag trafen sich die Maxi-Kinder mit der Referentin Marie vom Ruhr Museum an einer Halde der ehemaligen Zeche Pörtinsgssiepen. Hier gingen die Maxis auf Fossilienjagd.

Information des Ruhr Museums:

Welche Fossilien findet man am Baldeneysee?

Am Baldeneysee kann man auf die Jagd nach Fossiliengehen. Vor etwa 200 Jahren wurde am Südufer des Sees die Zeche Pörtingssiepen errichtet, in der bis vor etwa 40 Jahren Steinkohle gefördert wurde. Das Gestein zwischen den Kohleflözen, der sogenannte Abraum, war unbrauchbar und wurde auf eine Halde im Wald gekippt. Auf dieser Halde finden sich noch Abdrücke von Pflanzen, aus denen die Steinkohle entstand. In den schwarzen Brocken sind Abdrücke von kleinen Farnblättchen zu erkennen, die schuppige Maserung der Baumrinden oder die geriffelten Strukturen von Schachtelhalmen. Mit dem Hammer werden die Gesteinsbrocken aufgeklopft und man hält mit ein wenig Glück ein originales Fossil in der Hand300 Millionen Jahre alt!


- Team-Tag

Das war eine schöne Wanderung durch die Elfringhauser Schweiz. Die Mitarbeiterinnen der KiTa St. Barbara wanderten Freitag Nachmittag bei herbstlichem Wetter durch den bunten Herbstwald. Abschließend gab´s je nach Wunsch Pommes mit Currywurst, Nudelgerichte oder einen Salatteller. Natürlich - Coronabedingt - in einem Gartenrestaurant. Der Ausflug endete mit diesem schönen Regenbogen, der nach einer Regenschauer über dem Wald zu sehen war.


25. September 2020 - Team-Tag


24. September 2020 - Herbstzeit


24. September 2020 - Herbstzeit


22. September 2020 - Sonnige Herbsttage


16. September 2020 - Klimaschutz auf dem Speiseplan

Am Mittwoch Nachmittag überreichte die Referentin Katrin Scholtyssek von der Verbraucherzentrale NRW der KiTa St. Barbara eine Urkunde und einen Fenstersticker: „Klimafreundliche Verpflegung – wir machen mit!“

Mit Unterstützung des Landes- und EU-geförderten Projekts „MehrWertKonsum“ der Verbraucherzentrale NRW hat die KiTa sich vorgenommen, Essensabfälle möglichst zu vermeiden und die Verpflegung klimafreundlich zu gestalten. Durch die Verringerung der Abfälle wird ein Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz und einer nachhaltigen Ernährung beigetragen. Für dieses Engagement wurde die Kindertagesstätte jetzt von der Verbraucherzentrale ausgezeichnet.

Zehn Tage lang wurde grammgenau festgehalten, wie viel Essen auf den Tellern der Kinder und in den Töpfen und Servierschüsseln übrigblieb. Die Expertinnen der Verbraucherzentrale analysierten die Daten und gaben in einem umfangreichen Ergebnisbericht Empfehlungen, wie Speiseabfälle künftig vermieden werden können. Außerdem wurden die Essenspläne im Hinblick auf Klimafreundlichkeit unter die Lupe genommen. Die Bewertung orientierte sich zum einen an den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) für ein gesundes KiTa-Essen, zum anderen an der Klimabilanz der verschiedenen Speisekomponenten.


13. September 2020 - Sonntagswanderung - Charitylauf

An diesem sonnigen Sonntagnachmittag nahmen 43 Erwachsene und Kinder und zwei Hunde an dem Charitylauf über den Baldeneysteig teil. Der Baldeneysteig ist ein wunderschöner Wanderweg, der vom Baldeneysee in Kupferdreh über die Dilldorfer Höhe, durch das Hespertal in den Grunewald und von dort wieder zurück an den See führt. Der Weg führte überwiegend über kleine Trampelpfade durch Buchenwälder bergauf und bergab. Nachdem eine kleine Wandergruppe zwischenzeitlich vom richtigen Weg abkam, mussten die letzten Kilometer sehr zügig zurückgelegt werden, denn an Haus Scheppen wartete die Hespertalbahn, die die großen und kleinen Wanderleute zurück nach Kupferdreh fuhr. Die Wandergruppe hat insgesamt 270 Kilometer zurückgelegt und für jeden Kilometer spendet die Sparkasse 1,00 E an die KiTa für das Projekt „Kinder kochen mit - Guten Appetit!“ Bedarf: Medien wie Bilderbücher oder DVDs zum Thema „Gesunde Ernährung“.

Herzlichen Dank an die Sparkasse und an die Wandergruppe.


-


-


10. September 2020 - Exkursion in die Natur

Bernhard Demel – Kursleiter der Schule Natur Gruga – besuchte am Donnerstag die Maxi-Kinder und erkundete mit ihnen den Lebensraum der Insekten rund um die KiTa. Die Gruppe traf sich auf dem Parkplatz, wo die Kinder kürzlich ein kleines Biotop angelegt hatten. Hier konnten Insekten beobachtet werden, die sich in dem kleinen Biotop tummelten. Anschließend wanderte die Gruppe in das nahegelegene Wäldchen, um hier weiter nach Insekten zu forschen. Aufgrund der großen Trockenheit war es schon schwierig, Insekten ausfindig zu machen. Aber mit Geduld und genauem Beobachten gelang es, einzelne Käfer aufzuspüren. Mithilfe von Becherlupen konnten die Mädchen und Jungen die Tiere vorsichtig einfangen, beobachten und herausfinden, was die einzelnen Tiergruppen kennzeichnet, wie sie leben und was sie den ganzen Tag tun. Besonders überraschend war die Entdeckung einer Waldgrille. Bernhard Demel berichtete, dass er bisher in keinem Essener Wald eine Waldgrille gefunden hätte. So suchten die Maxis emsig weiter nach diesen seltenen Insekten und fanden tatsächlich weitere Waldgrillen, die im Laub hockten. Der Kursleiter Bernhardt Demel hat die Mädchen und Jungen mit seinen Erzählungen und Informationen begeistert, sie zum Beobachten und Forschen angeregt und ihnen viel Wissenswertes über die Insekten vermittelt. Das war ein erlebnisreicher Ausflug.


-


09.September 2020 - Waldtag mit dem Dicken Waldemar


09.September 2020 - Waldtag mit dem Dicken Waldemar


08. September 2020 - Olympiade Klettersteg - Reck - Balancieren


08. September 2020 - Olympiade Dauerlauf - Hürdenlauf - Sprint


08. September 2020 - Olympiade Springen - Hochsprung - Weitsprung


01. September 2020 - Am Dorfteich in Mullewapp Teil II

„Du bist zu schwer. Die Oberflächenspannung des Wassers hält dich nicht aus.“ „Was ist das denn: Oberflächenspannung? Das habe ich noch nie gehört“, fragt Johnny Mauser weiter. Fred erklärt: „Die Oberfläche von Wasser ist eine Art elastische Haut, die auch Wasserhaut genannt wird. Diese Oberfläche ist die Grenze vom Wasser zur Luft. Im Wasser sind ganz ganz viele kleine Wasserteilchen und diese Wasserteilchen ziehen sich gegenseitig an und halten sich ganz fest. Das passiert in alle Richtungen: nach oben, nach unten, sowie nach links und nach rechts. Die Wasserteilchen an der Wasseroberfläche können sich allerdings nicht nach oben festhalten. Da gibt es nur Luft! Umso intensiver halten sie sich an benachbarten Wasserteilchen unter und neben ihnen fest und so bildet sich die Wasserhaut.“ „Das ist ja sehr interessant. Da möchte ich noch viel mehr drüber erfahren“, sagt der Dicke Waldemar. „Dann lade ich euch zu einem Forschernachtmittag ein“, sagt Fred einladend. Wann habt ihr denn Zeit. Johnny Mauser, der Dicke Waldemar und Franz von Hahn sind begeistert. „Wir haben jetzt Zeit“, rufen sie. „Wir können sofort starten.“ Fred, die Waldameise schüttelt den Kopf. „Jetzt ist es für mich ungünstig, ich muss zurück und muss noch einiges erledigen. Aber ihr drei könnt ja hier warten und euch die Zeit vertreiben“. Dann wendet sich Fred um und krabbelt flink davon. Johnny Mauser spielt mit den Grashalmen und pflückt einen langen Halm ab. Doch, was soll er damit? Er wirft ihn ins Wasser und beobachtet, wie der Halm auf der Teichoberfläche schwimmt. Franz von Hahn kräht: „Ich habe eine Idee. Bis Fred zurückkommt, könnten wir doch mal ausprobieren, was alles auf unserem Dorfteich schwimmt“. „Da machen wir mit“, rufen der Dicke Waldemar und Johnny Mauser. „Aber was sollen wir denn schwimmen lassen?“ „Schaut euch um, hier liegt doch genug Zeug am Uferrand.“ Und so probieren die drei Freunde aus, was schwimmt und was schwimmt nicht. Und das macht soviel Spaß, dass sie ihre Bootsfahrt vergessen.


01. September 2020 - Am Dorfteich in Mullewapp Teil I

Am nächsten Tag sind Franz von Hahn, Johnny Mauser und der Dicke Waldemar früh auf. Heute Morgen wollen sie mal wieder etwas unternehmen, bevor der Tag so heiß wird. „Lasst uns zum Teich gehen“, sagt Franz von Hahn. „Ich würde mal gerne wieder mit dem Boot hinausfahren und mir den Wind durch die Federn wehen lassen. Der Dicke Waldemar und Johnny Mauser sind dabei. Sie holen das alte Fahrrad aus der Scheune und los geht´s. Johnny Mauser und der Dicke Waldemar treten die Pedalen und Franz von Hahn sitzt auf dem Lenkrad. Im Nu sind sie am See. Bevor die drei Freunde das alte Boot aus dem Schilf ziehen, machen sie eine kurze Pause. Spiegelglatt liegt der See vor ihnen. „Schaut mal, dort ist ein kleines Insekt“, beobachtet Johnny Mauser. „Das kann auf dem Wasser laufen, ohne unterzugehen.“ „Kennst du das Tier“, fragt der Dicke Waldemar. Johnny Mauser schüttelt den Kopf und auch Franz von Hahn, der ja sonst immer soviel weiß, kann nicht weiterhelfen. Da hören die Drei eine leise Stimme. „Das ist ein Wasserläufer“. Johnny Mauser, Franz von Hahn und der Dicke Waldemar schauen sich an. Wer spricht? Da entdeckt der Dicke Waldemar eine kleine Ameise, die aufgeregt hin und her krabbelt. „Ich habe gesprochen, ich bin Fred, die Waldameise. Ich lebe hier ganz in der Nähe und gerade heute habe ich einen Ausflug an den Teich gemacht und euch drei beobachtet. Wahrscheinlich habt ihr mich gar nicht gesehen, weil ich so winzig bin.“ „Das stimmt“, piepst Johnny Mauser, „aber woher weißt du, dass das ein Wasserläufer ist?“ „Ich kenne mich mit vielen Dingen in der Natur gut aus“, erwidert Fred, die Waldameise. „Ich kann euch noch mehr über den Wasserläufer berichten, wenn euch das interessiert.“ „Das wäre prima“, kräht Franz von Hahn und legt sich auf den Bauch, damit er den Wasserläufer besser beobachten kann. Und Fred erklärt: „Der Wasserläufer hat seinen Namen wirklich daher, dass er auf dem Wasser laufen kann. Die meisten anderen Insekten würden im Wasser einsinken und ertrinken, doch der Wasserläufer kann sein Gewicht mit seinen langen Beinen so gut verteilen, dass die Oberflächenspannung des Wassers ausreicht, um ihn zu tragen. Und am Bauch und an den Beinen hat er eine wasserabweisende Behaarung, die schützt ihn zusätzlich vor dem Untergehen.“ „Das klappt bei mir bestimmt auch“, ruft Johnny Mauser, läuft zum Wasser und legt sich auf den Bauch - Arme und Beine weit von sich. Er holt einmal Luft und - schon geht er unter. Johnny Mauser rudert mit Armen und Beinen und kehrt zurück ans Land. „Na, das hat aber nicht geklappt“, lacht Franz von Hahn. Johnny Mauser klettert an den Uferrand, schüttelt sich und wendet sich an Fred. „Nun, Fred, warum kann ich nicht über das Wasser laufen? Kannst du mir das erklären?“


21. August 2020 - Fahrzeugtag


18. August 2020 - Spiel und Spaß


August 2020 - Neue Sandspielanlage


- Danke für die Hilfe - Kinder, Eltern und Erzieherinnen verteilen das Gehäckselte


25.Juni 2020 - Herzlichen Dank und schöne, sonnige Ferien!

Liebe Familien,

nun starten wir mit den drei Freunden Johnny Mauser, Franz von Hahn und dem Dicken Waldemar in das neue KiTa-Jahr. Wir werden die drei Freunde noch ein weiteres Jahr begeleiten und freuen uns auf gemeinsame Erlebnisse und tolle Ereignisse in Mullewapp.

Die drei Freunde aus Metall sind das Abschiedsgeschenk der Maxi-Familien an die KiTa. Vielen Dank!


18. Juni 2020 - Raus in die Natur durch Feld und Wald


-


-


-


-


17. Juni 2020 - Maxi-Treff Verkehrserziehung

Zu den letzten Themenbereichen im Maxi-Jahr, die die Mädchen und Jungen sich gewünscht hatten, gehört auch das "richtige Verhalten im Straßenverkehr": Wie überquere ich eine Straße, wo ist das sicher, welche Überwege gibt es? Kurzfristig konnten wir Nadine, eine KiTa Mutter, mit zwei Kollegen einladen, die die Maxis bei der praktischen Übung unterstützen. Aber wie der Alltag so ist, gerade als die Kinder einzeln die Straße sicher und kompetent überquert hatten, wurde die Polizei zum Einsatz gerufen. So werden die Maxis nun noch in der KiTa einen theoretischen Unterricht erfahren und abschließend einen Fußgängerpass erhalten.

Danke an die Polizei!


15. Juni 2020 - Maxi-Treff Brandschutzerziehung

Seit vielen Jahren ist es Tradition, dass in Kooperation mit der freiwilligen Feuerwehr Byfang eine umfassende Brandschutzerziehung stattfindet. In diesem Jahr leider nicht vor Ort in der Feuerwache, sondern auf dem Parkplatz am Gemeindeheim. Der Feuerwehrmann Andreas, ein KiTa-Vater, berichtete den Maxis von den umfangreichen Aufgaben der Brandschützer. Anschließend lernten die Mädchen und Jungen unter anderem, wie man einen Notruf absetzt und sich im Ernstfall sicher verhält. Eine praktische Übung war das richtige Anzünden einer Kerze.
Zur Brandschutzerziehung erstellten die Maxis auch ein Plakat mit eindeutigen Fotos als Gebotszeichen, Verbotszeichen und Achtungszeichen. Das Plakat hängt nun dauerhaft in der KiTa. Auch jüngere Kinder können hier immer wieder das richtige Verhalten im Brandfall ersehen.

Danke an die Freiwillige Feuerwehr Byfang!


-


10. Juni 2020 - Maxi-Treff Bienen

Mit viel Eifer und großem Interesse beschäftigten sich die Maxi-Kinder an drei Tagen mit dem Thema Bienen. Bienen haben eine sehr wichtige Aufgabe: Sie fliegen von einer Blume zur anderen und tragen dabei den Pollen mit sich von einer Blüte zur anderen, so dass die Pflanzen Früchte und Samen bilden können. Die Bienen sammeln Nektar für die Honigproduktion und sorgen dafür, dass wir reichlich Früchte ernten können. Leider konnten die Maxis in diesem Jahr nicht den heimischen Imker besuchen. Aber der Imker hat den Kindern interessantes Material zusammengestellt, so dass in der Kita viel erarbeitet werden konnte. Außerdem schenkte der Imker jedem Kind ein Glas Byfanger Honig und Bienewachs, mit dem die Mädchen und Jungen Kerzen gießen konnten. An einem nachfolgenden Tag erstellten die Kinder noch aus Blumenerde, Tonmehl und Blumensamen seedballs, die sie im heimischen Garten oder in der freien Natur auslegen können. So tragen sie dazu bei, dass auch die Wildbienen in unserem Umfeld Nahrung finden.


9. Juni 2020 - Die weiße Ente auf dem Mullewapp - Teich heißt Tilda

Nun ist es schon einige Tage her, dass Johnny Mauser, Franz von Hahn und der Dicke Waldemar die kleine weiße Ente auf dem Dorfteich besucht haben. In den letzten Tagen hat es viel geregnet und am Wochenende gab es sogar Hagel und Sturm. Die drei Freunde dachten, die Welt geht unter. So haben sie sich die letzten Tage im Stall vergnügt: Verstecken gespielt, Fadenspiele ausprobiert, Hüpfkästchen auf dem Boden gemalt und Mensch-Ärgere-Dich-Nicht und Memory gespielt. Beim Mensch-Ärgere-Dich-Nicht Spiel hat Franz von Hahn oft verloren. Das hat ihn mächtig geärgert, aber beim Memory Spiel hat er dann gewonnen. Franz von Hahn hat nämlich ein gutes Gedächtnis. Aber nun treibt es die drei Freunde nach draußen. Als erstes beschließen sie gemeinsam, zum Dorfteich zu gehen und die kleine weiße Ente zu besuchen. Inzwischen wissen die drei Freunde auch, wie sie heißt: Tilda. Der Dicke Waldemar stampft voran, Franz von Hahn flattert hinterher und Johnny Mauser – tipp, tipp, tipp - schließt sich hinten an. So erreichen die drei den Teich und Franz von Hahn kräht zur Begrüßung. Tilda wartet schon auf ihre Freunde. Sie hat eine große Überraschung. Schnell schwimmt sie aus dem Schilf zum Ufer und hinter ihr her schwimmen kleine Küken. Ein Küken ist wildfarben, ein Küken ist eidottergelb und die anderen Küken sind gefleckt. Franz von Hahn, Johnny Mauser und der Dicke Waldemar bleiben staunend stehen. Johny Mauser ruft: „Hallo Tilda, wem gehören denn die niedlichen Küken, die hinter dir herschwimmen?“ „Das möchte ich auch gerne wissen“, sagt der Dicke Waldemar und Franz von Hahn reckt seinen Hals und ruft: „Ein Küken ist ja süßer als das andere.“ Tilda schwimmt mit den Küken bis zum Uferrand. „Ja“, schnattert sie. „Schaut euch die Küken richtig an. Es sind meine Kinder. Schon am ersten Tag nach meiner Ankunft hier in Mullewapp kam ein Erpel auf mich zugeschwommen. Noch nie hatte ich so einen schönen Erpel gehen.“ Tilda schaut verträumt in den Himmel und spricht weiter. „Er hat einen wundeschönen blauschimmernden Hals, einen gelben Schnabel und lockige Schwanzfedern. Der Erpel hat ganz aufgeregt mit den Flügeln geschlagen und mich mit freundlichem Schnattern begrüßt.“ „Und dann?“, fragt Johnny Mauser. „Nun, wir haben sofort gemerkt, dass wir uns sehr mögen“, schnattert Tilda weiter. „So sind wir zusammengeblieben und haben dort hinten im Ufergestrüpp ein Nest gebaut. Ich habe sechs Eier gelegt und drei Wochen gebrütet. Ja - und dann sind heute Morgen meine kleinen süßen Küken geschlüpft.“ Stolz dreht Tilda sich nach ihren Küken um. Eins, zwei drei, vier fünf – es sind nur noch fünf Küken! Tilda flattert aufgeregt und schnattert laut. Auch die drei Freunde sind beunruhigt und schauen in alle Richtungen. Gerade als sie loslaufen wollen, um Tildas sechstes Küken zu suchen, sehen sie das Küken auf dem Teich. Hinterher schwimmt der Erpel und schubst das kleine Küken Richtung Tilda. „Tilda“, ruft er „Schau, hier ist unser sechstes Küken. Es hatte sich im Schilf verheddert, aber zum Glück konnte ich es schnell befreien.“ Tilda ist glücklich, sie nimmt ihr kleines Küken unter den rechten Flügel. Dann wendet sie sich den drei Freunden zu. „Schaut her, das ist Harald, der Vater von den sechs Küken.“ Johnny Mauser und der Dicke Waldemar nicken Harald freundlich zu und Franz von Hahn kräht: „Hallo Harald, schön dich kennenzulernen. Ich bin Franz von Hahn und das sind Johnny Mauser und der Dicke Waldemar. Wir sind die drei Freunde und wohnen dort hinten im Stall. Wir machen fast immer alles zusammen. Schon morgens, wenn ich die Tiere aufwecke, helfen meine Freunde mir. Dann nimmt der Tag seinen Lauf und wir unternehmen viel: Wir fahren mit dem Rad durch Mullewapp und kaufen auf dem Rückweg bei Frau Mehl ein Stück Kuchen oder besuchen deine Tilda hier am Teich. Manchmal gehen wir auch zum Hühnerstall, da wohnt Gundula. Sie ist eine verzauberte Hühnerfee, glaubt Johnny Mauser. Aber das ist ein Geheimnis – nicht weitersagen.“ „Warte mal – mach mal eine Pause“, schnattert Tilda dazwischen. „Wir müssen uns jetzt um unsere Küken kümmern, sie brauchen etwas zum Fressen. Kommt doch heute um sieben zum Froschkonzert wieder. Dann können wir gemeinsam den Abend verbringen.“ „Das ist eine gute Idee“, grunzt der Dicke Waldemar, denn ihm knurrt schon der Magen und so wendet er sich um und stampft zum Stall. Franz von Hahn flattert hinterher und Johnny Mauser – tipp, tipp, tipp, schließt sich an.


25. - 27. Mai 2020 - Weltspieltag

Wir Mitarbeiterinnen haben uns sehr gefreut, dass fast alle Familien an der Schatzsuche teilgenommen haben. So haben wir einige Mädchen und Jungen mit ihren Eltern nach den langen Corona-Wochen zum ersten Mal wieder gesehen - natürlich nur über den Gartenzaun.

Der Weltspieltag mit und für die Kinder der KiTa St. Barbara wurde in diesem Jahr etwas anders gestaltet. Die Mädchen und Jungen konnten mit ihren Eltern und Geschwistern eine Schatzsuche mit verschiedenen Stationen rund um die KiTa St. Barbara und die Kirche St. Barbara durchführen. Es gab im Vorfeld eine Liste, in die die Familien sich eintragen konnten. So wurde gewährleistet, dass sich nur zwei Familien begegenen und der Abstang gewahrt wurde.
Die Schatzsuche begann auf dem KiTa-Zuweg, führte zur Marienfigur vor der Kirche, zum Gemeindeheim und über einen "Wollfaden" zum Eulennest am Boltzplatz. Bei diesen Stationen konnten die Kinder schon einige kleine Schätze mitnehmen: eine Postkarte der Marienfigur, einen Naturschatz und Materialien zum Thema "Pilgerwege im Bistum Essen".
Weiter ging es zur KiTa, wo im Eingangsbereich die drei Freunde Johnny Mauser, Franz von Hahn und der Dicke Waldemar auf die Familien warteten. Bis zum "richtigen" Schatz war es nur noch ein kurzer Weg über den Trimm-Dich-Pfad bis zum Marterpfahl. Hier konnte sich jedes Kind weitere Schätze mitnehmen, z. B.: eine Spielanleitung für ein Hüpfspiel, einen Wollfaden mit einer Anleitung für Fadenspiele, einen Luftballon und eine Tüte Gummibärchen.



23. Mai 2020 - Die weiße Ente auf dem Mullewapp – Teich

Aufgeregt tippelt Johnny Mauser zum Hühnerstall: „Franz von Hahn“, ruft er. „Franz von Hahn, hör zu, ich muss dir was berichten.“ Franz von Hahn, der stolz zwischen seiner Hühnerschar herumstolziert, dreht sich langsam um. „Was ist los? Ist etwas passiert?“ „Nein“, antwortet Johnny Mauser. „Es ist nichts passiert, aber auf dem Teich haben wir einen neuen Bewohner, besser gesagt, eine neue Bewohnerin.“ „So, so und wer ist diese neue Bewohnerin?“ erkundigt sich Franz von Hahn. „Es ist eine wunderschöne schneeweiße Ente mit einem orangefarbenen Schnabel und orangefarbenen Füßen. Die musst du dir anschauen!“ Franz von Hahn flattert sofort aus dem Hühnergehege und läuft eilig mit Johnny Mauser zum Teich. Der Dicke Waldemar sieht die beiden Freunde daherflitzen und denkt: Da muss doch was los sein. Nichts wie hinterher. Und schon stampft er Richtung Teich. Außer Atem kommen die drei Freunde fast gleichzeitig an. Und tatsächlich, auf dem Teich schwimmt ruhig und gemütlich eine weiße Ente. Sie sieht wunderschön aus und ihr weißes Gefieder schimmert in der Morgensonne. Franz von Hahn kräht: „Guten Morgen, bist du neu hier? Wir haben dich noch nie gesehen.“ Die Ente dreht den Kopf und schwimmt zum Uferrand. „Ja, ja“, schnattert sie. „Ich bin gestern Abend angekommen. Der Teich mit diesem wunderschönen Ufergestrüpp gefällt mir so gut, dass ich mich entschieden habe, hier zu bleiben.“ Die drei Freunde nicken zustimmend und freuen sich über die neue Bewohnerin in Mullewapp. Johnny Mauser fragt neugierig: „Und wo kommst du her?“ „Das ist eine lange Geschichte“, antwortet die weiße Ente. „Wenn ihr Zeit habt, erzähle ich sie euch.“ Da Franz von Hahn, Johnny Mauser und der Dicke Waldemar heute nichts mehr erledigen müssen und auch sonst keine Idee für diesen Tag haben, lassen sie sich gemütlich am Ufer nieder und lauschen der weißen Ente.

Sie erzählt: „Vor einigen Wochen bin ich auf einem Bauernhof, ganz schön weit weg von hier, geboren. Es war total anstrengend aus dem Ei zu schlüpfen. Als ich es endlich geschafft hatte, blieb ich erschöpft liegen. Ringsumher lagen noch viele Eier aus denen so nach und nach piepsende Entenküken schlüpften. Später nahm uns jemand und packte uns in einen Karton. Wir wurden verkauft und wurden verschickt. Als ich erwachte, war ich in einem Stall. Aber hier gab es niemanden, der sich um mich kümmerte, nur eine Lampe, die mich wärmte. Futter bekam ich reichlich und so wuchs ich schnell. Ich war nun kein gelbes Federknäuel mehr, sondern eine weiße Ente. Eines Tages wurde der Stall geöffnet und ich sah zum ersten Mal den blauen Himmel und atmete frische Luft. Schnell watschelte ich nach draußen. Aber ich kam nicht weit. Ein Zaun umgab das enge Gehege.“ Die Ente macht eine Pause. „Und wie ging´s weiter?“, fragt Johnny Mauser. „Warte ab“, sagt die Ente, schlürft ein wenig von der Entegrütze auf dem Teich und setzt ihre Erzählung fort. „Es war ziemlich langweilig dort. Durch den Maschendrahtzaun sah ich die bunte Welt: Grüne Wiesen, goldene Felder, eine Straße und in der Ferne einen Tannenwald. Das hat mir so gefallen, dass ich immer vor dem Zaun saß und darüber sogar das Fressen vergaß. Die anderen Enten um mich herum fraßen und fraßen. Sie wurden immer dicker und fetter. Sie knufften und pufften sich, weil es ihnen so langweilig im Gehege war. Oft schubsten sie mich. Einmal wurde ich von zwei fetten Enten gejagt. Da habe ich vor lauter Angst so doll mit den Flügeln geschlagen, dass ich hochflog. Fast wäre ich gegen den Zaun geprallt. Nur knapp schrammte ich darüber hinweg und landete auf der Straße. Ich hörte jemanden schreien: Halt hiergeblieben. Aber ich dachte nicht daran. Ich nahm Anlauf und flatterte weiter über die Straße auf die Wiese. Das Fliegen war sehr anstrengend und ich musste anfangs oft eine Pause machen. Aber es wurde immer besser. Nach einigen Stunden sah ich einen See. Hier landete ich. Ich tauchte unter und stieß mit dem Schnabel im schlammigen Boden. Herrlich, das hatte ich immer gesucht. Hier wollte ich bleiben. Ich schwamm hin und her, schaute den Mücken zu, ließ mich von den Wellen tragen und abends, wenn der Mond aufging, lauschte ich den Froschkonzerten. Das war eine herrliche Zeit.“ „Warum bist du nicht dort geblieben?“ fragt der Dicke Waldemar. „Ich wäre nicht weiter gezogen.“ Die Ente schlürft noch einmal ein bisschen Entengrütze, dann berichtet sie weiter. „Eines Tages saß ich am Uferrand, da knackte es im Gebüsch. Ich stürzte ins Wasser und sah ein Maul mit großen Zähnen. Ich konnte gerade noch rechtzeitig davon flattern und so entkommen. Es war ein Fuchs gewesen. Natürlich bin ich nicht mehr zum See zurückgekehrt. So bin ich noch einige Kilometer südwärts geflogen bis ich hier den Teich entdeckte.“ „Und dann bist du hier gelandet?“, fragt Johnny Mauser. „Ja, hier sieht alles so friedlich aus“, erwidert die Ente. „Hier gefällt es mir so gut, dass ich mich entschlossen habe, hier zu bleiben.“ Johnny Mauser, der Dicke Waldemar und Franz von Hahn sind entzückt. „Das ist eine gute Idee. Wir freuen uns, wenn du hier bleibst“, piepst Johnny Mauser und Franz von Hahn ergänzt: „Und das Beste zum Schluss - auch in Mullewapp gibt es jeden Abend ein Froschkonzert.“ „Das wird dir gefallen“, sagt der Dicke Waldemar. Die Kirchturmuhr schlägt zwölf Mal. „Aber jetzt ist erst einmal Mittagszeit. Heute Abend kommen wir wieder, dann hören wir uns gemeinsam das Froschkonzert an.“ Die weiße Ente nickt. „Ja gut, ich freue mich und warte auf euch.“ Sie ist glücklich über ihre neuen Freunde Johnny Mauser, Franz von Hahn und den Dicken Waldemar.

(M.R. angelehnt an eine Idee aus „Siebenstein“ Band 2)


21. Mai 2020 - Feiertag in Mullewapp

An diesem sonnigen Donnerstag sieht die Welt in Mullewapp etwas anders aus: Franz von Hahn hat wie immer die Tiere geweckt und Johnny Mauser und der Dicke Waldemar haben ihm geholfen. Wie jeden Morgen frühstücken die drei nun zusammen. Es riecht herrlich nach frisch gebrühtem Kaffee, heißem Kakao und kalter Milch; denn Johnny Mauser mag lieber kalte Getränke. In der Mitte liegen die Körner und das Salatblättchen für Franz von Hahn, einige Käsestückchen und ein Schokokeks für den Dicken Waldemar und für Johnny Mauser gibt es Nüsse und ein Brötchen zum Knabbern. Und den dicken Apfel teilen sich die drei Freunde wie immer, denn richtige Freunde teilen alles.

Aber sonst ist alles still in Mullewapp. Man hört fast nichts - auch nicht die gewohnten Treckergeräusche, wenn der Bauer auf dem Hof hin und her fährt. „Was ist los?“, fragt Franz von Hahn. „Alles ist so still.“ „Keine Ahnung“, grunzt der Dicke Waldemar und beißt genüsslich in sein Apfelstück. „Johnny Mauser, weißt du, warum heute nichts los ist?“ wendet sich Franz von Hahn seinem Freund zu. „Ja, klar“, ruft Johnny Mauser. „Heute ist Feiertag – Christi Himmelfahrt“. Franz von Hahn überlegt: „Und was feiert man heute, Johnny Mauser?“ „Das - das weiß ich leider auch nicht“, gibt Johnny Mauser zu. Die drei Freunde sind ratlos.

(M.R.)

Wisst ihr, was wir an diesem katholischen Festtag feiern? Hier ist ein kleiner You Tube Film

https://www.katholisch.de/artikel/13417-christi-himmelfahrt-fur-kinder-erzahlt


17. Mai 2020 - Eine unheimliche Nacht in Mullewapp

Johnny Mauser und der Dicke Waldemar sitzen im Stall und fressen genüsslich ihr Abendbrot. Heute gibt es Löwenzahnsalat mit Gänseblümchen und dazu einige Brotreste. „Mm“, sagt Johnny Mauser: „Der Löwenzahnsalat sieht aber hübsch aus und er schmeckt vorzüglich. Den hast du sehr lecker zubereitet.“ „Ja, ja“, grunzt der Dicke Waldemar. „Ich habe mir auch viel Mühe gegeben und nur die jungen Löwenzahnblätter gepflückt. Die sind besonders zart. Und Gänseblümchen wachsen hier im Mullewapp überall. Zum Glück hatten die Hühner soviel Altbrot, dass sie mir etwas abgegeben haben.“

Inzwischen ist es schon fast dunkel in Mullewapp und draußen vor der Stalltüre raschelt es merkwürdig. „Hörst du das Rascheln, Johnny Mauser?“ fragt der Dicke Waldemar. „Was mag das sein? Das klingt so merkwürdig.“ „ Keine Ahnung, vielleicht ist es Franz von Hahn, der sich noch draußen herumtreibt, weil er noch nicht in den Stall will.“ Wenig später am Abend legen sich der Dicke Waldemar und Johnny Mauser zur Ruh. Johnny Mauser tippelt ins Mauseloch und der dicke Waldemar kuschelt sich ins Stroh. Der Dicke Waldemar lauscht noch etwas dem merkwürdigen Rascheln, hört wie Franz von Hahn sich auf die Hühnerstange setzt und dann fallen ihm die Augen zu. Plötzlich schreckt er hoch, da war es wieder - dieses Rascheln, oder hat er das nur geträumt? Sicher habe ich nur geträumt, denkt der Dicke Waldemar und macht die Augen wieder zu. „Klong“, der Dicke Waldemar schreckt wieder hoch. Was war das? Auch Johnny Mauser ist aufgewacht, läuft zum Dicken Waldemar und kuschelt sich an seine Seite. „Was war das?“, flüstert er. „Das war die Mistgabel, sie ist umgefallen“, kräht Franz von Hahn leise – auch er ist inzwischen wach und flattert zum Dicken Waldemar hinunter. So sitzen die drei Freunde zusammen im Stroh. Ihre Herzen schlagen laut. Es ist doch sehr unheimlich. Wieder hören sie ein Rascheln und polterdipolter fallen die gestapelten Holzkisten um. Nun hören sie jemanden, der sich an der Stallwand zu schaffen macht. Sie rücken enger zusammen, denn wenn man ganz eng zusammenhockt, hat man weniger Angst.

So geht es bis in die frühen Morgenstunden: Hier ein Rascheln und Rauschen, dann ein Klappern und Rumpeln. Endlich kehrt Ruhe ein. Die Drei Freunde schlafen ein. Der dicke Waldemar grunzt noch: „Gut dass wir uns haben. Morgen sehen wir gemeinsam nach, was da los war.“ Für Franz von Hahn ist die Nacht kurz: Um sechs Uhr muss er ja schon alle Tiere wieder wecken. Johnny Mauser kann auch nicht mehr schlafen und so hilft er Franz von Hahn. Dann rüttelt er den Dicken Waldemar. „Ach, lass mich in Ruhe. Ich habe so wenig geschlafen. Ich bin noch müde.“ Aber Johnny Mauser lässt nicht locker. „Komm, steh auf. Wir wollen doch gemeinsam nachschauen, was heute Nacht draußen los war. Alleine trauen Franz von Hahn und ich uns nicht.“ „Na, dann wartet“, gähnt der Dicke Waldemar und reckt und streckt sich. „Mach schon“, kräht Franz von Hahn und stolziert leise zur Stalltür. Der dicke Waldemar und Johnny Mauser folgen. Sie öffnen die große Stalltür, Franz von Hahn und Johnny Mauser die linke Stalltür und der Dicke Waldemar die rechte. Durch den Spalt blinzeln sie auf den Hof. Der Dicke Waldemar steht unten, Franz von Hahn und Johnny Mauser auf seinem Rücken. „Siehst du was, Franz von Hahn?“ piepst Johnny Mauser. „Nein, nein“, sagt Franz von Hahn. „Es sieht alles wie immer aus, nichts Ungewöhnliches.“ „Dann steigt von meinem Rücken ab und lasst uns überall nachschauen“, ruft der Dicke Waldemar. Er schüttelt sich ein bisschen und Johnny Mauser und Franz von Hahn rutschen runter. „Wir machen einen Plan“, überlegt Franz von Hahn. „So werden wir nichts übersehen.“ „Prima Idee“, findet Johnny Mauser, „ich gehe zum Teich und schaue dort nach.“ „Okay“, erwidert Franz von Hahn, „ich gehe in den Hühnerstall. Dann kann ich auch direkt prüfen, ob noch alle Hühner da sind. Hoffentlich war der unheimliche Gast heut Nacht nicht der Fuchs, der sich ein Huhn geholt hat.“ Für den dicken Waldemar bleibt die Stallwand mit dem großen Holzstapel. „Wir müssen noch ein Zeichen vereinbaren, wenn wir etwas finden oder wenn Gefahr droht“, sagt Johnny Mauser. „Ich kann gut pfeifen. Einmal lang heißt Gefahr und zweimal kurz heißt ich habe was gefunden.“ Das können Franz von Hahn und der Dicke Waldemar sich gut merken und so schleichen alle drei in die verschiedenen Richtungen, Johnny Mauser zum Teich, Franz von Hahn zum Hühnerstall und der Dicke Waldemar um den Stall zum Holzstapel. Am Teich ist alles ruhig. Hier liegen noch die kleinen Schatzkisten, die die Freunde vor drei Wochen gefunden haben und auch Johnny Mausers Schnorchel liegt daneben.

Im Hühnerstall ist auch nichts besonders. Franz von Hahn zählt seine Hühner, Gott sei Dank - alle da. In der Ecke sieht Franz von Hahn die Apfelkerne vom Apfelkitschen-Weitwurf. Ach, die mochten die Hühner wohl nicht. Franz von Hahn pickt noch schnell die Kerne auf, so hat er wenigstens ein kleines Frühstück. Da erklingt das Zeichen zweimal kurz aus Richtung Stallwand. Franz von Hahn stolziert sofort los und Johnny Mauser ist auch schon auf dem Weg dahin. Der Dicke Waldemar läuft ihnen entgegen. „Pst, ihr müsst leise sein“, flüstert der Dicke Waldemar. „unter dem Holzstapel liegt ein unheimliches Monster. Ich habe seine Krallen gesehen - und es hat riesige Stacheln. Wir müssen vorsichtig sein.“ Johnny Mauser sagt: „ Gut, aber wir sind zu dritt und das Monster scheint alleine zu sein. Zusammen schaffen das.“

Und so schleichen sie zurück zur Stallwand. Tatsächlich, da scheint ein Monster mit schrecklichen Krallen und riesigen Stacheln zu schlafen. Franz von Hahn beginnt leise, alles zur Seite zu räumen: Laub, Holzscheite, dürre Äste. Nun kann man das Monster erkennen. Die Drei Freunde trauen ihren Augen nicht. Dort schnarcht in seliger Ruh ein winziger Igel. „Na, das kann doch nicht wahr sein“, grunzt der Dicke Waldemar. „Und davor hatten wir drei Angst?“ fragt Johnny Mauser. Franz von Hahn reckt und streckt sich: „Aber eigentlich waren wir drei doch ganz schön mutig? Also ab jetzt heißt es: Erst nachschauen und überprüfen, bevor man sich falsche Gedanken macht.“ „Okay, ein kluges Wort zum Schluss, aber jetzt haben wir Hunger“, sagen der Dicke Waldemar und Johnny Mauser. Die drei Freunde lassen den kleinen Igel weiterschlafen und laufen eilig zurück in die Scheune.

(M.R.)


14. Mai 2020 - Stein-Zeichen-Grüße


14. Mai 2020 - Stein-Zeichen-Grüße


12. Mai 2020 - Ben hat wieder eine kleine Tour mit dem Fahrrad gemacht - schönes Byfang


11. Mai 2020 - Apfelkitschen Weitwurf

Heute wird der Tag in Mullewapp ein wunderschöner Sonnentag. Das kann Franz von Hahn sofort erkennen, als er als erster seine Augen aufschlägt. Er ist immer der Erste, der aufsteht. Alle Tiere auf dem Hof müssen schließlich rechtzeitig geweckt werden. Die aufgehende Sonne zaubert an den Himmel gelb-orangene Farbstreifen. Er hat direkt gute Laune und weckt eilig seine beiden Freunde Johnny Mauser und den Dicken Waldemar. Und weil gute Laune ansteckend ist, haben seine beiden Freunde auch schnell gute Laune. Sogar der Dicke Waldemar, der oft morgens eher etwas muffelig ist. Ein Morgenmuffel. Beim Frühstück überlegen die drei Freunde, was sie an diesem wunderschönen Sonnentag unternehmen können. In den letzten Tagen haben sie viel Zeit auf dem Hof mit Spielen verbracht, heute wollen sie mal etwas anderes sehen. Johnny Mauser schlägt vor, dass sie einen Spaziergang durch Mullewapps Wälder und Felder machen. „Au ja“, ruft Franz von Hahn. „Wir nehmen unsere Wanderstöcke und unsere Wanderrucksäcke, gefüllt mit Proviant, mit. Das wird prima, ein Picknick im Wald, ich freue mich.“ Beim Wort Picknick ist auch der Dicke Waldemar überzeugt - er mag bei Spaziergängen nämlich am liebsten die Pausen. Heute machen sie also gemeinsam einen Spaziergang. Am Frühstückstisch schmieren sie sich ihre Brote für unterwegs. Sie packen ihre Brotdosen, einen Apfel und eine Getränkeflasche mit Wasser in ihre Rucksäcke. Franz von Hahn fliegt rasch zum Schuppen, holt ihre Wanderstöcke und los geht`s. Der Vormittag vergeht wie im Fluge, die drei Freunde balancieren über Baumstämme, spielen Verstecken im Wald, beobachten ein flinkes Eichhörnchen, wie es von Ast zu Ast springt, kühlen ihre Füße im Bach ab und kommen schließlich auf einer Lichtung im Wald an. Ein perfekter Platz für ihr gemeinsames Picknick. Der Dicke Waldemar sitzt als erster auf der Wiese und hat seine Brotdose ausgepackt, sein Magen knurrt von allen dreien am lautesten. Noch bevor Johnny Mauser und Franz von Hahn sitzen, hat er schon das erste Mal in sein Brot gebissen. Mmmmmmmhhhhhh, ist das lecker. Schließlich sind die Brotdosen leer, von den Äpfeln nur noch die Kitschen übrig und in den Getränkeflaschen nur noch ein Rest für den Rückweg. Jetzt liegen alle drei satt und glücklich auf der Wiese. Franz von Hahn ist als erster wieder munter: „Lasst uns ein Apfelkitschen-Weitwurf-Wettspiel machen“, schlägt er seinen Freunden vor. Das lassen sich die beiden nicht zweimal sagen. Sie lieben es, kleine Wettspiele miteinander zu machen. Es ist völlig egal, wer dabei gewinnt. Hauptsache, sie sind zusammen und haben Spaß. Der Dicke Waldemar sucht einen langen Stock als Startlinie, Franz von Hahn macht Schwungübungen mit seinen Flügeln und Johnny Mauser sucht eilig einen Stein und ein Stück Rinde, damit er einen Katapult bauen kann. Mit seinen kurzen Armen kann er nämlich nicht so weit werfen - das hatte er schon bei einem anderen Wettspiel bemerkt. Mit einem Katapult könnte er die Apfelkitsche bestimmt am weitesten schleudern. Alle drei sind bereit: Der dicke Waldemar geht in die Hocke, holt aus und wirft die Apfelkitsche mit aller Kraft nach vorne. Franz von Hahn schwingt den Flügel und die Apfelkitsche fliegt. Johnny Mauser springt auf die Rinde und schleudert die Apfelkitsche im hohen Bogen durch die Luft. Alle drei halten den Atem an und schauen ihren Apfelkitschen hinterher, bis sie gelandet sind. Was glaubst du, welche Apfelkitsche ist am weitesten geflogen? Eilig laufen die drei Freunde los, um zu sehen, welche ihrer Apfelkitschen am weitesten geflogen ist. Und stell dir vor, alle drei Apfelkitschen lagen in unmittelbarer Nähe. Und weil Apfelkitschen auch ziemlich gleich aussehen, können sie gar nicht mehr feststellen, wem welche gehört. Und als sie sich darüber freuen, dass ihre Kitschen alle auf so unterschiedliche Weise gemeinsam weit geflogen sind, will der Dicke Waldemar ihren Apfelkitschenmüll einsammeln und mit bis zum nächsten Abfalleimer nehmen. Johnny Mauser erklärt seinem Freund schnell: „Die Apfelkitschen brauchen wir nicht einsammeln und in den Müll werfen, sie können in der Natur liegen bleiben. Entweder dienen sie noch als Nahrung für andere Tiere oder aber sie verrotten und aus den Kernen wachsen vielleicht neue Apfelbäume.“ „Das ist ja toll“, findet der Dicke Waldemar. „Alles in der Natur wird verbraucht und es entsteht kein Müll.“ „Richtig!“ bestätigt Franz von Hahn. „Und die Natur sorgt sogar auch ganz allein dafür, dass sie sich vermehren. Aus Obstkernen oder Samen wachsen neue Bäume.“ Johnny Mauser ist verblüfft und fragt direkt noch etwas nach: „Du Franz von Hahn, wenn aber die Bäume ihr Obst und ihre Samen nur herunterfallen lassen, wachsen die neuen Bäume ja nur um sie drum herum. Das reicht doch gar nicht vom Platz? Oder kommen etwa immer Freunde vorbei, die die Kerne und Samen verteilen, weil sie mit ihnen Weitwurf Wettspiele spielen?!?“ „Nein, meine Freunde, nicht ganz so. Obstkerne werden tatsächlich von anderen Tieren oder Menschen weitergetragen. Sie essen das Obst, die Kerne bleiben übrig und auf der Erde liegen. Hier können dann neue Bäume wachsen. Oft werden sie natürlich auch gezielt eingepflanzt. Wir brauchen die Früchte schließlich als Nahrung.“ „Und wie ist das mit den Bäumen dessen Früchte wir nicht essen und wieder verteilen? Wer verteilt die?“ will der Dicke Waldemar wissen. „Die verteilt der Wind“, erklärt Franz von Hahn. „Der Wind?“, rufen Johnny Mauser und der Dicke Waldemar erstaunt. „Wie macht er das denn?“ „Die Samen von den Bäumen sind z.B. in Flügel verpackt. Der Ahornsamen und auch der Zanoniasamen. Und diese Flügel sind wahre Flugmeister. Die Menschen nehmen sie sogar als Vorbild, um Flugzeuge zu bauen. Das nennt man Bionik.“ Jetzt sind Johnny Mauser und der Dicke Waldemar restlos erstaunt: „Das ist ja unglaublich toll!“ Sie können es kaum erwarten, bis sie endlich Zuhause sind. Franz von Hahn will ihnen dort nämlich einen kleinen Film zeigen. Die Junioruni in Wuppertal hat das mit den Flügeln nochmal ganz genau erklärt und man kann sogar selber ausprobieren, wie so ein Samen fliegen kann. Schaut euch den Film an, probiert es aus und erzählt den drei Freunden davon.(S.K.)

https://youtu.be/evJ_C4A0QlM


8. Mai 2020 - Ein aufregender Morgen in Mullewapp.

Franz von Hahn sitzt unruhig auf der Hühnerstange und rutscht hin und her. Es ist schon fast hell. Aber Franz von Hahn ist noch müde. Das gibt es doch nicht. Franz von Hahn öffnet erst das linke Auge, dann das rechte. Er hüpft zum Stallfenster und schaut hinaus: Ah, es ist Vollmond. Der große weiße Mond scheint direkt in den Stall und sein Mondstrahl fällt genau auf Franz von Hahns Schlafplatz auf der Hühnerstange. Franz von Hahn schaut sich lange den Mond an. Dann hört er vom nahen Kirchturm die Kirchturmuhr schlagen: Ein Uhr, zwei Uhr, drei Uhr. Es ist erst drei Uhr! So kann Franz von Hahn noch drei Stündchen schlafen. Er rutscht auf der Hühnerstange ganz nach links, weil ihn hier der Mondstrahl nicht trifft. Erst schließt er das rechte Auge, dann das linke und schläft sofort wieder ein.

Inzwischen ist der Mond am Himmel verschwunden und die Sonne geht auf. Ihre Strahlen kitzeln Johnny Mauser und den Dicken Waldemar. Johnny Mauser ist sofort hellwach und der Dicke Waldemar auch. Was ist los? Johnny Mauser und der Dicke Waldemar schauen sich um. Die Scheune ist leer: Die Kühe sind wohl schon auf der Weide und die Hühner auf dem Hof im Gehege. Auch die kleine Henne Gundula ist nicht mehr in ihrem Nest. Gundula ist Johnny Mausers Lieblingshenne. Sie ist ein bisschen kleiner als die anderen und hält sich immer zurück. Aber wenn die Sonne auf ihre Federn scheint, funkeln die wie Edelsteine. Manchmal glaubt Johnny Mauser, wenn er das Funkeln sieht, dass Gundula eine kleine verzauberte Hühnerfee sei.

Franz von Hahn hockt in der linken Ecke auf der Hühnerstange und schläft tatsächlich noch.

Der dicke Waldemar und Johnny Mauser hören aufgeregtes Gackern und lautes Scharren. „Was ist da draußen los?“ piepst Johnny Mauser leise. „Komm, wir sehen mal vorsichtig nach.“ „Warte, wir wecken erst Franz von Hahn. Dann sind wir zu dritt, das ist besser.“ Johnny Mauser klettert schnell zu Franz von Hahn und kitzelt ihn an seinen Hahnenkrallen. Da ist Franz von Hahn nämlich besonders kitzelig. „Wachwerden, aufstehen“, ruft der Dicke Waldemar von unten. „Du hast verschlafen“. Franz von Hahn kichert leise. „Ich glaube, er schläft immer noch und träumt“, sagt Johnny Mauser. „Du musst ihn ein bisschen doller kitzeln. Warte ich helfe mit“, ruft der Dicke Waldemar und stellt sich auf seine Hinterbeine. Nun kitzelt der Dicke Waldemar die rechte Kralle und Johnny Mauser die linke. Endlich wacht Franz von Hahn auf. „Was ist los?“ kräht er lahm. „Du hast ganz doll verschlafen“, ruft der Dicke Waldemar. Alle Tiere sind längst wach und deine Hühner sind schon auf dem Hof. „Ach herrje“, sagt Franz von Hahn. „Das ist mir ja noch nie passiert. Das kommt bestimmt daher, weil ich heute Nacht schon einmal wach war. Der Mond schien so hell in den Stall.“ Er macht eine kurze Pause und lauscht. „Aber was ist das für ein Theater da draußen. Warum gackern meine Hühner so doll. Was ist passiert?“ „Das wissen wir nicht“, piepst Johnny Mauser. „lasst uns gemeinsam nachschauen. Wer weiß, was da los ist.“ Und so schleichen die drei Freunde zum Stalltor. Vorsichtig öffnen Franz von Hahn und Johnny Mauser die linke Stalltür und der Dicke Waldemar die rechte. Und was sehen sie? Im Gehege scharren sich alle Hühner aufgeregt um ein kleines schwarzes Fellbündel. Das zittert und wimmert leise. Die Hühner scheinen nicht zu wissen, wie sie den fremden Gast behandeln sollen. Sie gackern, stecken die Köpfe zusammen und zittern. Nur Gundula hebt den Kopf, dann trippelt sie näher zu dem Fellbündel hinüber. Sie beäugt es genau. Es ist ein kleines Katzenkind. Gundula gurrt leise wie ein Täubchen, um das Katzenkind zu beruhigen. Die anderen Hühner werden still und beobachten was passiert. Auch der Dicke Waldemar und Johnny Mauser sind leise und sogar Franz von Hahn hält sich zurück, und das will was heißen. So gurrt Gundula und gurrt, und das Kätzchen wird ruhig und ruhiger. Schließlich erhebt es sich und schnuppert an Gundula. Dann tappt es langsam mitten durch die Hühnerschar zur Stalltür hinüber. Gundula hüpft hinterher. Der Dicke Waldemar lockt das Kätzchen zu sich und grunzt leise. „Du hast genauso ein schönes schwarzes Fell wie unsere Hofkatze Mietze. Und wenn ich dich genau betrachte, sehe ich eine große Ähnlichkeit. Komm, komm, kleine Katze, ich bringe dich zu Mietze. Sicher sucht sie dich schon.“ Johnny Mauser beobachtet alles genau. Dann schleicht er sich zu Gundula und flüstert ihr ins Ohr: „Das hast du prima gemacht.“ Gundula wird ein bisschen rot um den Schnabel und Johnny Mauser denkt: Ich habe recht, Gundula ist doch eine kleine verzauberte Hühnerfee.

In der Zwischenzeit bringt der Dicke Waldemar das Katzenkind zu Mietze. Franz von Hahn stolziert hinterher. Mietze ist schon ganz aufgeregt und sucht überall nach ihrem Katzenkind.

Der dicke Waldemar sagt: „Hier Mietze, hier ist dein kleines Katzenkind. Es ist wohl heute Morgen ausgebüchst, hat den Hof erkundet und die Hühner besucht.“ Mietze nimmt glücklich ihr Katzenkind und schnurrt leise. „Vielen, vielen Dank. Da bin ich sehr glücklich, dass ich mein kleines Katzenkind wiederhabe.“ Der dicke Waldemar nickt und dreht sich zu Franz von Hahn: „Nun habe ich aber Hunger. Das war so ein aufregender Morgen, dass wir ganz vergessen haben, zu frühstücken. Wo ist eigentlich Johny Mauser?“ Franz von Hahn blickt sich suchend um und entdeckt Johnny Mauser, der ganz verliebt neben Gundula hockt.


07. Mai 2020 - Danke

Liebe Kinder, liebe Eltern.

Vielen Dank für die zahlreichen und lieben Glückwünsche zu meinem runden Geburtstag. Ich habe mich sehr gefreut. Hoffentlich dauert es nicht mehr lange, bis wir uns endlich wiedersehen. Herzliche Grüße Addi.


2. Mai 2020 - Purzel Winzigklein

Franz von Hahn, Johnny Mauser und der Dicke Waldemar sitzen im Stall und überlegen, was sie heute unternehmen wollen. Bisher ist ihnen nichts eingefallen. Am Morgen hat Franz von Hahn die Tiere aufgeweckt – wie jeden Morgen – und Johnny Mauser und der Dicke Waldemar haben ihm geholfen – wie jeden Morgen. Dann gab es ein leckeres Frühstück – auch wie jeden Morgen. Danach haben sie Mietze gesucht, aber die hat sich in einer Stallecke zusammengerollt und schnurrt: „Ich bleibe heute im Stall, es regnet und ihr wisst ja: Katzen sind wasserscheu. Lasst mich in Ruhe.“ Die drei Freunde gehen zum großen Stalltor um nachzuschauen, ob Hofhund Bello schon unterwegs ist. Franz von Hahn und Johnny Mauser öffnen die linke Stalltür und der Dicke Waldemar die rechte. Oje, es gießt immer noch wie aus Kübeln. Da will auch Hofhund Bello nicht aus seiner Hundehütte raus. So ist nicht viel los in Mullewapp. Die drei Freunde schließen das Stalltor und klettern die Strohballen hoch bis unters Dach. Franz von Hahn hüpft von einem Strohballen zum nächsten, Johnny Mauser zieht sich an den Halmen hoch. Das dauert. Und der Dicke Waldemar hat´s sehr schwer. Da muss Franz von Hahn nachhelfen. So fliegt er zurück und drückt den Dicken Waldemar von hinten. Geschafft. Nun machen die drei es sich hier bequem. Franz von Hahn kräht: „Ich war heute schon lange vor sechs Uhr wach. Da ist mir eine Rätselgeschichte eingefallen. Wollt ihr sie mal hören?“ „Klar“, piepst Johnny Mauser und der Dicke Waldemar nickt zustimmend. Franz von Hahn stellt sich aufrecht hin – wie im Theater und trägt sein Rätsel vor:

„Unter unsrem Kirschenbaum schläft ganz allein - man sieht ihn kaum, der Purzel Winzigklein.

Er fliegt im Traum - hoch auf den Baum, oh ja - das ist sein Lieblingstraum.

Doch da kommt ein Vogel, pickt ihn auf – fliegt mit ihm den Baum hinauf. Hält ihn sicher, hält ihn fest – und trägt ihn in sein warmes Nest.

Wie`s weitergeht?

Man glaubt es kaum – der Purzel schlägt im Nest den allerschönsten Purzelbaum. Und lacht und lacht - und fällt ganz sacht - hinunter auf das weiche Moos.“

Johnny Mauser und der Dicke Waldemar klatschen begeistert Applaus und der Dicke Waldemar sagt: „Franz von Hahn, du bist ja ein Dichter!“ Franz von Hahn verbeugt sich und wird ein bisschen rot.

Was meinst du - wer ist Purzel Winzigklein? Vielleicht ein Märchenwesen oder ein Tier? Wenn du eine Idee hast, male ein Bild von ihm oder gestalte für Purzel Winzigklein eine Seite in deinem Freundebuch.


1. Mai 2020 - Kneippen mit der Familie, Gruß Frida


28. April 2020 - Steingrüße von KiTa-Kindern


27. April 2020 - Tierkinder in Byfang

Auf einem Spaziergang durch Byfang hat Sonja diese Tierkinder entdeckt. Die Fotos hat sie auch den drei Freunden gesendet.


27. April 2020 - Gruß von Lisa


25. April 2020 - Was ist heute am Dorfteich los?

Heute verbringen die drei Freunde Johnny Mauser, Franz von Hahn und der dicke Waldemar den Tag am Dorfteich.

Die Kuh Milli steht nebenan auf der Weide, frisst gemütlich das Gras und schaut den drei Freunden zu. Kater Leo kommt dazu. Er miaut: „Nun, ihr drei, was bastelt ihr denn da?“ Johnny Mauser antwortet: „Wir schnitzen uns Schnorchel.“ „Wir wollen nämlich heute im Dorfteich tauchen“, ergänzt der Dicke Waldemar. „Ih, da wird man ja klitschenass. Das ist nichts für mich“, sagt der Kater Leo. „Das macht uns nichts aus“, kräht Franz von Hahn. „Wir haben nämlich eine geheime Nachricht erhalten: Im Dorfteich soll ein Schatz liegen. Den wollen wir heute bergen“. „Na, dann viel Glück.“, sagt Leo und legt sich neben den Dicken Waldemar. „Ich schaue euch ein bisschen zu.“ Inzwischen sind die Schnorchel fertig. Und die drei Freunde gehen zum Ufer. „Das ist doch viel kälter als ich dachte“, kräht Franz von Hahn. „Aber was soll´s! Wer einen Schatz finden will, der muss eben ganz schön mutig sein.“ Und so stolziert er ins Wasser. Johnny Mauser holt tief Luft und tippelt ihm nach. Der Dicke Waldemar hat es etwas schwerer, aber schließlich gelingt es auch ihm, unterzutauchen. Hofhund Bello kommt vom Stall herüber und gesellt sich zu Leo. Beide beobachten alles. Auch Milli hat aufgehört zu fressen und wartet gespannt, was passiert. Nicht´s passiert! Auch nach drei Minuten ist der Teich noch spiegelglatt. Milli, Leo und Bello werden nervös. Da ist doch nichts passiert? Endlich tauchen die drei Freunde auf und tatsächlich: Jeder bringt eine Holzkiste mit. Sind das Schatzkisten? Franz von Hahn beschließt: „Ich teile meinen Schatz mit meinen Liebsten, den Hühnern und Küken. Johnny Mauser und der Dicke Waldemar sind heute nicht so großzügig. Sie wollen den Schatz für sich behalten. Da beschließen Hofhund Bello, Kater Leo und Kuh Milli auch zu tauchen. Sie leihen sich die Schnorchel und los geht´s. Nach kurzer Zeit tauchen die drei wieder auf und was glaubt ihr? Sie haben auch Schatzkisten gefunden. Hofhund Bello und Kater Leo wollen die Schätze auch für sich behalten, aber Kuh Milli teilt ihren Schatz mit dem Schaf. Nun wollt ihr sicherlich wissen, was das für Schätze waren. Ich weiß es von Tom: Es sind Gold und angemalte Glücksbringer.

(Die Idee für diese Geschichte und das Bild sind von Tom - M.R.)


23. April 2020 - Löwenzahn mit Peter Lustig - Die Biene im Pelz

Die Biene im Pelz

Da haben die drei Freunde haben im Internet einen schönen Beitrag über die "Bienen" gefunden.

Viel Spaß.


21. April 2020 - Kirschbaum wachse - Bewegungsspiel

Ich bin ein kleiner winziger Kirschkern, der in den Garten gepflanzt worden ist. Die Kinder sitzen auf dem Boden und umklammern mit ihren Armen die Beine. Der Kopf liegt auf den Knien.

Die Erde ist schön weich, aber noch kalt. Mit dem ganzen Körper zittern.

Allmählich spüre ich die ersten warmen Sonnenstrahlen. Sie wärmen die Erde. Auch mir wird mollig warm. Die Hände streichen über Knie, Beine und Arme.

Ich beginne mich in der Erde zu bewegen. Ich will wachsen! Mit dem ganzen Körper hin- und herschaukeln.

Langsam bahne ich mir einen Weg durch die dunkle Erde nach oben. Ich kann die Strahlen jetzt noch besser spüren. Die Ellbogen aufeinanderlegen und mit den Armen senkrecht nach oben recken.

Jetzt bin ich draußen! Ich kann das Licht sehen. Ich wachse und wachse. Der Körper richtet sich langsam auf, der Hals streckt sich, der Blick geht zur Decke.

Meine Äste bilden sich aus und recken sich der Sonne entgegen. Auch Blätter beginnen zu wachsen und rascheln im Wind. Beide Arme mehrmals zu allen Seiten ausstrecken und auf und ab bewegen, dabei mit den Fingern wackeln.

Der Stamm wird kräftiger und kräftiger und wiegt sich im Wind. Mit ausgestreckten Armen und dem gesamten Körper hin- und herwiegen.

An meinen Ästen bilden sich neue Kirschblüten, darüber freue ich mich so sehr, dass ich beginne wild zu tanzen. Frei im Raum herumtanzen.


21. April 2020 - Es schneit

Johnny Mauser und Franz von Hahn haben sich in die Scheune verkrochen und sitzen konzentriert über ihren selbstgebastelten Geduldsspielen. Der Dicke Waldemar hat heute keine Geduld, immer fällt seine Murmel aus dem Karton. Jetzt hat er keine Lust mehr. Er will lieber draußen unter dem Kirschbaum ein Mittagsschläfchen machen. Eben haben Johnny Mauser und Franz von Hahn ihren Freund noch schnarchen gehört und im nächsten Moment hören sie ihn aufgeregt rufen: „Johnny Mauser, Franz von Hahn, es schneit! Kommt schnell nach draußen!“ Die beiden Freunde schauen sich ungläubig an, das kann doch nicht sein: In den letzten Tagen war die Natur doch erst erwacht, alles ist grün und bunt. Und nun soll es schneien? Das musste ihr Freund bei seinem Mittagsschlaf geträumt haben. Sie eilen schnell nach draußen. Und tatsächlich, durch die Luft fliegen hunderte weiße Flocken. Sie trauen ihren Augen nicht. Wie war das möglich? Franz von Hahn fliegt sofort durch die Luft und schnappt mit seinem Schnabel ein paar Schneeflocken auf. Er bringt sie zu seinen Freunden. Gemeinsam betrachten die drei Freunde die weißen Flocken. Und weil richtige Freunde alles zusammen machen, finden sie schnell gemeinsam heraus: Das ist gar kein Schnee. Es sind die verblühten Kirschblüten von ihrem Lieblingskirschbaum, die vom Wind durch die Luft gewirbelt werden. Der dicke Waldemar fragt sofort: „Aber warum fallen die Blüten denn einfach ab? Der Baum sah doch so wunderschön aus, mit den vielen weißen Kirschblüten.“ Johnny Mauser, der ziemlich gut über viele Sachen Bescheid weiß, erklärt seinem Freund: „Erst wenn die Blüten verblüht sind, können die Kirschen anfangen zu wachsen.“ „Das verstehe ich nicht“, grunzt der Dicke Waldemar, „warum können denn nicht die Blüten zusammen mit den Kirschen am Baum wachsen? Das sieht doch auch viel schöner aus, ein weiß-roter Kirschbaum.“ „Nein, das geht nicht“, sagt Johnny Mauser. „Komm, wir setzen uns unter den Kirschbaum, ich will es dir erklären.“ Franz von Hahn und der Dicke Waldemar setzen sich und lehnen sich am Baumstamm an. Nun lauschen sie den Erklärungen ihres Freundes. Im Frühling erwacht die Natur, auch der geliebte Kirschbaum. Langsam wachsen die kleinen grünen Blättchen, die Knospen gehen auf und blühen wunderschön. Jetzt müssen die fleißigen Bienchen kommen und bei der Bestäubung der Blüten helfen. Das ist ganz wichtig, sonst kann aus der Blüte keine Frucht entstehen und wir können keine Kirschen ernten.“ „Wie machen die Bienen das denn?“, fragt der dicke Waldemar erstaunt. „Wenn die Bienen den Nektar aus den Blüten holen, bleiben an ihren Beinchen die Pollen hängen. Sie tragen sie so zu den Stempeln in der Blüte. Dann ist die Blüte befruchtet und die Kirsche kann wachsen. Wenn die Kirsche anfängt zu wachsen, ist die Blüte verblüht und fällt ab. Und wenn es dann ein bisschen windig ist, wirbeln sie durch die Luft und man könnte denken: Es schneit! So wie heute.“ „Das ist ja toll!“, rufen der Dicke Waldemar und Franz von Hahn im Chor. „Gott sei Dank haben wir auch viele Bienchen umhersummen hören. Sie waren ziemlich fleißig. Dann bekommen wir bald wieder leckere Kirschen, mmmhh!“

Johnny Mauser erklärt seinen beiden Freunden noch, wie wichtig es deshalb ist, dass es in den Gärten und Feldern viele blühende Blumen gibt: Damit es genug Nahrung für die Bienen gibt und sie nicht aussterben. Ohne die Bienen gibt es nämlich keine Früchte. Jetzt erinnert sich Franz von Hahn auch daran, dass die Kinder in der KiTa letztes Jahr Bienenhäuser mit ihren Vätern gebaut haben. Ein Haus, in das die Wildbienen ihre Eier legen können. Sonja hat auch so ein Bienenhaus gebaut, es steht bei ihr auf dem Balkon, und stellt euch vor: 18 Bienen haben dort ihre Eier abgelegt. Sonja kann sie dabei gut beobachten. „Das war ganz schön viel Arbeit für die Bienen“, sagt Sonja. „Aber davon erzähle ich euch ein anderes mal.“

(S.K.)


20. April 2020 - Milchtüte in Vase oder Stifte Utensilo verwandeln

Milchtüte in Vase oder Stifte Utensilo verwandeln

Benötigtes Material:

- 1 leere ausgespülte Milchtüte

- Schere

- Stifte oder andere Farben, eventuell Aufkleber, Klebeband und co.

so geht`s:

1. den oberen Teil der Milchtüte abtrennen

2. Milchtüte zusammenknüllen

3. Äußere Schicht abziehen (Müsste nach dem Zusammenknüllen einfach gehen)

4. Nach Belieben kann die Milchtüte bemalt oder beklebt. Zum Schluss kann man den oberen Rand noch umschlagen

Viel Freude beim Basteln wünschen Franz von Hahn, der dicke Waldemar, Johnny Mauser und Rosa.


-


20. April 2020 - Morgen habe ich eine Überraschung für dich

Irgendetwas weckt Franz von Hahn auf – schon bevor er selbst die Tiere in Mullewapp aufgeweckt hat. Er fliegt zum Stallfenster und schaut suchend nach draußen. Im Baum sitzt ein Rotkehlchen und singt und singt. „Wie dieser Vogel singen kann“, ruft er. Der Dicke Waldemar wird wach, gähnt dreimal und sagt: „Das kann ich auch.“ Franz von Hahn lacht: „Schweine können nicht singen.“ Der kleine Vogel hört auf zu singen und fliegt fort. „Wie dieser Vogel fliegen kann!“, sagt Franz von Hahn. „Das kann ich auch“, ruft der Dicke Waldemar. „Schweine können nicht fliegen“, ruft Franz von Hahn. Der Dicke Waldemar ist beleidigt. „Du glaubst wohl, dass ich gar nichts kann.“ „Nein, glaub ich nicht“, antwortet Franz von Hahn. Ich glaube, du kannst all das, was Schweine gut können: Im Matsch wühlen und im Stall ausruhen.“ „Ja“, ruft der Dicke Waldemar, „manche Schweine wühlen im Matsch und ruhen sich dann aus. Aber manche Schweine ruhen sich aus und denken dabei ans Fliegen.“ „Wirklich?“, fragt Franz von Hahn. „Ja wirklich!“, wiederholt der Dicke Waldemar. „Am meisten wünsche ich mir zu fliegen.“ „Mehr als singen?“, fragt Franz von Hahn. „Ja!“ sagt der Dicke Waldemar. Franz von Hahn sagt lange Zeit nichts. Er überlegt, wie er dem Dicken Waldemar wohl helfen könne. Endlich sagt er: „Morgen habe ich eine Überraschung für dich.“ Der Dicke Waldemar liebt Überraschungen und überlegt nun, wasfür eine Überraschung das sein könne. Inzwischen ist Johnny Mauser aufgewacht und der Dicke Waldemar erzählt aufgeregt: „Morgen hat Franz von Hahn eine Überraschung für mich.“ „Was für eine Überraschung?“, fragt Johnny Mauser. „Das weiß ich nicht, wahrscheinlich was ganz Schönes.“ Der Dicke Waldemar kann kaum bis zum kommenden Tag warten. Am nächsten Morgen jedoch verschläft er, aber Johnny Mauser ist früh auf. Johnny Mauser will unbedingt die Überraschung sehen und tippelt zu Franz von Hahn. Der ist sehr beschäftigt und Johnny Mauser fragt: “Was ist denn das?“ „Ich habe einen Drachen für den Dicken Waldemar gebaut, damit er fliegen kann. Komm mit und hilf mir, wir wollen ihn am Dicken Waldemar festbinden. „Mmm, da wirst du aber nicht nur einen Drachen brauchen“, überlegt Johnny Mauser. „Das weiß ich selbst. Hier ist noch einer“, erklärt Franz von Hahn. Nun schleichen die beiden zum Dicken Waldemar und binden die Drachen an seinem Bauch fest. Der Dicke Waldemar ist kitzelig und wird sofort wach. „Was macht ihr da?“, fragt er. Franz von Hahn antwortet: „Du willst doch fliegen, oder?“ Erst lacht der Dicke Waldemar, dann wird ihm aber ein bisschen mulmig. Franz von Hahn wird ungeduldig. „Jetzt steh aber auf und komm mit auf den Hof.“ Franz von Hahn wendet sich an Johnny Mauser. „Johnny Mauser, halte du den einen Drachen fest und ich den anderen. Dann rennen wir über die Wiese - gegen den Wind.“ Und los geht´s. „Hilfe“, schreit der Dicke Waldemar. „Lauf, lauf“, schreit Franz von Hahn zu Johnny Mauser. „Hilfe, Hilfe“, schreit wieder der Dicke Waldemar. „Hör auf zu Schreien“, ruft Franz von Hahn. „Gleich wirst du fliegen.“ „Bist du sicher?“, ruft der Dicke Waldemar. Es fühlt sich alles so seltsam an. Johnny Mauser gibt ihm noch einen festen Schubs. „Da, er fliegt!“, schreit Franz von Hahn aufgeregt. Tatsächlich der Dicke Waldemar fliegt durch die Luft. „Er kann wirklich fliegen“. Johnny Mauser ist begeistert. Franz von Hahn ist glücklich und sagt zu Johnny Mauser: „Gleich wird der Dicke Waldemar mir danken und sagen, was für ein schlaues Kerlchen ich bin.“ Der Dicke Waldemar fliegt höher und höher. Dann sinkt er langsam wieder tiefer. „Hilfe, Hilfe“, hören Franz von Hahn und Johnny Mauser ihn schreien. „Da kommt er“, freut sich Franz von Hahn und Johnny Mauser ruft: „Ach du liebes Bisschen.“ Und plumps landet der Dicke Waldemar auf der weichen Wiese. „Alles in Ordnung?“, fragt Franz von Hahn und stupst den Dicken Waldemar an die Nase. „Nein“, sagt der Dicke Waldemar. „War es nicht schön?“, will Franz von Hahn wissen. „Nein überhaupt nicht“, antwortet der Dicke Waldemar. „Hat es dir keinen Spaß gemacht?“, fragt Franz von Hahn weiter. „Und willst du mir nicht danken?“ „Nein! Nein! Nein!“, ruft der Dicke Waldemar. Johnny Mause sagt: „Wir können es morgen noch einmal versuchen.“ „Oh nein, mir reicht es“, entgegnet der Dicke Waldemar. Franz von Hahn ist von der ganzen Sache sehr überrascht. Aber das will er nicht zeigen und so sagt er: „Habe ich dir nicht gesagt, dass Schweine nicht fliegen können?“ Der Dicke Waldemar starrt Franz von Hahn böse an. „Sie können doch fliegen, aber sie mögen es nicht. Sie mögen es gar kein bisschen.“

(M.R.)


18.04.2020 - Wer macht mit?

Franz von Hahn, der Dicke Waldemar und Johnny Mauser haben heute nicht viel zu tun. Franz von Hahn hat die Tiere geweckt und Johnny Mauser und der Dicke Waldemar haben ihm geholfen. Nun überlegen sie, wie sie den Tag gestalten können. Da entdeckt Johnny Mauser in der Stallecke neben der Holzleiter, kaum zu sehen, einen Stapel Bastelbücher. Mühsam schleppt er drei Bücher zu seinen Freunden. "Hier finden wir bestimmt einige gute Bastelvorschläge", meint Johnny Mauser und schon durchblättern die Freunde die Bücher. So viele tolle Ideen und fast alles aus kostenlosem Material. Davon hat sich bestimmt einiges angesammelt: großes Packpapier, ein Schuhkartondeckel, Pappstreifen usw. Der Dicke Waldemar findet in seiner Materialkiste die nötigen Murmeln, Würfel, Stifte, Kleber und Scheren - und los gehts. Zuerst basteln sie ein Glücksrad. Bis zu acht Spieler können mitmachen (wenn bessere Zeiten kommen). Der Spielplan wird aufgezeichnet und jeder Spieler unterteilt seinen Strich mit 15 bis 20 Querstrichen. Jetzt benötigen sie noch Spielfiguren. Da suchen sich die drei Freunde hier auf dem Mullewapphof schöne Steine. Nun holt der Dicke Waldemar die Würfel. Johnny Mauser erklärt: "Wer eine sechs würfelt, bleibt stehen und wer eine eins, zwei, drei vier oder fünf würfelt, darf weitergehen. Wer zuerst zur Mitte kommt, hat gewonnen. "Wenn das Spiel zu schnell aus ist, könnten wir auch die Regel ändern," meint der Dicke Waldemar. " Wir können zur Mitte gehen und wieder zurück." So verbringen die drei Freunde den Vormittag. Aber nach dem Mittagessen wollen sie doch was anders machen. Franz von Hahn hat zwei tolle Geduldspiele in einem der Bastelbücher entdeckt. Die werden die Freunde jetzt herstellen. Wie das geht, können die den Bildern sehen.


16. April 2020 - Fahrradständer

Endlich ist die Raupe nach einem langen beschwerlichen Weg angekommen.


16. April 2020 - KiTa-St. Barbara Marathon, Spaziergang

Herzlichen Glückwunsch an alle großen und kleinen Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Der der dritte bis fünfte KiTa St. Barbara Marathon in der Kategorie" Spaziergang Familie" ist geschafft.

127,5 Kilometer

Und weiter geht´s....vom siebten KiTa St. Barbara Marathon sind schon 11,5 Kilometer gelaufen


16. April 2020 - KiTa-St. Barbara Marathon, Radfahren

Herzlichen Glückwunsch an alle großen und kleinen Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Der zweite bis sechste KiTa St. Barbara Marathon in der Kategorie "Radfahren" ist geschafft.

212 Kilometer

Und weiter geht´s....vom siebten KiTa St. Barbara Marathon sind schon 34,5 Kilometer geradelt.


16. April 2020 - KiTa-St. Barbara Marathon, Joggen

Herzlichen Glückwunsch an alle großen Teilnehmerinnen und Teilnehmer (Väter und Mitarbeiterin). Der zweite KiTa St. Barbara Marathon in der Kategorie Joggen ist geschafft.

42,5 Kilometer

Und weiter geht´s, vom dritten Marathon sind 3 Kilometer geschafft.


16. April 2020 - Die Morgenwanderung

Das ist so langweilig auf Mullewapp! Die Freunde kennen jeden Winkel und dürfen sich nicht mit Freunden treffen. Da fällt ihnen ein, dass die KiTa-Kinder aus Byfang immer eine Morgenwanderung machen, wenn das Jahreszeitencafé stattfindet. Das gefällt den Freunden und sie beschließen für den nächsten Tag, auch eine Morgenwanderung zu machen. „Johnny muss aber zu Hause bleiben!", sagt der Dicke Waldemar. „Wieso das denn?", fragt Franz von Hahn. „Wir dürfen doch nur zu zweit nach draußen!", erläutert der Dicke Waldemar. „Aber wir leben doch gemeinsam in einem Stall! Wir sind doch wie eine Familie! Johnny Mauser kann mit", entgegnet Franz von Hahn. „Ja, dann los!", jubelt Johnny Mauser. (H.Q.)


-

Bild 2 Das ist so ein tolles Wetter. Franz von Hahn sitzt gerne in der Sonne.

Bild 3 Diese Bank ist gemütlich. Könnt ihr sie finden?

Bild 4 Wir machen eine kleine Pause.


-

Bild 5 Wohnen hier Indianer?

Bild 6 Ich habe mich mal dazugestellt. Findet ihr mich?

Bild 7 Vor den Katzen bin ich sicher.


-

Bild 8 Das scheint zu klappen. Wir haben kein Unkraut mehr gesehen.

Bild 9 Das ist ein...

Bild 10 Herrlich kuschelig!


14. April 2020 - Die Löchergräber II

Nun sind die sonnigen Ostertage vorüber. Die drei Freunde lungern ein bisschen herum. Immer noch nicht dürfen sie Mullewapp verlassen. Der Dicke Waldemar erkundigt sich: „Nun, Johnny Mauser, was macht dein Fuß“? „Ja, ja“, antwortet Johnny Mauser, „es geht mir schon deutlich besser. Ich kann zwar noch nicht so ganz doll herumflitzen, aber es wird.“ Franz von Hahn sitzt gelangweilt auf der Hühnerstange. „Wisst ihr was“, kräht er, „ nun könnten wir uns doch eigentlich mal um die vielen Löcher kümmern, die hier in Mullewapp sind, „bisher hat nur ein KiTa-Kind eine Idee, wie und woher sie kommen, oder?“ Johnny Mauser und der Dicke Waldemar sind sofort dabei. Endlich gibt es was zu tun. Die drei Freunde setzen sich zusammen und überlegen hin und her. Wer könnten die Löchergräber sein? Der schlaue Fuchs oder Bello, der Hofhund oder Mietze, die Hofkatze? „Wir müssen uns auf die Lauer legen und alles gut beobachten“, meint Johnny Mauser, dann werden wir die Übeltäter finden. „Klar, das machen wir“, ruft der Dicke Waldemar, „aber, was ist, wenn die Löchergräber nachts arbeiten, wenn wir schlafen?“ Franz von Hahn dreht langsam den Kopf hin und her, das macht er neuerdings oft, wenn er nachdenkt. „Wir müssen die Eule Schuhu bitten, uns zu helfen. Sie schläft doch nachts nicht. Da könnte sie die Nachtwache übernehmen. Kommt schnell, wir berichten ihr von unserem Plan.“ Gesagt – getan. Und die Eule ist sofort einverstanden. Die drei Freunde erstellen den Plan: Franz von Hahn beobachtet das Scheunentor und den Weg zum Gatter. Der dicke Waldemar übernimmt die linke Seite neben dem Weg und Johnny Mauser die rechte. Die drei Freunde gehen auf ihre Position. Leise und sehr aufmerksam sitzen sie in ihren Verstecken und beobachten alles. Nichts tut sich. Um 10 Uhr passiert nichts, um 12 Uhr passiert nichts und um 14 Uhr passiert auch nichts. Am späten Nachmittag ist immer noch alles ruhig. Franz von Hahn, Johnny Mauser und der Dicke Waldemar haben Hunger und Durst und außerdem müssen sie mal. Johnny Mauser schleicht sich durch das hohe Gras zum Dicken Waldemar: „Ich brauche eine Pause“, flüstert er. „Ich auch und außerdem ist es mir auch inzwischen ganz langweilig“, grunzt der Freund. „Lass uns zur Scheune gehen und die Reste vom Frühstück essen. Franz von Hahn ist bestimmt auch hungrig.“ So ist es. Nach dem Essen entscheiden die drei Freunde, wie es weiter gehen soll, denn eigentlich hat keiner mehr Lust weiter auf der Lauer zu liegen und zu beobachten. „Wir tauschen die Plätze“ ruft Johnny Mauser, „dann haben wir etwas Abwechslung“. Und so klettert Johnny Mauser auf das Scheunendach und beobachtet den Weg bis zum Gatter, Franz von Hahn übernimmt die linke Seite und der dicke Waldemar die rechte. Auf dem Weg zur Beobachtungsposition macht Franz von Hahn eine bedeutsame Beobachtung. Er sieht das Eichhörnchen Buschelschwanz hin und her flitzen. Und da kommt ihm die Idee: Na klar, Eichhörnchen Buschelschwanz ist der Übeltäter. Schnell versperrt er den Weg und ruft Johnny Mauser und den Dicken Waldemar. Die drei umringen das Eichhörnchen und stellen es zur Rede. „Aber nein!“ ruft es. „Ich war das nicht. Ich suche ganz verzweifelt meine Nüsse, die ich im Herbst versteckt habe. Bisher habe ich keine Nuss gefunden. Ich kann mir das nicht erklären.“ Die drei Freunde sind ratlos. Was nun? Mit dem Eichhörnchen Buschelschwanz überlegen sie gemeinsam weiter. „Es muss doch schon bald sechs Uhr sein. Da müsste doch Schuhu kommen. Vielleicht weiß sie weiter.“ Endlich ist es sechs. Schuhu kommt angeflogen und lässt sich langsam neben den drei Freunden und dem Eichhörnchen nieder. „Na, ihr seht aber ratlos aus“, sind ihre Begrüßungsworte. „Ja, das ist auch so. Wir wissen nicht weiter. Den ganzen Tag haben wir mit Beobachten verbracht, aber nichts ist passiert“, klagt der Dicke Waldemar. „Hier konnte auch nichts passieren“, erklärt die Eule. „Heute konnte ich vor Aufregung nicht schlafen, sondern habe mich etwas umgeschaut und jetzt weiß ich, wer die Löchergräber sind. „Und wer sind sie“, fragen der Dicke Waldemar, Franz von Hahn, Johnny Mauser und Eichhörnchen Buschelschwanz aufgeregt. Schuhu macht eine lange Pause. „Es sind…“ Wieder macht sie eine Pause. „Nun sag es schon!“ rufen die vier. „Es sind – es sind – natürlich die Kaninchenkinder. Aber nun graben sie keine Löcher mehr. Ich habe ihnen erklärt, wie gefährlich das sein kann. Und sie haben mir fest versprochen, keine Löcher mehr zu graben.“ Franz von Hahn, der Dicke Waldemar, Johnny Mauser und das Eichhörnchen Buschelschwanz schauen sich lachend an. „Ja“, kräht Franz von Hahn, „für mache Ereignisse gibt es eine ganz einfache Erklärung.“ „Das stimmt“, meint Johnny Mauser und der Dicke Waldemar grunzt abschließend. „Gut, dass nun alles geklärt ist, „aber nun gehe ich ins Heu. Es war ein langer Tag und ich bin müde“. Er dreht sich um, wackelt mit dem Ringelschwänzchen und verschwindet in der Scheune. Johnny Mauser und Franz von Hahn verabschieden sich ebenfalls und das Eichhörnchen Buschelschwanz klettert auf die hohe Tanne. Die Eule Schuhu breitet ihre weiten Flügel aus und schwebt davon. So wird es ruhig in Mullewapp und die Nacht bricht herein. Die drei Freunde liegen in der Scheune und träumen von einander und im Traum sind sie sich ganz nah.

(Bild von Tom, Geschichte M.R.)


14. April 2020 - Ostergrüße


14. April 2020 - Ostergrüße


14. April 2020 - Ostergrüße


14.April 2020 - Ostergrüße


14. April 2020 - Ostergrüße


13. April 2020 - Frohe Ostern

Liebe Familien, wir wünschen euch ein frohes und gesegnetes Osterfest und viele sonnige Ostertage.

Franz von Hahn, Johnny Mauser und der Dicke Waldemar haben gestern in Mullewapp auch fleißig Ostereier gesucht. Schokoeier, bunte gekochte Eier, Schokohasen, Marienkäfer und Zuckereier - mmh lecker! Und im hohen Gras und hinter den Büschen waren neunzehn bunte Filzeier in allen Regenbogenfarben versteckt.

Franz von Hahn machte den Vorschlag: "Die bunten Regenbogeneier hängen wir wie ein Regenbogen auf". "Das ist eine gute Idee.", rief Johnny Mauser und kletterte auf den Rücken vom Dicken Waldemar, um die Eier zu befestigen. "Ja", grunzte der Dicke Waldemar, "das gefällt mir auch sehr gut, denn: Alles wird gut."

(Bild und gefilzte Eier - H.Q.)


13. April 2020 - Ostermontag: „Jesus erscheint den Jüngern“

Vorbereitung: Tuch mit Esel, frische grüne Zweige, Kerze, (30) Kupfergeld, Hahnfigur, ein Dornenzweig, Kreuz, Osterglocken oder Bild von Sonne, ein Osterkörbchen, 2 Figuren (Playmobil, Spielfiguren o.ä.)

Wir beginnen unsere kleine Feier mit dem Kreuzzeichen: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes Amen.

Lied: Unser Freund heißt Jesus Christ

Es war Abend geworden. Zwei Männer wanderten von Jerusalem zu dem kleinen Dorf Emmaus. Sie waren Freunde von Jesus gewesen. Traurig gingen sie nebeneinander her und unterhielten sich über das, was geschehen war. „Nun ist alles vorbei“, klagte der eine. „Jesus, unser Freund und Lehrer, ist tot. Wir hatten so gehofft, dass er unser König werden würde.“ „Ja“, fiel der andere ein. „Warum musste Jesus sterben? Wir werden es nie begreifen“. Wie sie so redeten, holte ein Fremder sie ein. Die beiden waren aber im Gespräch vertieft, sodass sie ihn zuerst gar nicht bemerkten. Doch der Fremde sprach sie an: „Von wem redet ihr? Warum seid ihr so traurig?“ Verwundert blieben die beiden stehen. „Ja, weißt du denn nicht, was in Jerusalem geschehen ist?“, fragten sie ihn. Und dann berichteten sie dem Fremden von den Ereignissen der vergangenen drei Tage. „Jesus, unser Freund und Lehrer, ist tot. Aber heute Morgen kamen Frauen vom Grab, die erzählten: Jesus lebt, sein Grab ist leer. Doch wir wissen nicht, was wir davon halten sollen.“ „Ach ihr“, rief der Fremde. Warum glaubt ihr nicht, was die Propheten vorausgesagt haben. Musste es nicht so geschehen? Wenn Jesus der Retter ist, musste er leiden, sterben und auferstehen.“ Und der Fremde erklärte ihnen, was in der Heiligen Schrift über den Retter stand.

Es war spät geworden, als sie endlich in Emmaus ankamen. „Bleibe bei uns“, baten sie den Fremden. „Es wird bald Nacht.“ Da ging der Fremde mit ihnen ins Haus und setzte sich mit ihnen an den Tisch. Er nahm das Brot, dankte Gott, brach es und gab es den beiden. Die aber starrten ihn an und begriffen, wer bei ihnen saß: Jesus war es, ihr Herr und Retter! „Jesus“, wollten sie rufen. „Bist du es wirklich?“ Aber da war Jesus nicht mehr zu sehen. Sofort standen die beiden auf und eilten noch am gleichen Abend zurück nach Jerusalem, um es ihren Freunden mitzuteilen: Jesus ist auferstanden! Jesus lebt!

Lied: Herr, wir bitten komm und segne uns.

Segensbitte

Lebendiger Gott, segne und behüte uns.

Sei du mit uns auf dem Weg und trage uns in deiner Liebe.

Stärke uns, wenn wir traurig sind oder Angst haben.

Dass Jesus lebt, macht uns stark und mutig.

Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Amen.


12. April 2020 - Ostersonntag, "Jesus ist auferstanden"

Vorbereitung: Tuch mit Esel, frische grüne Zweige, Kerze, (30) Kupfergeld, Hahnfigur, ein Dornenzweig, Kreuz, Osterglocken oder Bild von Sonne, bei Bedarf ein Osterkörbchen.

Wir beginnen unsere kleine Feier mit dem Kreuzzeichen: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes Amen.

Lied: Unser Freund heißt Jesus Christ

Einige Freunde nahmen Jesus vom Kreuz, hüllten ihn in weiße Tücher und legten ihn in eine neue Grabhöhle. Sie rollten einen schweren Stein davor. Die Frauen nahmen sich vor: Wenn der Festtag vorüber ist, gehen wir zum Grab und salben Jesus ein. So war es damals Brauch in Israel. Der Festtag war vorüber, ein neuer Tag brach an. Noch war alles still und dunkel in Jerusalem. Doch zwei Frauen waren schon unterwegs: Maria und Maria Magdalena. Als sie zum Garten kamen sahen sie schon von weitem den großen Stein und fragten sich besorgt: Wer soll uns den Stein wegwälzen? Als sie das Grab erreichten, erschraken sie: Der Stein war weggerollt und vor dem Grab, am Eingang zur Höhle, saß ein Mann. Ein Engel war es, ein Bote Gottes in leuchtendem Kleid. Die Frauen erschraken, aber der Engel sprach: „Fürchtet euch nicht. Ich weiß, wen ihr sucht. Jesus, den sie gekreuzigt haben. Aber er ist nicht hier. Er ist auferstanden, wie er es gesagt hat. Kommt her und seht, wo er gelegen hat.“ Die Frauen wussten nicht, was sie sagen sollten. Tatsächlich: Das Grab war leer. Schnell liefen die Frauen zurück. Unterwegs kam ihnen ein Mann entgegen. Plötzlich erkannten sie ihn. Jesus war es. Ja, er war es wirklich. Er lebte. Die Frauen fielen nieder, streckten ihre Hände aus. Da sagte Jesus: Fürchtet euch nicht. Auf geht schnell zu den Jüngern und erzählt ihnen, was ihr erlebt habt. Und sagt ihnen: Auch sie werden mich wiedersehen.“ Da eilten die Frauen zurück zu den Jüngern. „Freut euch“, riefen sie „Jesus lebt. Er ist auferstanden. Wir haben ihn selbst gesehen.“ (Neukirchner Kinderbibel, gekürzt)

Gebet:

Lieber Gott, du wohnst im Licht. Meine Augen seh n dich nicht.
Aber deines Lichtes Schein, leuchtet in mein Herz hinein.
Gib den Menschen deinen Segen und der Erde einen Kuss,
dass wir all in Frieden leben, keiner sich mehr streiten muss.

Lied: Herr, wir bitten komm und segne uns.

Infos aus der Gemeinde In der Osternacht werden die zwei Osterkerzen für unsere beiden Kirchen geweiht und entzündet. Am Ostersonntag und am Ostermontag werden sie während der gesamten Öffnungszeit brennen, damit ihr Licht von Ostern kündet. Festliches Ostergeläut aller Kirchen: Am Ostermorgen wird es um 9:30 und um 12:00 für jeweils 10 Minuten ein festliches Glockengeläut aller Kirchen geben. Damit reihen sich die Glocken unserer Gemeinde/Pfarrei in ein landes- und bundesweiten Osterläuten aller evangelischen und katholischen Kirchen ein.


11. April 2020 - Karsamstag, "Zeit zum Innehalten"

Wir beginnen unsere kleine Feier mit dem Kreuzzeichen: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes Amen.

Lied: Unser Freund heißt Jesus Christ

Wir zünden diese Kerze an. Sie ist ein Zeichen unseres Vertrauens darauf, dass du, Jesus das Licht bist, das jedes Dunkel aufzuhellen vermag.

Wir haben große Sorgen in dieser Zeit. Wir bringen dir unsere Angst und unsere Bitten.

Wir bitten dich für alle Menschen, die sich um die medizinische Versorgung kümmern, für die Ärzte und Pflegekräfte: Stärke sie in ihrem Dienst, segne und begleite sie.

Wir bitten dich für alte und kranke Menschen, für die ein besonderes Risiko besteht. Gib ihnen Kraft und, wenn es möglich ist, gute Genesung.

Wir bitten dich für die Verantwortlichen in Politik und Behörden: Hilf ihnen, die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Wir bitten dich für die Wissenschaftler und Forscher: Erfülle sie mit deinem Geist der Weisheit, dass sie schnell Fortschritte in Abwehr und Heilung des Corona-Virus und anderer schwerer Krankheiten machen können.

Wir bitten dich für alle, die sich einsam fühlen, weil sie in diesen Tagen keinen Besuch empfangen: Tröste sie mit der Erfahrung deiner Nähe.

Wir bitten dich für alle, die um ihre Existenz bangen: Eröffne ihnen Wege in die Zukunft.

Wir bitten dich auch für Menschen in Ländern, in denen die medizinische Versorgung schlechter ist als bei uns. Hilf, dass es gelingt das Virus einzudämmen und bald Heilungsmöglichkeiten zu finden.

Wir wollen in unserer großen Sorge angesichts der Coronaerkrankungen aber auch für alle beten, die von anderen Nöten und Gefährdungen betroffen sind: Wir beten um eine gute Lösung des Flüchtlingsdramas an der griechisch-türkischen Grenze und weltweit; wir beten für die Menschen in Syrien und anderen Krisen- und Konfliktherden der Welt; wir beten für alle, um deren Not wir gar nicht wissen.

Wir bitten dich für uns alle: Lass uns tiefer erkennen, was im Leben wirklich wichtig ist. Begleite und beschütze uns.

Lied: Herr, wir bitten komm und segne uns.


10.04.2020 - Karfreitag, „Jesus muss sterben“

Vorbereitung: Tuch mit Esel, frische grüne Zweige, Kerze, (30) Kupfergeld, Hahnfigur, ein Dornenzweig, Kreuz

Wir beginnen unsere kleine Feier mit dem Kreuzzeichen: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes Amen.

Wir werden still.

Nachdem Jesus gefangen genommen war, nahmen ihm die Soldaten alles weg. Sie warfen ihm einen roten Mantel um, flochten eine Krone aus Dornen und setzten sie ihm auf. Dann gaben sie ihm einen Stab in die Hand. „Was für ein feiner König“, spotteten sie. „Seht nur sein Gewand, die Krone und das Zepter.“ Sie johlten vor Vergnügen, warfen sich vor ihm nieder und riefen: „Sei gegrüßt du König der Juden!“ Und sie spuckten ihm ins Gesucht, rissen ihm den Stab weg und schlugen ihn damit. Endlich hatte sie genug. Sie führten ihn hinaus zum Hügel Golgatha.

Nun waren die Soldaten mit Jesus auf dem Berg Golgatha angekommen. Hier sollte Jesus sterben. Viele Menschen waren Jesus gefolgt, seine Mutter Maria, seine Jünger und seine Freunde. Die Soldaten nahmen das schwere Kreuz mit Jesus und richteten es auf. Oben am Kreuz war ein Schild, darauf stand: Das ist Jesus, König der Juden. Die Priester spotteten: „Seht! Anderen hat er geholfen. Aber sich selbst kann er nicht helfen. Wenn er wirklich der König der Juden ist, dann soll er zeigen was er kann. Dann wollen wir ihm glauben.“ Aber nichts geschah. Um die Mittagszeit wurde es plötzlich ganz dunkel. Die Sonne verschwand und die Nacht brach herein, mitten am Tag. Stunden vergingen. Aber es schien so, als wollte der Himmel nie mehr hell werden. Jesus rief laut: „Mein Gott, mein Gott warum hast du mich verlassen?“ Dann wurde es still. Totenstill. Jesus war tot.

Aber sieh da! Plötzlich bebete die Erde. Steine krachten, Felsen barsten. Und im Tempel riss der Vorhang mitten entzwei. Unter dem Kreuz stand ein römischer Hauptmann mit seinen Soldaten. Als er das sah sagte er: „Wahrhaftig. Dieser Mensch war Gottes Sohn.“ (Neukirchner Kinderbibel, gekürzt)

Gebet: Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.


9. April 2020 - Gründonnerstag, "Jesus verabschiedet sich":

Vorbereitung: Tuch mit Esel, frische grüne Zweige, Kerze, (30) Kupfergeld, Hahnfigur, Brot und Saft für das gemeinsame Mahl.

Wir beginnen unsere kleine Feier mit dem Kreuzzeichen: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes Amen.

Lied: Unser Freund heißt Jesus Christ

Jesus und seine Freundinnen und Freunde waren nach Jerusalem gekommen, um das große Pessachfest zu feiern. Als es Abend wurde, gingen alle in den großen Saal, um miteinander zu beten und zu essen. Jesus sagte zu seinen Freundinnen und Freunden: „Das ist das letzte Mal, dass ich so mit euch zusammensitze und das Pessachmahl mit euch esse.“ Dann nahm er das Brot, sagte das Dankgebet, teilte das Brot auseinander und gab es den anderen mit den Worten: „Nehmt und esst. Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird.“ Danach nahm Jesus den Weinkelch, dankte und sagte: „Das ist mein Blut, das für euch vergossen wird.“ Alle aßen von dem Brot und tranken von dem Wein. Dann gab Jesus seinen Freundinnen und Freunden einen Auftrag: „Erinnert euch immer daran, was ich bei diesem Essen zu euch gesagt habe. Teilt so miteinander Brot und Wein und ihr werdet spüren, dass ich bei euch bin.“ (Neukirchner Kinderbibel, gekürzt)

Gebet Psalm 23 Der Herr ist mein Hirte (für Kinder)

Gott, du bist zu mir wie ein guter Hirte, der seine Schafe auf eine grüne Wiese und zum frischen Wasser führt. Du passt auf mich auf, mir wird nichts fehlen. Du erfreust mich und zeigst mir den rechten Weg.

Auch wenn ich einmal durchs Dunkle gehen muss und Angst habe, bin ich nicht allein. Du beschützt mich und tröstest mich.

Du hast mir Menschen gegeben, die mich lieb haben und für mich sorgen. Sie decken mir täglich den Tisch mit Essen und Trinken. Ich besitze Kleider und Spielsachen und noch viele schöne Dinge dazu.

Solange ich lebe, schenkst du mir Gutes, bist du freundlich zu mir. Allzeit darf ich zu dir gehören. Amen

Lied: Herr, wir bitten komm und segne uns.


8. April 2020 - "Zeit zum Innehalten"

Vorbereitung: Kerze

Lied Unser Freund heißt Jesus Christ

Lieber Gott.

Alles Leben kommt von dir. Jetzt im Frühling singen die Vögel. An Bäumen wachsen grüne Blätter. Blumen fangen an zu blühen.

Und doch ist die Welt ganz anders geworden: Wir müssen uns vor einer Krankheit schützen. Deswegen sind viele Kontakte nicht mehr möglich. So gerne würde ich mit anderen spielen... Mir fällt es schwer das alles zu verstehen. Aber ich weiß, wie wichtig es ist, Regeln zu beachten und fest zusammen zu halten.

Ich brauche keine Angst zu haben. Du bist bei mir. Und Menschen überall auf der Welt setzen sich ein für Gesundheit und Heilung.

Ich bitte dich: Gib allen Verantwortlichen deinen Heiligen Geist.

Lass mich stark sein, wenn Sorgen mich quälen.

Hilf mir, vorsichtig und hilfsbereit zu sein.

Schenke mir viele Ideen, die freie Zeit zu gestalten.

Gott, segne und behüte mich und alle, die ich lieb habe. Amen.

(Geistlicher Impuls/ Bistum Münster)

Lied: Herr, wir bitten komm und segne uns.


7. April 2020 - "Petrus verleugnet Jesus"

Vorbereitung: Tuch mit Esel, frische grüne Zweige, Kerze, (30) Kupfergeld, Hahnfigur (ggf gemalt)

Wir beginnen unsere kleine Feier mit dem Kreuzzeichen: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes Amen.

Lied: Unser Freund heißt Jesus Christ

Als Jesus noch in dem Saal in Jerusalem ist, sagt er zu seinen Aposteln: „Heute Nacht werdet ihr mich alle im Stich lassen“. Aber Petrus behauptet: „Ich nicht! Auch wenn alle anderen dich verlassen, ich verlasse dich niemals!“ Da erklärt ihm Jesus: „Bevor heute ein Hahn kräht, wirst du drei Mal sagen, dass du mich nicht kennst.“

Jetzt bringen die Soldaten Jesus zum Haus von Kaiphas. Die Apostel sind alle geflohen. Aber zwei von ihnen folgen der Menge. Einer davon ist Petrus. Er geht in den Innenhof und wärmt sich an einem Feuer. Im Lichtschein sieht ihn ein Dienstmädchen und sagt: „Ich kenne dich. Du gehörst zu Jesus!“

Petrus widerspricht: „Nein, das stimmt nicht! Ich weiß nicht, wovon du redest!“ Dann geht er weg Richtung Eingangstor. Aber kurz danach entdeckt ihn ein anderes Dienstmädchen und erzählt den Leuten: „Dieser Mann gehört zu Jesus!“ Aber Petrus behauptet: „Ich kenne diesen Jesus überhaupt nicht!“ Ein Mann sagt: „Du bist ganz bestimmt einer von denen! Ich höre es doch an deiner Sprache, dass du aus Galiläa bist — genau wie Jesus.“ Aber Petrus schwört: „Ich kenne ihn nicht!“

Im selben Moment kräht ein Hahn. Jesus dreht sich um und sieht Petrus an. Da erinnert sich Petrus an das, was Jesus gesagt hat. Er geht hinaus und weint bitterlich. (Neukirchner Kinderbibel, gekürzt)

Gebet: Guter Gott, manchmal haben wir Angst und fühlen uns allein gelassen. Manchmal wissen wir gar nicht genau warum. Du kannst unsere Angst verstehen und uns helfen. Wir wissen du lässt uns nicht alleine, denn wir gehören zu dir. Du gibst uns Schutz und Geborgenheit auch in den dunklen Stunden. An dich können wir uns wenden. Amen

Lied: Herr, wir bitten komm und segne uns.


6. April 2020 - "Jesus wird verraten."

Vorbereitung: Tuch mit Esel, frische grüne Zweige, Kerze, (30) Kupfergeld

Wir beginnen unsere kleine Feier mit dem Kreuzzeichen: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes Amen.

Lied: Unser Freund heißt Jesus Christ

Im Tempel von Jerusalem ging es hoch her. Viele Festgäste drängten sich im Vorhof des Tempels. Dort hatten Händler ihre Tische aufgestellt. Sie kauften und verkauften und tauschten Neuigkeiten aus. Es war ein Lärm wie auf einem Jahrmarkt. „Habt ihr schon gehört?“, riefen sie: „Jesus ist in der Stadt! Ob er auch zu uns in den Tempel kommt?“

Da kam Jesus durch das Tor. Als er die lärmenden Händler sah, lief er auf sie zu und rief voll Zorn: „Was fällt euch ein? Dies ist ein Gotteshaus, ein Bethaus. Aber ihr? Was habt ihr daraus gemacht? Eine Räuberhöhle. Und er warf die Tische um, sodass das Geld auf den Boden rollte. Auf einmal war es ganz still. Die Leute sahen auf Jesus und wussten nicht was sie sagen sollten, so erschrocken waren sie.

Der Hohepriester bestellt alle Priester und Ratsleute zu sich und heimlich berieten sie, was geschehen sollte. „So kann das nicht weitergehen. Jesus bringt das ganze Volk durcheinander. Wir müssen ihn töten“. „Aber denkt an die Menschen“, sagte ein anderer, „sie haben Jesus gern.“ „Wir müssen ihn heimlich festnehmen, aber wie?“ Da klopfte es an die Tür und Judas stand dort. „Soll ich euch helfen?“ fragte er leise. „Soll ich euch verraten, wo ihr Jesus verhaften könnt?“ Die Priester nickten und sagten: „Wir geben dir 30 Taler dafür“. „Gut“, sagte Judas, "ich werde Jesus einen Kuss geben, daran werdet ihr ihn erkennen.“ (Neukirchner Kinderbibel, gekürzt)

Gebet: Barmherziger Gott, immer wird es so sein, dass wir anderen weh tun, sie verletzen. Mal ohne es zu merken, mal mit voller Absicht. Hilf uns, immer wieder aufeinander zuzugehen und um Verzeihung zu bitten. Hilf uns, friedlich miteinander zu leben.

Lied: Herr, wir bitten komm und segne uns.


5. April 2020 - Palmsonntag, "Jesus zieht in Jerusalem ein."

Vorbereitung: ein kleines Tuch, Esel (von der Weihnachtskrippe) eine Kerze

Wir beginnen unsere kleine Feier mit dem Kreuzzeichen: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes Amen.

Lied: Unser Freund heißt Jesus Christ

Jesus war mit seinen Freunden unterwegs in die Stadt Jerusalem. Bevor sie in die Stadt kamen, blieb Jesus stehen. Er sagte zu seinen Freunden: „Geht voraus in das nächste Dorf. Dort werdet ihr einen Esel finden, der an einem kleinen Baum festgebunden ist. Bringt ihn zu mir. Auf ihm will ich in die Stadt Jerusalem reiten. Wenn euch der Besitzer des Esels fragt, warum ihr das Tier losbindet und einfach so mitnehmt, dann sagt ihm: Gott, der Herr braucht ihn.“

Zwei Freunde von Jesus gingen in das Dorf und fanden alles so, wie Jesus es gesagt hat. Als sie den Esel sahen, wollten sie ihn losbinden. Aber da tauchte der Besitzer auf und fragte: „Warum bindet ihr einfach meinen Esel los?” Die Freunde von Jesus sagten: „Gott, der Herr braucht ihn.” Da gab der Mann ihnen den Esel. Als sie den Esel zu Jesus gebracht hatten, setzte er sich darauf und ritt in die Stadt hinein. Auf der Straße war sehr viel los: Viele Menschen kamen ihm entgegen. Sie freuten sich so, dass Jesus in die Stadt ritt, dass sie von den Bäumen Zweige abbrachen. Sie nahmen die Zweige in die Hände und winkten ihm damit zu. Sie feierten Jesus wie einen König!

Aber sie wussten genau: Jesus ist kein normaler König. Er war nicht auf einem großen Pferd unterwegs, sondern auf einem Esel, einem Tier der armen Leute. Jesus trug auch keine Krone. Er hatte kein Schwert in der Hand. Er hatte kein Schloss, keine Diener und keine Waffen. Er war arm, sein Herz aber war sehr reich. Die Leute wussten: Jesus ist ein König des Friedens – er will den Menschen Frieden bringen. Er liebt die Menschen über alles. Wer in der Nähe von Jesus war, spürte sofort Kraft und Mut.

Gebet: „Jesus ist immer für uns da“

Lieber Jesus, du bist in Jerusalem wie ein König begrüßt worden, du hattest keine Krone und auch keinen Thron. Die Menschen haben sofort gewusst, dass du sie über alles liebst. Ganz besonders liebst du die Kinder und stehst ihnen und uns allen zur Seite, wenn es uns mal nicht so gut geht. Dafür danken wir dir!

Lied: Herr, wir bitten komm und segne uns.

Info aus der Gemeinde: Buchsbaumzweige und Osterkerzen zur Mitnahme nach Hause.
An unterschiedlichen Stellen finden sich hinten in der Kirche Körbe mit Buchsbaumzweigen, die gerne nach Hause mitgenommen werden können. Auch Osterkerzen werden in der Kirche zur Mitnahme bereitstehen
.


4. April 2020 - Liebe Familien

Wir sind auf dem Weg zum Osterfest. Mit dem Palmsonntag beginnt die Karwoche, eine ruhige traurige Zeit. Das Geschehen der Karwoche hat wenige Zeichen (im Gegensatz zur Advents- und Weihnachtszeit), sodass diese kaum in der Familie vorkommen. Wir möchten hier einige Anregungen geben, wie Eltern mit Kindern diese Woche zu Hause gestalten können.

Ab Sonntag werden wir jeden Tag ein Symbol, verbunden mit einer kleinen Feier/ Andacht, vorstellen. Dazu kann den Kindern die entsprechende Bibelstelle und ein Gebet vorgelesen werden. Jede Feier beginnt mit dem Lied: „Unser Freund heißt Jesus Christ“ und endet mit dem Lied: „Herr, wir bitten, komm und segne uns“.

Eine schöne Idee wäre es, in dieser Woche an den einzelnen Tagen auf einem Tisch (Esstisch) die Symbole begleitend aufzustellen.

Damit wir die Verbundenheit mit anderen Familien spüren, wäre unser Vorschlag, dass wir uns täglich um 19:00 Uhr mit dem Glockenläuten in der Pfarrei zusammensetzen - örtlich getrennt - im Gebet und in Gedanken miteinander und mit Jesus verbunden. Am Ostersonntag treffen wir uns schon um 9:30 Uhr zur Osterfeier. ( Zehn Minuten landes- und bundesweiten festliches Osterläuten aller evangelischen und katholischen Kirchen)

Wir wünschen, dass uns Jesus mit seinem Segen und seiner Liebe zusammenhält.

Angebot der Pfarrei St. Josef, Essen Ruhrhalbinsel

https://st-josef-ruhrhalbinsel.jimdo.com/startseite/familiengottesdienst-zu-hause/

(Startseite der Familiengottesdienste zu Hause)

https://st-josef-ruhrhalbinsel.jimdo.com/2020/04/02/kita-kinder-familiengottesdienst-zu-hause-kita-05-04-2020/ (Link zum Kita-Familien-Angebot für Palmsonntag)


6. April 2020 - Luis wandert mit Christina


6. April 2020 - Frühlingsgrüße von Fabio


4. April 2020 - Grüße von Ben und Mila


3. April 2020 - Die Löchergräber I

„Guten Morgen“, kräht Franz vor Hahn. „Aufstehen. Es ist sechs Uhr früh. Der Tag nimmt seinen Lauf.“ Der Dicke Waldemar wälzt sich im Stroh, gähnt und reckt und streckt sich. Johnny Mauser ist schnell auf den Beinen und ruft vergnügt: „Heute Morgen gehe ich mal zu Frau Mehl und kaufe die Brötchen für unser Freundefrühstück. Bereitet ihr schon einmal alles vor.“ Schnell holt er den Mäuserucksack und rennt los. Franz von Hahn und der Dicke Waldemar decken den Tisch. Schon bald riecht es herrlich nach frisch gebrühtem Kaffee, heißem Kakao und kalter Milch; denn Johnny Mauser mag lieber kalte Getränke. In der Mitte liegen die Salatblättchen für Franz von Hahn, einige Käsestückchen für den Dicken Waldemar und für Johnny Mauser gibt es Nüsse. Die Körnerbrötchen bringt Johnny Mauser mit. Und den dicken Apfel teilen sich die drei Freunde, denn richtige Freunde teilen alles. Siebenunddreißig Minuten sind vergangen. Noch nichts zu Hören von Johnny Mauser. Es wird doch nichts passiert sein? Franz von Hahn und der Dicke Waldemar gehen vor das Scheunentor. Weit und breit noch nichts zu sehen. Doch dann, nach weiteren viereinhalb Minuten kommt Johnny Mauser angehinkt. „Was ist mit dir?“ kräht Franz von Hahn und fliegt Johnny Mauser entgegen. „Warte“, ruft der Dicke Waldemar, „ich helfe dir. Bist du hingefallen?“ „Ich habe mir den Fuß verstaucht“, klagt Johnny Mauser. „Da war plötzlich ein tiefes Loch mitten auf dem Weg, da bin ich hineingefallen.“ Franz von Hahn ruft: „Oje Oje, aber - schaut mal. Dort ist auch ein Loch.“ Die drei Freunde schauen sich um. Tatsächlich hier ist noch ein Loch neben dem Strauch und eins zwischen den großen Wegplatten. „Und hier vor unserem Scheunentor“ ruft der Dicke Waldemar, „ist auch ein Loch“. „Das versteh ich nicht“, meint Franz von Hahn. „Wer gräbt denn diese vielen Löcher?“ Aufgeregt kommt die Eule Schuhu angeflogen. „Ich muss etwas mit euch besprechen. „Etwas Seltsames ist los“. „Was denn?“, fragen die drei Freunde. „Ich komme gerade von zu Hause“ sagt Schuhu, „und was meint ihr, was ich direkt unter meinem Baum gesehen habe?“ „Ein Loch“, sagt Johnny Mauser. „Drei Löcher“, sagt Schuhu. „Drei?“, fragt Johnny Mauser nach. „Meinst du solche Löcher?“ „Ja, nur noch tiefer“, sagt Schuhu und Johnny Mauser schimpft. „Ja, das Loch auf dem Weg ist auch viel tiefer. Da bin ich hineingefallen und habe mir den Fuß verstaucht.“ „Auf dem Weg also auch schon?“, überlegt die Eule, „das ist doch nicht normal.“ Johnny Mauser nickte nachdenklich: „Es ist wirklich seltsam. Wer mag das getan haben?“ Die drei Freunde machen Schuhu den Vorschlag, mit in die Scheune zum Frühstück zu kommen. Dann wollen sie gemeinsam überlegen, was zu tun sei, denn richte Freunde überlegen alles gemeinsam. Woher kommen wohl die vielen Löcher?

(M.R.)

Was meint ihr? Habt ihr eine Idee? Ihr könnt gerne die Geschichte zu Ende überlegen und den Text senden. Nach Ostern werden wir hier schreiben, was die drei Freunde Franz von Hahn, Johnny Mauser und der Dicke Waldemar mit der Eule Schuhu herausgefunden haben. Wir sind gespannt auf eure Ideen.


2. April 2020 - Heute war perfektes Wetter für RIESEN Seifenblasen! :-) Béla


2. April 2020 - KiTa-St. Barbara Marathon, Radfahren

Herzlichen Glückwunsch an alle großen und kleinen Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Der erste KiTa St. Barbara Marathon in der Kategorie "Radfahren" ist geschafft.

42,5 Kilometer

Und weiter geht´s....vom zweiten KiTa St. Barbara Marathon sind schon 26 Kilometer geradelt.


2. April 2020 - KiTa-St. Barbara Marathon, Spaziergang

Herzlichen Glückwunsch an alle großen und kleinen Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Der zweite und der dritte KiTa St. Barbara Marathon in der Kategorie" Spaziergang Familie" ist geschafft.

85 Kilometer

Und weiter geht´s....vom vierten KiTa St. Barbara Marathon sind schon 29 Kilometer gelaufen


2. April 2020 - KiTa-St. Barbara Marathon, Joggen

Herzlichen Glückwunsch an alle großen Teilnehmerinnen und Teilnehmer (Mütter, Väter und Mitarbeiterin). Der erste KiTa St. Barbara Marathon in der Kategorie Joggen ist geschafft.

42,5 Kilometer

Und weiter geht´s, vom zweiten Marathon sind 13 Kilometer geschafft.


1. April 2020 - Klein Häschen wollt spazieren geh`n

Klein Häschen wollt‘ spazieren geh’n,
(mit Zeige- und Mittelfinger einer Hand Hasenohren darstellten. Ringfinger, Daumen und der kleine Finger werden zum Hasenschnäuzchen zusammengenommen.)
spazieren ganz allein,
(mit dem gezeigten Häschen „hüpfend“ spazierengehen.)
da hat’s das Bächlein nicht geseh’n
(mit der anderen Hand liegend in Wellenbewegungen die Wasserbewegung darstellen.)
und plumps fiel es hinein.
(mit dem gezeigten Häschen auf die Hand/das Wasser hüpfen und „mitreißen“ lassen.)

Das Bächlein floss dem Tale zu,
(weiterhin Wellenbewegung machen.)
dort wo die Mühle steht,
(mit vor dem Körper überkreuzten Händen Mühlenflügel darstellen.)
dort wo sich ohne Rast und Ruh‘
das große Mühlrad dreht.
(übereinanderliegende Hände vor dem Körper als Mühlrad drehen.)

Ganz langsam drehte sich das Rad,
(Mühlrad bzw. Hände langsam drehend bewegen.)
da sprang der kleine Has‘
(gezeigten Hasen auf den waagrecht liegenden Arm setzen und Arm/Hand langsam weiterdrehen.)
und als er oben saß gerad ,
(ist der Arm oben angelangt, dann mit dem gezeigten Hasen herunterspringen.)
seitab ins grüne Gras.
(mit gezeigtem Hasen hüpfen.)

Wie lief mein Hässchen schnell nach Haus‘,
(schnell mit gezeigtem Hasen hüpfen.)
vorbei war die Gefahr,
die Mutter klopft das Fellchen aus,
(mit den Fingern der anderen Hand die Hasenmutter darstellen und mit dieser über den kleinen Hasen streichen.)
bis dass es trocken war.
(weiterstreichen)


-


1. April 2020 - Kneippen, Annabelle und Amelie


1. April 2020 - Ostervorbereitungen, Lena, Thea, Ben


31.03.2020 - Barfuß statt Plattfuß, Annabelle, Dennis, Tom


31. März 2020 - Barfuß statt Plattfuß, Annabelle, Dennis


- Hier folgen ggf. Fotos


31. März 2020 - Die Frühstücksexperten

Am nächsten Tag sind die drei Freunde zu Frau Mehl in die Bäckerei geradelt. Franz von Hahn saß auf dem Lenkrad und Johnny Mauser und der Dicke Waldemar traten die Pedalen. So radelten sie in den Morgen. Der Weg war ihnen nicht zu steinig, der Abhang nicht zu steil, die Kurven nicht zu scharf und die Pfütze nicht zu tief. Als sie bei der Bäckerei ankamen, stellten sie das Rad in den Holzwurm-Fahrradständer und öffneten so schwungvoll die Tür, dass Frau Mehl ganz doll erschrak. Die Drei erzählten Frau Mehl, welche ihre Lieblingsbrote und ihre Lieblingsbrötchen sind: Franz von Hahn mag sehr gerne die Brötchen mit den vielen verschiedenen Körnern oben drauf, die kann er besonders gut mit seinem Schnabel picken. Johnny Mauser isst am liebsten Vollkornbrötchen, in denen die Körner ganz klein gemahlen sind. Mit seinen Mausezähnchen kann er ganze Körner schlecht knabbern. Und der Dicke Waldemar liebt Brot mit Körnern im Brot und Körnern auf dem Brot. Das macht ihn nämlich besonders stark.

Welches ist dein Lieblingsbrot oder dein Lieblingsbrötchen? Hast du vielleicht sogar selber gebacken? Schick uns doch ein Bild von deinem Lieblingsfrühstück.

Frau Mehl hat den drei Freunden noch vorgeschlagen, leckeren Brotaufstrich und Frühstücksspieße zuzubereiten. Das haben die drei Frühstücksexperten, die sie jetzt nämlich sind, natürlich sofort zu Hause ausprobiert.

Hier sind ihre Rezepte

Kräutercreme - diese liebt Johnny Mauser

250g Magerquark mit 250g Naturjoghurt zu einer glatten Masse verrühren. 1 Bund frische Kräuter wie Petersilie, Schnittlauch oder Dill waschen und kleinhacken und unter den Quark rühren, abschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken

Fruchtaufstrich - diesen mag Franz von Hahn sehr gerne

250g Trockenfrüchte in Stücke schneiden und mit 250ml Fruchtsaft oder Wasser ein paar Stunden quellen lassen, pürieren.

Frühstücksspieße - sind das Beste für den Dicken Waldemar

Vollkornbrote mit Frischkäse bestreichen und zusammenklappen. Das Brot in Würfel schneiden. Gemüse und/oder Obst waschen und in Stücke schneiden. Käse würfeln. Nun alles im Wechsel auf einen langen Holzspieß stecken, schön bunt, so wie der Frühling

(S.K.)


29. März 2020 - Barfuß statt Plattfuß

„Heute ist kein Tag zum Draußenspielen, schade", kräht Franz von Hahn. Doch der Dicke Waldemar freut sich: „Das ist doch prima, da bleiben wir den ganzen Tag in der Scheune und lungern im Heu herum." „Nein, nein!" Ruft Johnny Mauser, "das wird mir zu langweilig. Ich habe mir für diesen Schlechtwettertag was Tolles ausgedacht." „Was willst du denn schon wieder machen", fragt der Dicke Waldemar und legt sich gemütlich in seine Kuschelecke. Franz von Hahn sitzt auf der Hühnerstange und ruft: "Johnny Mauser, was hast du denn vor?" „Heute machen wir mal was für unsere Mäusefüßchen, Schweinepfoten und Hahnenkrallen. Los geht´s. Sucht schon einmal die Materialien, die wir brauchen." Nun sind Franz von Hahn und der Dicke Waldemar doch sehr neugierig und kramen alles zusammen."

Diese Materialien (Alternativen) werden benötigt

.

.

1. Einen Weg durch das Wohnzimmer mit verschiedenen Materialien.

2. Perlen (Knöpfe, kleine Stifte) mit den Zehen aufheben

3. Perlen transportieren

4. Tücher greifen, gerne auch weitergeben an „Mitmacher“.

5. Seile (Wolle) hochheben und weitergeben

6. Barfuß gehen und Füße abrollen

7. Mit Bausteinen (Plastikdosen, Duplo) bauen

8. kleine Stapelspiele

9. kleine Sachen transportieren

10. Igelball

11. auf Seilchen (Linien, Wäscheleine) balancieren

12. Würfeln und mit den Füßen aus einem Seilchen (Wollfaden) die Zahl legen.

Besonders viel Spaß haben alle, wenn Groß und Klein zusammen trainieren. Falls das eine oder andere Material nicht da ist, gibt es sicherlich Alternativen. Bitte immer alle Übungen mit beiden Füßen ausführen.


-


-


-


30. März 2020 - Grüße von Marlene und Rosa, Memory von Frida


29. März 2020 - Frühlingsgrüße von Jonas


29. März 2020 - Freizeitspaß, Thea


29. März 2020 - Regenbogen - Mach mit Aktion: Emma, Lena, Béla


28. März 2020 - Grüße von Lotta und Mia


28. März 2020 - Freunde, Julius


27. März 2020 - Freizeitspaß, Jakob, Mila, Emma


28. März 2020 - Die Drei Freunde beim Bäcker

„Halloooo Dicker Waldemar, halllooo Johnny Mauser, steht endlich auf! Ihr habt verschlafen ich habe schon alle Tiere alleine aufwecken müssen. Die Sonne scheint. Nun kommt schon. Beeilt euch.“ Johnny Mauser und der Dicke Waldemar reiben sich verschlafen die Augen: „Ja, wir kommen ja schon“, rufen sie ihrem Freund entgegen. Es dauert noch eine Weile, dann endlich sind der Dicke Waldemar und Johnny Mauser gewaschen und stehen in der Küche. Franz von Hahn flattert schon emsig vom Kühlschrank zum Küchentisch hin und her. Er stellt alles bereit, was die Drei zum Frühstück benötigen und gerne essen.

Frage an die Kinder: Was kann das sein, was Franz von Hahn alles auf den Küchentisch stellt? Was esst ihr denn gerne zum Frühstück? Welches Geschirr und Besteck benötigt ihr?

„Bevor wir den Tee kochen, lasst uns noch schnell zu Frau Mehl gehen“, bestimmt Johnny Mauser. Frau Mehl ist die Frau in der Bäckerei am Ende der Dorfstraße. Sie redet immer etwas laut, hat eine riesige Goldbrille mit vielen funkelnden Steinen und ganz viele Haare, die sie zu einem hohen Turm auf ihrem Kopf zusammengesteckt hat. Die Drei mögen Frau Mehl.

„Mensch, ist das warm!“ ruft der Dicke Waldemar, als sie die Straße zur Bäckerei heruntergehen. Nein, sie gehen eigentlich nicht. Der dicke Waldemar stampft, Johnny Mauser tapst und Franz von Hahn flattert hinterher. „Es wird endlich Frühling“, sagt Johnny Mauser „und in ein paar Wochen ist dann alles wieder grün.“ „Grün?“ fragt der Dicke Waldemar. „Ja, alles ist doch dann grün!“ Antwortet Johnny Mauser. „Oder gelb oder rot oder einfach bunt“, ruft Franz von Hahn seinen Freunden entgegen und flattert noch einmal kräftig mit seinen Flügeln.

„Was redet ihr denn da für ein Durcheinander?“, fragt Frau Mehl, als die Drei die Türe aufstoßen und bereits im Laden stehen. „Es wird doch Frühling Frau Mehl, oder? Und dann wird alles grün, nicht wahr“? Fragt Johnny Mauser. „Oder bunt“? Kräht Franz von Hahn. „Grün oder bunt, Hauptsache warm“, entgegnet Frau Mehl mit einem breiten Lachen. „Was wollt ihr denn heute? Wieder diese Brötchen?“ Dabei zeigt sie auf die ganz Hellen. „Nein, heute wollen wir mal etwas Buntes“, ruft Johnny Mauser. „Es wird ja jetzt Frühling!“ „Bunte Brötchen habe ich nicht, aber es gibt alle möglichen Sorten, dunkle, helle, ohne oder mit Körnern“, ruft Frau Mehl mit ihrer kräftigen Stimme in den Laden.

„Ja stimmt, staunen die Drei und starren auf die vielen Kisten mit den Brötchen. „Wie schmecken die denn?“ Will der Dicke Waldemar gleich wissen. „Na, auf jeden Fall nicht langweilig“, entgegnete Frau Mehl und hält den Dreien einen Teller mit klein geschnittenen dunkelbraunen, mittelbraunen und hellbraunen Brotstückchen vor die Nase bzw. vor den Schnabel. „Riecht mal! Läuft euch nicht auch das Wasser im Mund zusammen? Probiert sie ruhig! Und diese Brötchen hier, mit den Körnern oben drauf, die sind was für starke Freunde, wie ihr welche seid. Oder diese hier mit den Körnern darin.“ Die Drei rufen wie aus einem Mund: “Wir nehmen von jedem eins mit und probieren sie.“ Der Dicke Waldemar nimmt die große Tüte, Johnny Mauser bezahlt und Franz von Hahn kräht: „Wir erzählen Ihnen morgen, welche Brötchen uns am besten geschmeckt haben!“ Den Heimweg stampfen, tapsen und flattern sie ein wenig schneller, da sie es kaum erwarten können, gemeinsam zu frühstücken. Mmmmmmh, was duften die Brötchen lecker!

Tipp für Zuhause: Brot- und Brötchen können ganz unterschiedlich aussehen und schmecken. Macht mit euren Kindern einen Geschmackstest mit unterschiedlichen Brot -und Brötchensorten. So wie die Drei Freunde bei einem leckeren gemeinsamen Frühstück.

(S.K.)


27. März 2020 - Liebe Grüße von einem tollen Nachmittag von Ben und Tim


27. März 2020 - Frühlingsbilder von Béla


27. März 2020 - Regenbogen - Mach mit Aktion: Niklas, Jakob, Lotta, Mia


27. März 2020 - KiTa-St. Barbara Marathon

Herzlichen Glückwunsch an alle großen und kleinen Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Der erste KiTa St. Barbara Marathon in der Kategorie" Spaziergang Familie" ist geschafft.

56,5 Kilometer

Und weiter geht´s....


26. März 2020 - 🌈Schöne Grüße von Lilly und Marleen 🌈


26.März 2020 - Regenbogen - Mach mit Aktion: Tom, KiTa, Annabelle


25. März 2020 - Danke

Geburtstag

Der dicke Waldemar kam aufgeregt zu seinen Freunden Johnny Mauser und Franz von Hahn gelaufen. „Stellt euch vor“, keuchte er völlig außer Atem, „ich wollte gerade an meinem Kalender nachzählen, wie oft ich noch schlafen muss, bis ich Geburtstag habe. Ich habe nur ein Blatt gezählt und auf der nächsten Kalenderseite war ein blauer Punkt. Was bedeutet das? Ich habe doch erst bei dem roten Punkt Geburtstag. Hat einer von euch morgen Geburtstag?“ fragte der Dicke Waldemar verwundert. „Nein“, riefen seine beiden Freunde im Chor. Weißt du denn nicht, dass bei dem blauen Punkt die Füchsin Geburtstag hat?“ Ja natürlich, dem Dicken Waldemar fiel es sofort wieder ein, die Erzieherin aus der Mullewapp KiTa Martina Reine(c)ke hat morgen Geburtstag. Doch im nächsten Moment wurde der Dicke Waldemar schrecklich traurig: „Oh nein, wir können sie an ihrem Geburtstag gar nicht besuchen“. Die Regeln wegen der Corona Krise erlauben es im Moment nämlich nicht, dass Freunde sich besuchen dürfen. Auch nicht an Geburtstagen, das wussten sie aus den Nachrichten, die sie jeden Abend gespannt im Fernsehen schauten. Aus den Nachrichten wussten sie auch, dass viele Leute nun per sms, mail oder skype-telefonieren miteinander in Kontakt traten. Weil das aber so viele Menschen jetzt machten, war das Internet in Mullewapp völlig zusammengebrochen. Sie hatten es schon mehrmals wieder versucht, aber es gab keine Verbindung. Nun konnten sie Martina noch nicht mal eine Internet Nachricht zum Geburtstag schicken. Die drei Freunde wurden immer trauriger, wie gerne hätten sie eine Sprachnachricht mit einem gesungenen Ständchen verschickt oder eine email mit lustigen Geburtstagsgrüßen und gemalten Bildern. Sie saßen vor der Scheune und ihnen wollte einfach nichts einfallen. Da hörten sie plötzlich die Fahrradklingel des Postboten. Ja prima, sie konnten Martina doch einen Brief oder noch viel besser ein Päckchen schicken. Schnell war klar, in das Paket musste eine Schokoladentorte, die mochte Martina nämlich besonders gerne. Der Dicke Waldemar suchte schon eifrig seine Backutensilien zusammen, als der Postbote ihn stoppte: „Eine Torte könnt ihr nicht in einem Paket verschicken. Ich müsste das Paket ganz vorsichtig transportieren und das schaffe ich auf dem Fahrrad doch gar nicht. Und kühlen kann ich das Paket unterwegs auch nicht.“ Wieder wurden die Freunde traurig. Der Postbote schlug ihnen vor: „Ich habe gestern im Supermarkt herrlich leckere Schokoladenpralinen gekauft, in einer kleinen Schatulle. Die könnt ihr prima verschicken.“ Der Vorschlag war nicht ganz ausgesprochen, schon machte sich Franz von Hahn auf den Weg zum Supermarkt. Einkaufen durfte man noch, allerdings nur alleine. Wenn er alleine flog, war er auch viel schneller. Johnny Mauser und Franz von Hahn bauten in der Zeit den Fotoapparat auf dem Stativ auf. Sie hatten nämlich noch die Idee, ein Selbstauslöser - Foto von sich zu machen. Statt gemalter Bilder, das würde jetzt zu lange dauern. Der Postbote wollte das Paket heute noch abholen, nachdem er alle Briefe in Mullewapp zugestellt hatte. Als Franz von Hahn zurück war, packten sie schnell die Pralinen ein, sprangen in den Dorfteich, damit sie auf dem Foto besonders sauber aussahen und zogen sich ihre schönsten Krawatten an. Nur Franz von Hahn fand seine nicht, er nahm ein Stück Geschenkband und machte sie als Fliege um seinen Hals. Sah aber auch super aus. Der Dicke Waldemar pflückte noch schnell eine Blume und die Drei stellten sich für das Foto auf. Sie beschlossen, dass Franz von Hahn auf den Knopf am Fotoapparat drücken sollte. Man hatte dann nämlich nur bis Fünfzehn zählen Zeit, bis das Foto geknipst wurde. Der Dicke Waldemar war nicht schnell genug und Johnny Mauser zu klein. Bis er zum Fotoapparat hochgeklettert war und wieder runter, da wären die Fünfzehn schon längst erreicht. Und Franz von Hahn konnte flott hin und her fliegen. Beim dritten Versuch sahen alle toll aus und das Foto konnte ausgedruckt werden. Jetzt alles schnell verpacken, Adresse drauf und schwupps, da kam auch schon der Postbote. Er versprach es morgen pünktlich abzuliefern und radelte los. Die drei Freunde winkten dem Postboten hinterher und waren sich sicher: Auch, wenn man sich nicht treffen darf, aber ganz doll an den anderen denkt, kann er das in seinem Herzen spüren. Alles Gute zum Geburtstag, liebe Füchsin.

Wir haben dir die Geschichte noch aufgeschrieben, extra groß, weil du deine Brille oft nicht findest. Und die Kinder können dir nicht suchen helfen, die müssen im Moment alle zu Hause bleiben. Das ist auch eine Coronaregel.

(S.K.)


25. März 2020 - Regenbogen - Mach mit Aktion: Frida, Lilly, Mila

Eine tolle Aktion geht zur Zeit durch die sozialen Netzwerke. Kinder malen mit Finger- und Fensterfarben kunterbunte Regenbögen an ihre Fenster oder malen sie auf Papier für die Eingangstüren. Beim nächsten Spaziergang können die bunten Regenbögen gezählt werden.

Gibt es Tag für Tag neue Regenbögen in eurem Wohnort?

Macht ihr mit? Ihr könnt uns gerne ein Foto von eurem Regenbogen für die Homepage senden.


25. März 2020 - Frühlingsbilder von Frida


25. März 2020 - Jahreszeitencafés in Byfang


25. März 2020 - Blumengrüße aus den Morgenstunden


25. März 2020 - Frühlingsgrüße von Mila 🌸🌷🌈


25. März 2020 - Annabelle und Amelie haben Osterkarten aus Altpapier gemacht.


25. März 2020 - Luis war "auf Entdeckertour".


25. März 2020 - KiTa St. Barbara Marathon

In diesen Tagen laden wir die KiTa - Familien ein, sich am KiTa - Marathon zu beteiligen.

Jede Familie kann für sich alleine teilnehmen. Gezählt werden die Kilometer, die bei einem Spaziergang durch die sonnige Frühlingsnatur gewandert oder bei sportlichen Joggingrunden gelaufen werden. Alle Rückmeldungen bitte an die KiTa. Hier werden die Kilometer notiert und gezählt bis die 42,5 Kilometer für den Marathon zusammen sind.

Bitte denkt an die aktuellen Vorgaben: keine Jogginggruppen, keine Spaziergänge mit anderen Familien

Viel Freude beim Mitmachen.

Foto: Beispiel für eine Joggingstrecke - 5,2 Kilometer


25. März 2020 - Jahreszeitencafé Frühling

Herzlich willkommen im Jahreszeitencafé Frühling. Heute kommen die drei Freunde Franz von Hahn, Johnny Mauser und der Dicke Waldemar ins Jahreszeitencafé Frühling. Wie ihr seht, haben sie sich auch schon gut vorbereitet. Johnny Mauser hat sein Mäuseschwänzchen grün angemalt, Franz von Hahn trägt eine dicke grüne Perlenkette und der Dicke Waldemar hat sich einen grünen Papierhut gefaltet. (Er wollte sowieso gerne einen Papierhut haben, den hatte er bei Sonja gesehen als sie den Bärengruppenraum anstrich.) Na dann, guten Appetit

Vielleicht gibt es am Wochende bei euch zu Hause auch ein Jahreszeitencafé Frühling? Wir freuen uns über Fotos für die Homepage.


25. März 2020 - Und so sieht die Bärengruppe frisch gestrichen aus.


24. März 2020 - Blumengrüße von Lena und Thea


24. März 2020 - Das sieht schon toll nach Frühling aus und macht richtig gute Laune, Jakob


24. März 2020 - Frühlingsgrüße von Tom 🌷🌼🐝🐜🐞


24. März 2020 - Frühlingsgrüße aus der KiTa


24. März 2020 - Grüße von Ben und Tim


24. März 2020 - Ein neuer Tag in Mullewapp

Franz von Hahn, Johnny Mauser und der Dicke Waldemar sitzen in der Scheune am Frühstückstisch. Es riecht herrlich nach frisch gebrühtem Kaffee, heißem Kakao und kalter Milch; denn Johnny Mauser mag lieber kalte Getränke. In der Mitte liegen Körner und Salatblättchen für Franz von Hahn, einige Käsestückchen und ein Schokokeks für den Dicken Waldemar und für Johnny Mauser gibt es Nüsse und ein Brötchen zum Knabbern. Und den dicken Apfel teilen sich die drei Freunde, denn richtige Freunde teilen alles. „Gestern hatten wir ja doch noch einen tollen Tag“, piepst Johnny Mauser und ein Brötchenkrümel fällt aus seinem Schnäuzchen. „Wir haben soviel Post bekommen.“ „Ja“, kräht Franz von Hahn. „Die KiTa-Kinder haben uns viele Bilder gesendet. Den ganzen Tag waren wir damit beschäftigt, uns die tollen gemalten Bilder und Bastelarbeiten anzuschauen.“ Der Dicke Waldemar grunzt leise: „Und mir haben die vielen guten Wünsche und die lieben Grüße gefallen. Da haben wir uns doch sehr gefreut.“ So vergeht eine Viertelstunde bis Johnny Mauser ruft: „Seid doch mal still. Hört ihr auch das leise Zwitschern?“ Franz von Hahn und der Dicke Waldemar lauschen und tatsächlich sehen sie einen kleinen Vogel, der aufgeregt in der Scheune hin und her fliegt. „Wie kommst du denn hier in die Scheune und was machst du hier?“ ruft der Dicke Waldemar. Der kleine Vogel fliegt noch eine Runde und landet genau vor der Nase vom Dicken Waldemar. „Ja, erkennst du mich nicht mehr?“ Der Dicke Waldemar überlegt und schüttelt sein Ringelschwänzchen. „Na, dann gebe ich dir einen Tipp. Denke mal zurück an das letzte Frühjahr. Das war ich noch ein Vogelbaby.“ Und jetzt fällt es dem Dicken Waldemar wieder ein. Im März 2019 hatte er im Garten ein Vögelchen gefunden, das so klein war, das es nicht fliegen konnte. Der Dicke Waldemar hatte es vorsichtig aufgenommen und gefragt: „Wo kommst du denn her, du niedlicher kleiner Vogel?“ „Aus meinem Nest“. „Und wo ist dein Nest?“ „Ich glaube, dort oben“, hatte das Vögelchen geantwortet. Aber der Dicke Waldemar sah kein Nest im Baum. Und es kam kein Vogelvater und keine Vogelmutter, um das Vögelchen zu holen. Da beschloss der Dicke Waldemar: „Dann bleibst du einfach bei uns in der Scheune.“ Er nahm das Vögelchen mit und baute ein kleines Nest. „Stell das Nest auf die Fensterbank“, bat der kleine Vogel. „Ich schaue so gern hinaus zum Himmel“. „Hier drinnen ist es auch sehr schön und vor allen Dingen immer angenehm warm“. Johnny Mauser teilte gerne seine Körner mit dem Vögelchen und Franz von Hahn lehrte ihm das Fliegen. Der kleine Vogel konnte nun schon einige Runden in der Scheune fliegen. Dann kehrte er in sein Nest zurück und schaute sehnsüchtig nach draußen. „Warum bist du so still und traurig, mein Freund?“ Fragte der Dicke Waldemar und das Vögelchen antwortete: „Wie schön es draußen ist. Es muss wunderbar sein, hoch in den Himmel zu fliegen.“ „Aber du kannst doch auch fliegen, die Scheune ist so groß“, rief Johnny Mauser und flitze von einer Ecke zur anderen, um zu zeigen wie groß die Scheune war. „Das ist nicht das gleiche. Ich wünsche mir nichts mehr als die große weite Welt zu sehen.“ Der dicke Waldemar, Johnny Mauser und Franz von Hahn setzten sich zusammen und entschieden gemeinsam, denn richtige Freunde entscheiden alles gemeinsam: „Gut kleiner Vogel, dann fliege zum Scheunentor hinaus in die weite Welt.“ Da flog der Vogel hoch hinauf in den blauen Himmel und sang ein frohes Lied. Dann kam er noch einmal zu den drei Freunden: „Vielen Dank, dass ich bei euch wohnen durfte. Nun seid nicht traurig. Ich fliege jetzt in die Welt hinaus, aber ich komme bestimmt zurück.“ Und dann flog er fort.

Und heute an diesem wunderschönen sonnigen Märzmorgen ist der kleine Vogel zurückgekehrt. Er berichtet den drei Freunden, was er alles erlebt hat. „Was hast du nun vor, kleiner Freund?“ fragt der Dicke Waldemar. Der Vogel zwitschert vergnügt: „Ich werde mir jetzt hier in Mullewapp für mich und meine kleine Vogelfrau ein Nest bauen und den Sommer über werden wir mit unseren Vogelkindern hier bleiben. So lernen sie Mullewapp kennen.“ Die drei Freunde marschieren mit dem Vogel nach draußen und beobachten wie der Vogel kleine Stöckchen und Federn für sein Nest zusammen sucht. Und wie sie hier so sitzen, wird ihnen klar, warum der Vogel im vergangen Jahr so gerne nach draußen wollte. Um sie herum erwacht die Natur: die Weidenkätzchen blühen, die ersten Tulpen sind da und auf der Wiese gibt es schon viele Gänseblümchen. Johnny Mauser ist ganz entzückt und ruft: „Was meint ihr, ist es in Byfang, in den Gärten der Kinder oder auf den Balkonen auch schon so schön wie bei uns in Mullewapp?“ Franz von Hahn und der dicke Waldemar nicken: „Bestimmt! Der Frühling ist doch überall.“ „Dann wäre es toll, wenn die Kinder uns wieder Fotos senden – von bunten Blumen im Sonneschein oder von den großen und kleinen Tieren. Vielleicht haben sie heute Nachmittag Zeit, die Natur zu entdecken und zu beobachten.“ „Und wir drei machen das jetzt auch,“ ruft Franz von Hahn, holt schnell die Lupen und los geht´s.


23. März 2020 - Gruß von Thea


23. März 2020 - Gruß von Lena


23. März 2020 - Martina (fast) alleine unterwegs


23. März 2020 - Gruß von Joshua


23. März 2020 - Grüße von Tom und Mila


23. März 2020 - Grüße von Sonja


23. März 2020 - Grüße von Jasmin


23. März 2020 - Grüße von Lisa


23. März 2020 - Gruß von Jakob, Benno und Ella


23. März 2020 - Gruß von Frida


22.März 2020 - Einmalige Frühstückstage in Mullewapp

In Mullewapp ist es ganz still geworden. Franz von Hahn weckt zwar jeden Morgen die Tiere auf und Johnny Mauser und der Dicke Waldemar helfen ihm wie immer dabei. Aber sie kommen nicht so richtig in Schwung, der Tag nimmt nicht wie gewohnt seinen Lauf. Nach dem Frühstück überlegen die Freunde, was sie heute unternehmen wollen. Mit dem Fahrrad können sie nur auf dem Hof herumradeln, denn das Gatter zum See ist den ganzen Tag zu. Verstecken spielen ist auch langweilig, hier auf dem Hof kennen sie alle Verstecke.

Und heute ist so ein schöner Frühlingstag, die Sonne lacht vom Frühlingshimmel. Da beschließen Johnny Mauser, der Dicke Waldemar und Franz von Hahn gemeinsam - denn richtige Freunde beschließen alles gemeinsam - sich hinter das Gatter zu setzen und den Weg zur Straße zu beobachten. Vielleicht passiert ja da draußen etwas Spannendes? Der Dicke Waldemar sitzt in der letzten kleinen Pfütze und gähnt: „Nun sitzen wir schon zwei Stunden hier und nichts passiert, mir ist total langweilig.“ Franz von Hahn sitzt oben auf dem Gatter. Er wippt hin und her und flattert ein bisschen mit seinen Flügeln: „Ich kann auch nichts sehen - keiner kommt, kein Spaziergänger, kein Lieferwagen und auch der Bus zum Dorf ist nicht in Sicht.“ Er kräht einmal laut und hüpft vom Gatter. Johnny Mauser könnte leicht unter das Gatter herhuschen, aber so vorwitzig er auch sonst ist, heute ist alles anders und so bleibt er bei seinen zwei Freunden.

Doch, endlich passiert etwas. Johnny Mauser, der Dicke Waldemar und Franz von Hahn horchen auf: Die Fahrradklingel vom Postboten! Schnell stellen die Drei sich nebeneinander hinter das Gatter und endlich kommt der Postbote angeradelt. Johnny Mauser hüpft von einem Mäusebein auf das andere. Er ist ganz aufgeregt. Franz von Hahn kräht schon los: „Was ist denn heute los, alles ist so anders.“ Und der Dicke Waldemar grunzt: „Ja, das möchte ich auch wissen.“ Der Postbote hält an: „Ja hört ihr denn kein Radio oder schaut mal in die Zeitung? Es haben neue Zeiten angefangen. Viele Menschen sind erkrankt. Sie haben sich mit dem Virus Corona angesteckt. Und damit nicht noch mehr Menschen erkranken, sollen alle, ob Groß oder Klein, Alt oder Jung möglichst zu Hause bleiben.“ „Darf man gar nicht mehr unterwegs sein? Das wäre ja ganz schön schlimm.“ Piepst Johnny Mauser. „Ja leider“, antwortet der Postbote: „Alle Schulen und KiTas und viele Geschäfte haben geschlossen. Man soll nur noch rausgehen, wenn man zur Arbeit muss oder zum Arzt oder etwas einkaufen will.“ Nachdenklich fragt der Dicke Waldemar: „Und was sollen wir den ganzen Tag machen?“ Der Postbote antwortet: „Vielleicht können euch die KiTa-Kinder erzählen, wie sie den Tag zu Hause verbringen und ab und zu berichtet ihr Drei auch hier von Mullewapp.“ „Das ist eine tolle Idee“, ruft Johnny Mauser. „Und wie soll das gehen?“ Da hat der Postbote eine gute Idee: „Da ich jetzt noch nicht weiß, ob ich jeden Tag hier vorbei komme, könnten die Kinder euch per mail erzählen, was sie so machen. Und sie könnten Bilder malen, die die Eltern fotografieren und per mail senden. Wenn alle einverstanden sind, können die Bilder und Briefe auf der Homepage veröffentlicht werden.“ Der Postbote schaut auf seine Uhr. „Oh, es ist ja doch spät geworden, nun muss ich aber schnell weiter und die letzten Briefe austragen.“

Johnny Mauser, der Dicke Waldemar und Franz von Hahn winken dem Postboten nach und überlegen und raten und schließen kleine Wetten ab, ob ihnen in den nächsten Tagen jemand schreibt.

(M.R) (Bild – Rosa-Maria Höher)


20. März 2020 - Die Tulpe

Liebe Kinder und liebe Eltern,

vielleicht habt ihr Lust, euren Großeltern eine schöne Frühlingskarte zu senden. Leider können wir die Karten in diesem Jahr nicht in der KiTa basteln. Deshalb haben wir euch einen Bastelvorschlag hier vorbereitet. Mit wenig Hilfe klappt das bestimmt. Mit der Karte könnt ihr einen Frühlingsgruß und das Gedicht von Josef Guggenmoos senden. Viel Freude. Wir wünschen euch eine gute Zeit und bleibt gesund.

Eure Erzieherinnen.

Die Tulpe

Dunkel
war alles und Nacht.
In der Erde tief
die Zwiebel schlief,
die braune.

Was ist das für ein Gemunkel,
was ist das für ein Geraune,
dachte die Zwiebel,
plötzlich erwacht.
Was singen die Vögel da droben
und jauchzen und toben?

Von Neugier gepackt,
hat die Zwiebel einen langen Hals gemacht
und um sich geblickt
mit einem hübschen Tulpengesicht.

Da hat ihr der Frühling entgegengelacht.


19.03.2020 - Glocken läuten in Essen

Es ist ein tägliches Zeichen der Solidarität und Ermutigung: Jeden Abend um 19.00 Uhr läuten die Glocken in den Essener Kirchen. Die katholische und die evangelische Kirche laden dazu ein, parallel zum Glockenläuten eine Kerze anzuzünden, ins Fensterbrett zu stellen und ein Vaterunser zu sprechen. Ihren Ursprung hat diese Aktion in Oberhausen. Dort hat die Gemeinde St. Pankratius dies als Zeichen für die Verbundenheit im gemeinsamen Gebet in dieser Woche begonnen. (Radio Essen)


10. März 2020 - Das wissen die Kinder über den Coronavirus.